Generelle Fragen Forex & CFDs

FAQ, häufige Fragen Forex & CFD

"Forex" ist der gängige Begriff für "Foreign Exchange", also Devisenhandel, oder noch kürzer FX - der liquideste Finanzmarkt der Welt. Der Handel ist weltweit rund um die Uhr (außer Wochenende) möglich. Anders als bei Aktien kann generell auf steigende und fallende Kurse gesetzt werden, mit Hebel je nach Broker bis 500:1. Viele Vorteile, die den Forexhandel bei vielen Tradern so beliebt macht.

Forex wird in Devisenpaaren gehandelt, also eine Währung gegen die andere. Das meistgehandelte Forexpaar ist EUR/USD (Euro gegen US Dollar), gefolgt von USD/JPY, GBP/USD und CAD/USD. Sie "kaufen" eine Währung und "verkaufen" automatisch eine andere, wobei präziser "Long" und "Short" gehen gesagt werden sollte (denn Sie können bei Hebelprodukten auch "verkaufen", was Sie nicht besitzen). Das Ziel ist es, durch die nachfolgende Kursbewegung einen Profit zu erzielen. Viele ökonomische Einflußfaktoren bestimmen die Kursverläufe der Devisen - Ihre richtige Einschätzung bestimmt Ihren Tradingerfolg. Chartanalyse, Analysen & Indikatoren können bei Ihrer Tradingentscheidung helfen.

Grundsätzlich ist der Forexhandel ein 24-Stunden-Handel, außer am Wochenende (oder Handelsfeiertagen). Es ist der mit Abstand größte & liquideste Markt weltweit. Der Handel startet Sonntagnacht und endet am Freitagabend.

  • Sydney ist geöffnet von 22:00 bis 7:00 am GMT (Haupthandelszeit)
  • London ist geöffnet von 08:00 bis 17:00 GMT (Haupthandelszeit)
  • London ist geöffnet von 08:00 bis 17:00 GMT (Haupthandelszeit)
  • New York ist geöffnet von 13:00 bis 22:00 GMT (Haupthandelszeit)

Anders als bei Aktien findet der Forex & CFD Handel nicht an einer Börse statt. Er wird auch "OTC" genannt, also Over-the-Counter oder Interbankenmarkt: zwei Kontrahenten handeln miteinander.

Von den anfallenden Kosten her kann man sagen, das Forex & CFD Trading günstiger ist als Aktien-Trading, da die Ordergebühren i.d.R. wegfallen! Sie können je Trade 50 Euro, 500 oder auch 5.000 Euro einsetzen und den Forex-Hebel auswählen - viele Faktoren bestimmen Ihre Chancen und Risiken. Vergessen Sie bitte nie: bei allen Hebelprodukten multipliziert der Hebeleffekt Ihre Gewinnmöglichkeiten, aber auch Ihre Verlustrisiken! Machen Sie sich mit dem Risikomanagement vertraut, um Risiken zu begrenzen!

Die größten Teilnehmer am Markt - die die Liquidität stellen und somit die Spreads - sind große institutionelle Unternehmen wie (private) Banken, aber auch Zentralbanken und Investmentfirmen. Dieser sogenannte Interbankenmarkt ist der Handel untereinander oder im Namen ihrer Kunden. Täglich werden große Volumen am Markt bewegt, was laufende Kursstellung, Volatilität (Schwankung) und enge Spreads bedeutet.

Für die Kursfindung und deren Beeinflussung kommen viele Faktoren zusammen: Ökonomische Faktoren, Nachrichten, Trends & Stimmungen, Zinssätze, Inflationsdaten, Frühindikatoren und noch viele mehr! Große Marktorders können auch eine Rolle spielen, da dies die Angebots- und Nachfrageseiten beeinflussen. Es gibt keinen "Heiligen Gral" oder Goldene Regeln, die stets die Kursentwicklung korrekt einschätzen können! Aber es gibt diverse Möglichkeiten, die Kursvorhersage zu optimieren: Analysen, technische Indikatoren, Beachtung von News und Trends und einen Blick auf die Kurshistorie (via Chart) sind gängige Optionen dafür.

Das lesen unserer FAQs hier ist ein guter Start! Studieren Sie gern alle unsere Wissens- und Schulungsangebote, die wir anbieten, angefangen von unserer Webseite, live-Webinaren und den Schulungsvideos in unserem YouTube-Kanal. Das Üben über ein kostenloses Demokonto sollte immer dazu gehören, um sich mit der Handelssoftware, den Handelsmodalitäten, Börsenusancen und dem Hebeleffekt vertraut zu machen.

Ihre richtige Markteinschätzung bestimmt, ob Sie im Trading Gewinne oder Verluste erfahren. Gerade bei Hebelprodukten geht es darum, Kursveränderungen auszunutzen und darauf zu setzen, steigend oder fallend. Je öfter Ihre Einschätzung richtig ist, desto mehr Gewinntrades werden Sie erhalten. Die vorkommenden Verluste gilt es zu begrenzen, zum Beispiel per Stop Loss, der Verlustbegrenzung. Das Trade- und Risikomanagement sollte ein wesentlicher Faktor in Ihrem Trading sein! Es rundet Ihr Trademanagement ab, welches mit Chartanalyse, Fundamentalanalyse, Nutzung von Indikatoren, Beachtung von marktbewegenden News, der richtigen Ordergröße und vielem mehr Ihr tägliches to-Do am Markt ist.

Bei Admiral Markets benötigen Sie einen Computer mit Internetzugang (auch mobile Apps für das Smartphone bestehen). Über ein eröffnetes Demo- oder Livekonto können Sie mit dem Handel beginnen. Es gibt keine Wertpapierberatung bei Admiral Markets, Sie entscheiden über Ihre Trades autark.

Forex Fachbegriffe

Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Einkaufs- und Verkaufskurs, Bid und Ask. Den Spread müssen Sie am Markt über den Kursverlauf mindestens überwunden haben, um in die Gewinnzone zu kommen. Je geringer der Spread, desto eher können Sie dies erreichen. Bei Forex ist der Spread meist variabel/flexibel - in heißen Marktzeiten, zum Beispiel bei marktewegenden Zinsentscheidungen, wird sich der Spread für Augenblicke erhöhen und zu ruhigen Marktlagen sehen Sie oft einen sehr kleinen Spread.

Rollover, auch Swap genannt, ist der Zinssatz, der anfällt, wenn Sie Forex & CFDs über-Nacht halten. Dies stellt die Finanzierungskosten für die Handelsinstrumente dar, da Sie FX & CFDs "auf Margin" handeln, also zu einem weit geringeren Geldbetrag als am Markt umgesetzt. Da Sie "nur" die Margin für die Positionseröffnung einsetzen, kommt darüber automatisch der Hebeleffekt zustande.

"Ordervolumen" bezeichnet die Ordergröße im MetaTrader, bei Forex spricht man meist von Lots & bei CFDs von Kontrakten.

  • 1,00 FX Lots entsprechen 100.000 gehandelte Einheiten der Basis-Währung.
  • 0,10 FX Lots ("Minilot" genannt) entsprechen 10.000 Einheiten der Basiswährung.
  • 0,01 FX Lots ("Microlot") entsprechen 1.000 gehandelten Einheiten der Basiswährung.

Spot markets refer to the markets that deal with the current price of financial instruments. Prices are settled on the spot at current market prices as appose to forward prices

Der große Vorteil bei Forex & CFDs ist die Möglichkeit, von steigenden und fallenden Kursen profitieren zu können! Gehen Sie von steigenden Kursen aus, setzen Sie eine Long-Order und gehen Sie von sinkenden Kursen aus, setzen Sie eine Short-Order. Manchmal heißt es auch BUY und SELL.

Es gibt keine wirklich gute deutsche Übersetzung, ganz frei heißt es "Schlüpfrigkeit": eine Kursveränderung am Markt in den wenigen Sekundenbruchteilen der Orderausführung: Sie erhalten stets den nächsten, verfügbaren Kurs. Da Kurse aber nie still stehen und sich in jeder Sekunde mehrfach ändern können, kann Slippage vorkommen. Je volatiler ein Markt aktuell ist, desto eher kann Slippage vorkommen. Faire Broker wie Admiral Markets UK geben Ihnen positive und negative Slippage weiter, Kursveränderungen können auch zu Ihrem Vorteil vorkommen!

Ein Margin Call kann als "Alarm" angesehen werden, wenn das Konto-Kapital unter ein benötigtes Margin Level fällt. Das bedeutet, dass Sie nur noch wenig (oder kein) ausreichendes Geld mehr auf dem Tradingkonto zur Deckung von offenen Positionen halten - in der Regel verursacht dadurch, da der Markt "gegen Sie läuft" und die offenen Positionen an Kurswert verlieren.

Margin ist der Geldbetrag, den Sie zur Eröffnung oder Deckung einer Handelsposition aufbringen müssen. Bei Hebelprodukten wie Forex & CFDs ist die Margin immer ein Bruchteil vom gehandelten Volumen am Markt - darüber kommt der Hebeleffekt zustande. Die Margin ist keine Ordergebühr oder ähnliches: sie stellt vielmehr die Sicherheitsleistung dar, um eine Position öffnen/halten zu können. Beispiel: wenn Sie bei einem hinterlegtem Hebel von 500 1 Lot USD/GBP traden möchten, benötigen Sie einen Marginbetrag, der dafür gebunden wird, von nur 200 USD (Berechnung: 100.000 : 500 = 200). Sollten Sie weniger als 200 USD als Kontostand auf Ihrem Tradingkonto besitzen, können Sie diese Position nicht eröffnen.

Bei uns traden

ECN steht für "Electronic Communication Network". Ein ECN Forexkonto gibt Ihnen direkten Marktzugang ("direct market access").

Wir bieten alle Major-Währungspaare, viele "exotische" Devisenpaare, CFDs auf Rohstoffe, Indizes und Aktien-CFDs.

Ein Forex-Broker steht zwischen dem (Privat-)kunden und dem Interbankenmarkt und matcht (zusammenführen) den Handel. Üblicherweise erhalten Sie über einen Forexbroker ständig Bid und Ask-Kurse, zu denen Sie handeln können - geliefert von Liquiditätsprovidern des Interbankenmarktes. Admiral Markets nutzt die führenden Tier1 Banken/Liquiditätsprovider und bietet Ihnen dadurch engste Spreads und ultraschnelle Orderausführung!

Der Handel am Interbankenmarkt ohne einen Forexbroker ist theoretisch für jedermann möglich - praktisch aber durch die sehr hohen Anforderungen an Geldern und Sicherheitsanforderungen nicht möglich. Für Privatkunden und Firmen ist das Trading über einen Forexbroker "auf Margin" und Hebel die gängige Wahl.

Admiral Markets bietet Ihnen neben dem beratungsfreien Trading sehr viele Weiterbildungs/Schulungsangebote an sowie hilfreiche Technologien, um Ihre Trading sinnvoll zu unterstützen. MT4 Supreme als kostenloses "Tuning" der Handelssoftware MetaTrader erhalten Sie EXKLUSIV nur bei uns. Webinare, Wochen- und Tagesanalysen, technischer Support und vieles mehr - direkt aus Berlin.

Ja, in unseren Webinaren & Seminaren und Schulungsvideos (YouTube) erhalten Sie umfangreiche Hilfe angeboten, um Ihr Wissen zu vertiefen. Unser Service ist "Execution Only", wir bieten keine Anlageberatung an - aber gern allgemeine Informationen und Hilfestellung, um Ihnen darüber eigene Tradingentscheidungen zu ermöglichen.

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.