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Der Forex Markt


Stand: 11-2012

Der Devisenmarkt, kurz Forex-Markt, ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Laut dem Bericht 2010 der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) - die wichtigste Autorität in der Branche – erreichte der globale, tägliche Umsatz 4 Billionen US Dollar im April 2010. Dies ist eine 20-prozentige Steigerung gegenüber 2007, als der vorherige Bericht einen durchschnittlichen Tagesumsatz von 3,3 Billionen US-Dollar aufzeigte. Da die BIS seine Umfrage nur alle drei Jahre durchführt, sind spätere maßgebliche Zahlen nicht verfügbar. Allerdings schätzt ein BIS-Analyst den globalen Tagesumsatz bis zu 4,7 Billionen US-Dollar zum Oktober 2011. Das anhaltende Wachstum in Zeiten der globalen Finanzkrise zeigt, wie robust der Forex-Markt ist.

Es gibt keinen einheitlichen Markt für Devisenhandel – keine feste Börse wir in Frankfurt/Main oder New York als Referenz: der Forex-Markt kann allgemein als der Handel der großen „Player" untereinander umschrieben werden. Viele Market Maker zur Ausführung von Aufträgen an verschiedenen Marktplätzen. Die größten Akteure auf dem Markt, in der Regel große Banken, setzen die Benchmark-Preise für Währungen. Das Magazin Euromoney listet Deutsche Bank, Citigroup, Barclays, UBS, HSBC und JPMorgan als Banken mit dem größten Anteil am globalen Devisenmarkt in seiner 2012-Umfrage; ebenso wie Greenwich Associates, eine US-amerikanische Beratungsfirma, in ihrer Forex Rangliste, jedoch in einer anderen Reihenfolge.

Der wichtigste Forex Markt ist das Vereinigte Königreich, mit einem der wichtigsten Handelsplätze London, wo 37 Prozent aller Devisengeschäfte im Jahr 2010 stattfanden. Zweitstärkster Markt sind die Vereinigten Staaten, auf die 18 Prozent des weltweiten Devisenmarkt-Umsatzes entfielen, gefolgt von Japan (6 Prozent), Singapur (5 Prozent), der Schweiz (5 Prozent), Hong Kong SAR (5 Prozent) und Australien (4 Prozent). Das meist gehandelte Währungspaar ist bei weitem EUR/USD, das fast ein Drittel (28 Prozent) des gesamten täglichen Devisenhandels ausmacht, gefolgt von USD / JPY (14 Prozent) und GBP / USD (9 Prozent).

Das Wachstum am Forex Marktvolumen – auf 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2010 und fast 5 Billionen US-Dollar in 2011 - ist zum Teil auf eine zunehmende Zahl von Privatanlegern, die am Devisenhandel teilnehmen, zurückzuführen; nach dem BIZ-Quartalsbericht vom Dezember 2010. Lange Handelszeiten (rund-um-die-Uhr, außer am Wochenende), hohe Liquidität und die Verfügbarkeit an Hebel sind Gründe, die private Händler am Devisenmarkt schätzen. Individuelle und kleine institutionelle Investoren im Jahr 2010 waren geschätzt für einen täglichen Umsatz von bis zu 150 Milliarden Dollar im Spot Forex-Handel verantwortlich. Forex Magnates, ein Forex Nachrichten und Research-Unternehmen, beziffert das Währungs-Handelsvolumen von Retail Kunden bei 217 Milliarden US-Dollar täglich zum Ende des Jahres 2011.

Private Investoren traden in der Regel den Handel über sogenannte "Retail-Anbieter" - online Devisenhändler wie der Admiral Markets Group, die Geschäfte für Privatkunden erleichtern. Laut einem Bericht 2010 von Greenwich Associates entfielen 12 Prozent des weltweiten Devisenhandels darauf im Jahr 2009. Ihr Anteil sank im Jahr 2010, nahm aber im Jahr 2011 wieder zu, wie Greenwich Associates in seinem jüngsten Bericht veröffentlichte.

Die Zunahme der Retail Kunden als bedeutende Teilnehmer am Forex-Markt ist vor allem auch auf den Ausbau der elektronischen Abwicklungsmethoden zurückzuführen. Elektronischer Handel und deren Vermittlung reduziert die Transaktionskosten und erhöht die Marktliquidität - was wiederum den Kunden bei kleineren Trades zu Gute kommt. Üblicherweise fallen bei den Kontoangeboten für Privatkunden keine Ordergebühren für Forex-Trades an. Greenwich Associates schätzt in einem April 2012 Bericht, dass mehr als 60 Prozent des globalen Devisenhandels heutzutage elektronisch ausgeführt werden.