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ETF mit Hebel? So funktionieren ETF CFDs

Lesezeit: 8 Minuten

Was ist ein ETF und ETF CFD?

Contracts for Difference (CFDs) und Exchange Traded Funds (ETFs) sind zwei der beliebtesten Finanzinstrumente der Welt. Aber was sind ETF CFDs und was ist der Unterschied zwischen ETFs und ETF CFDs?

Alles über den Unterschied zwischen herkömmlichen ETFs und ETF CFDs erfahren Sie hier

Was ist ein ETF ohne Hebel?

In einem Exchange Traded Fund oder kurz ETF (zu Deutsch: Börsengehandelter Investmentfonds) werden Wertpapiere gebündelt, die man via Broker an einer Börse kaufen oder verkaufen kann. Er bildet somit die Wertentwicklung der in ihm enthaltenen Wertpapiere ab. ETFs sind in verschiedenen Anlageklassen erhältlich, von traditionellen Investments wie Aktien bis hin zu Bündeln aus Währungen oder Rohstoffen.

Genau wie eine Aktie kann auch ein ETF während der Börsenöffnungszeiten ge- und verkauft werden. Ein Unterschied zu Unternehmensanteilen besteht darin, dass sich die Anzahl der in einem ETF enthaltenen Aktien täglich ändern kann, da ständig neue Aktien ausgegeben oder bestehende zurückgekauft werden.

Der Marktpreis eines ETF orientiert sich üblicherweise an den darin enthaltenen Wertpapieren, basierend auf der Fähigkeit des ETF, von selbst neue Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.

Wenngleich ETFs für Privatinvestoren geschaffen wurden, sorgen institutionelle Investoren für die Aufrechterhaltung von Liquidität und Integrität der ETFs, indem sie Einheiten kaufen und verkaufen. Weicht der ETF-Preis vom Wert der darin enthaltenen Wertpapiere ab, nutzen die Institutionen ein Arbitrage-System und erschaffen neue Einheiten, um den Preis wieder auf den enthaltenen Wert abzustimmen.

Gehandelt werden können neben klassischen ETFs auch ETF CFDs, also ETFs mit Hebel. Die Struktur dieser ETF CFDs erlaubt es dem Investor, Short zu gehen und einen Hebel einzusetzen.

Innerhalb kurzer Zeit haben sich ETFs mit Hebel für Kleinanleger zu begehrten Anlageprodukten entwickelt. Sie bieten viele unterschiedliche Vorteile und sind bei vorsichtiger Auswahl eine exzellente Möglichkeit, die selbstgesteckten Investmentziele zu erreichen.

Am US-Aktienmarkt gibt es beinahe 1.000 ETF-Produkte mit einem Gesatvolumen von circa 1 Billion US-Dollar. Bei Admiral Markets haben Sie die Möglichkeit, über 300 verschiedene CFDs auf ETFs zu traden.

Mehr zum Handel von ETFs mit Hebel erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

ETF Handel mit und ohne Hebel - Sie haben die Wahl!

Die Attraktivität eines ETF für private Investoren

Für private Investoren sind ETFs vor allem aus folgenden Gründen attraktiv:

  • Steuereffizienz: Investoren können besser kontrollieren, wann sie die Kapitalertragssteuer entrichten.
  • Niedrigere Gebühren: Die Eintrittsgebühr entfällt, Brokergebühren sind weiterhin zu zahlen.
  • Kauf und Verkauf rund um die Uhr: Im Gegensatz dazu sind Investmentfonds nach Marktschluss oftmals nicht mehr verfügbar.
  • Ordermöglichkeiten: Da ETFs wie Aktien gehandelt werden können, stehen dem Trader unterschiedliche Ordertypen wie Limit Orders oder Stop Loss Orders zur Verfügung. Dies gilt nicht für Investmentfonds.

Hinzu kommt ein niedrigeres Investmentrisiko bei ETFs, das als "Beta Risk" bezeichnet wird. Das Risiko ist aufgeteilt auf mehrere im ETF enthaltene Werte, im Gegensatz zum Risiko einer Aktie, das sich auf die wirtschaftliche Gesundheit einer einzigen Firma bezieht.

ETF Nachteile

Wenngleich sie über viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Anlageformen verfügen, haben ETFs auch manchen Nachteil:

  • Ausführungsverzögerungen: Es kann bis zu zwei Tage nach einer Transaktion dauern, bis Verkäufe von ETFs ausgeführt sind. Die Finanzmittel des Verkäufers könnten also erst nach zwei Tagen wieder verfügbar sein für eventuelle Reinvestitionen.
  • Zahlungsunfähigkeit: Einige selten gehandelte ETFs können große Bid-Ask-Spreads haben, was Ihre Transaktionskosten in die Höhe schrauben könnte. Das Gleiche gilt allerdings für Aktien kleiner Unternehmen, die ebenfalls selten gehandelt werden.
  • Arbitrage-Diskrepanzen: Wenngleich die zugrundeliegenden Werte eines ETFs meistens ziemlich genau abgebildet werden, kann es in dieser Hinsicht zu Abweichungen kommen.
  • Tradingkosten: Ist der Wert des Investments gering, könnte es niedrigpreisigere Alternativen geben, zum Beispiel einen ETF mit Hebel.

ETF mit Hebel

Ein ETF mit Hebel zielt darauf ab, über den gesamten Verlauf des Investments einen konstanten Hebel einzusetzen, im Verhältnis von zum Beispiel 1:2 oder 1:3.

Dabei sollten Sie beachten, dass einige gehebelte ETFs unbeabsichtige Resultate zeitigen können, wenn Sie sie zu lange halten. Aufgrund der mathematischen Basis dieser Fonds muss die langfristige Performance nicht notwendigerweise mit dem Index übereinstimmen, der ihnen zugrundeliegt.

Wenn Sie mit dem ETF Trading beginnen, sollten Sie stets versuchen, Ihre Verluste in jedem Trade möglichst klein zu halten. Ein Großteil der erfolgreichen ETF Trader verfügt über starke mentale Disziplin. Sie lassen ihre Gewinner laufen, während sie darauf achten, ihre Verluste nie größer als 5 bis 10% werden zu lassen, vor allem in unruhigen Märkten.

Eine geeignete Möglichkeit für Einsteiger, ETFs mit Hebel zu handeln, sind ETF CFDs.

Was ist ein ETF CFD?

Ein CFD ist ein sogenannter Differenzkontrakt, also ein Finanzderivat, dessen Kurs die Wertentwicklung des im zugrundeliegenden Basiswertes (in unserem Beispiel den eines ETF) nachbildet.

Mit einem CFD wird eine Forderung erworben, die den Käufer an der Kursentwicklung dieses Basiswertes beteiligt.

Ein wesentliches Merkmal eines ETF CFDs ist, dass mit ihm nicht nur bei steigenden Kursen Gewinn erzielt werden kann. Es kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekuliert werden, sodass Trader auch bei fallenden Kursen Profit machen können, sofern Sie denn auf fallende Kurse spekuliert haben und den richtigen Ausstieg wählen. Haben sie mit ihrer Annahme falsch gelegen und der Kurs des jeweiligen Basiswertes entwickelt sich nicht wie von ihnen erwartet, verlieren die Anleger Kapital.

Sie kaufen also mit einem ETF CFD nicht den ETF selber, sondern spekulieren auf seine Kursentwicklung. Um Ihren Einsatz zu erhöhen, können Sie mit einem CFD einen Hebel einsetzen und so Ihre potentiellen Gewinne, aber auch mögliche Verluste, um den Wert des Hebels multiplizieren. Dieser wird Ihnen vom Broker zur Verfügung gestellt.

Dabei bedeutet ein CFD Hebel von 1:5, dass die möglichen Gewinne und die möglichen Verluste um den Faktor 5 multipliziert werden. Ein Stop Loss als Verlustbegrenzung sollte bei jeder Positionseröffnung eine Selbstverständlichkeit sein.

ETF vs CFD - Was ist der Unterschied zwischen ETFs und ETF CFDs?

Der wichtigste Unterschied zwischen einem ETF und einem ETF CFD (also einem ETF mit Hebel) ist, dass ein CFD dem Trader die Möglichkeit bietet, ein Vielfaches dessen zu handeln, was man ursprünglich eingesetzt hat. Somit werden sowohl die potentiellen Gewinne, aber auch die Verluste um den Wert des Hebels (bei einem Hebel von 1:5 um ein Fünffaches) multipliziert. CFDs bilden stets den Kurs des Basiswertes, in unserem Beispiel des ETF, nach.

Im Gegensatz dazu kann bei einem herkömmlichen, nicht gehebelten, ETF nur vorhandenes Geld eingesetzt werden. Weder Verluste noch Gewinne werden multipliziert. Wenn Sie beispielsweise einen ETF auf den DAX Index abgeschlossen haben und der Index um 15% steigt, steigt auch Ihr ETF um diesen Wert.

Ein ETF CFD versetzt Sie außerdem in die Lage, den Basiswert zu hedgen, sich also gegen eine von Ihnen ungewünschte Entwicklung abzusichern, indem Sie auf beide möglichen Kursentwicklungen setzen. Sie könnten ETF CFDs auch einsetzen, um das mit ETFs eingegangene Risiko zu hedgen, was im Umkehrschluss nicht gilt.

Ein weiterer, wesentlicher Unterschied zwischen ETF CFDs und ETFs ist der Anlagehorizont. Während ETFs als passives Investment gelten und in der Regel über lange Zeiträume (Monate oder sogar Jahre) gehalten werden, bevor Sie wieder verkauft sind, werden ETF CFDs je nach Strategie bereits nach wenigen Stunden oder sogar Minuten wieder verkauft.

Sollte Ihnen das CFD Trading also zu riskant oder zeitintensiv sein, bieten sich ''normale'' ETFs als gute Alternative an.

Stoppen Sie den Wertverlust Ihres Bargelds und handeln Sie ETF oder ETF CFDs

Abschließendes zum ETF und ETF CFD Trading

Abschließend lässt sich sagen, dass sowohl ETF CFDs als auch ETFs attraktive Optionen für Trader und Investoren darstellen.

Bevor Sie mit dem Trading beginnen, sollten Sie sich einen verlässlichen Broker für Ihren ETF Tradingplan zu suchen. Bei Amiral Markets gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, per Admiral.Invest in ETFs zu investieren. Außerdem bieten wir umfassende, kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten wie Artikel, Analysen, Schulungen und 15 Live-Webinare pro Woche an.

Doch egal, ob Sie sich für ETF CFDs oder normale ETFs entscheiden: Bevor Sie mit dem echten Trading beginnen, sollten Sie Ihre Strategien in unserem kostenlosen Demokonto völlig risikofrei auf die Probe stellen.

Üben Sie den Handel mit ETF CFD in einem risikofreien Demokonto

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.