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Was ist ein ETF und ETF CFD?

Lesezeit: 6 Minuten

Was ist ein ETF und ETF CFD?

In einem Exchange Traded Fund oder kurz ETF (zu Deutsch: Börsengehandelter Investmentfonds) werden Wertpapiere gebündelt, die man via Broker an einer Börse kaufen oder verkaufen kann. Er bildet somit die Wertentwicklung der in ihm enthaltenen Wertpapiere ab. ETFs sind in verschiedenen Anlageklassen erhältlich, von traditionellen Investments wie Aktien bis hin zu Bündeln aus Währungen oder Rohstoffen. Gehandelt werden können neben klassischen ETFs auch ETF CFDs. Die Struktur dieser ETF CFDs erlaubt es dem Investor, Short zu gehen und einen Hebel einzusetzen.

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Innerhalb kurzer Zeit haben sich ETFs für Kleinanleger zu begehrten Anlageprodukten entwickelt. Sie bieten viele unterschiedliche Vorteile und sind bei vorsichtiger Auswahl eine exzellente Möglichkeit, die selbstgesteckten Investmentziele zu erreichen. ETFs wurden 1993 ins Leben gerufen und waren bekannt als "Spiders", benannt nach dem Tickersymbol ihrer ursprünglichen Form SPY. Bis heute ist er der ETF mit dem größten Volumen.

Am US-Aktienmarkt gibt es beinahe 1.000 ETF-Produkte mit einem Gesamtvolumen von circa 1 Billion US-Dollar. Bei Admiral Markets haben Sie die Möglichkeit, über 300 verschiedene CFDs auf ETFs zu traden.

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Was ist ETF Trading?

Genau wie eine Aktie kann auch ein ETF während der Börsenöffnungszeiten ge- und verkauft werden. Ebenso verfügt ein ETF über Wertpapierkennnummer (WKN), Internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) und Intraday-Preis. Ein Unterschied zu Unternehmensanteilen ist, dass sich die Anzahl der in einem ETF enthaltenen Aktien täglich ändern kann, da ständig neue Aktien ausgegeben oder bestehende zurückgekauft werden.

Der Marktpreis eines ETF orientiert sich üblicherweise an den darin enthaltenen Wertpapieren, basierend auf der Fähigkeit des ETF, von selbst neue Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.

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Wenngleich ETFs für Privatinvestoren geschaffen wurden, sorgen institutionelle Investoren für die Aufrechterhaltung von Liquidität und Integrität der ETFs, indem sie Einheiten kaufen und verkaufen. Weicht der ETF-Preis vom Wert der darin enthaltenen Wertpapiere ab, nutzen die Institutionen ein Arbitrage-System und erschaffen neue Einheiten, um den Preis wieder auf den enthaltenen Wert abzustimmen.

Wie Aktien können ETFs in Echtzeit ge- und verkauft werden, haben jedoch niedrigere Gebühren. So laufen sie den Investmentfonds langsam den Rang als beliebteste Anlageform ab.

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Die Attraktivität von ETFs für private Investoren

Für private Investoren sind ETFs vor allem aus folgenden Gründen attraktiv:

  • Steuereffizienz: Investoren können besser kontrollieren, wann sie die Kapitalertragssteuer entrichten.
  • Niedrigere Gebühren: Die Eintrittsgebühr entfällt, Brokergebühren sind weiterhin zu zahlen.
  • Kauf und Verkauf rund um die Uhr: Im Gegensatz dazu sind Investmentfonds nach Marktschluss oftmals nicht mehr verfügbar.
  • Ordermöglichkeiten: Da ETFs wie Aktien gehandelt werden können, stehen dem Trader unterschiedliche Ordertypen wie Limit Orders oder Stop Loss Orders zur Verfügung. Dies gilt nicht für Investmentfonds.

Hinzu kommt ein niedrigeres Investmentrisiko bei ETFs, das als "Beta Risk" bezeichnet wird. Das Risiko ist aufgeteilt auf mehrere im ETF enthaltene Werte, im Gegensatz zum Risiko einer Aktie, das sich auf die wirtschaftliche Gesundheit einer einzigen Firma bezieht.

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ETF Nachteile

Wenngleich sie über viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Anlageformen verfügen, haben ETFs auch manchen Nachteil:

  • Ausführungsverzögerungen: Es kann bis zu zwei Tage nach einer Transaktion dauern, bis Verkäufe von ETFs ausgeführt sind. Die Finanzmittel des Verkäufers könnten also erst nach zwei Tagen wieder verfügbar sein für eventuelle Reinvestitionen.
  • Zahlungsunfähigkeit: Einige selten gehandelte ETFs können große Bid-Ask-Spreads haben, was Ihre Transaktionskosten in die Höhe schrauben könnte. Das Gleiche gilt allerdings für Aktien kleiner Unternehmen, die ebenfalls selten gehandelt werden.
  • Arbitrage-Diskrepanzen: Wenngleich die zugrundeliegenden Werte eines ETFs meistens ziemlich genau abgebildet werden, kann es in dieser Hinsicht zu Abweichungen kommen.
  • Tradingkosten: Ist der Wert des Investments gering, könnte es niedrigpreisigere Alternativen geben, zum Beispiel eine Direktinvestition in die zugrundeliegenden Werte.

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Gehebelte ETF

Ein ETF mit Hebel ist ein Fonds, der Finanzderivate und Fremdkapital nutzt, um die Rendite eines zugrundeliegenden Index zu vergrößern. Ein solcher Fonds zielt darauf ab, über den gesamten Verlauf des Investments einen konstanten Hebel einzusetzen, im Verhältnis von zum Beispiel 1:2 oder 1:3.

Dabei sollten Sie beachten, dass einige gehebelte ETFs unbeabsichtige Resultate zeitigen können, wenn Sie sie zu lange halten. Aufgrund der mathematischen Basis dieser Fonds muss die langfristige Performance nicht notwendigerweise mit dem Index übereinstimmen, der ihnen zugrundeliegt. Dies gilt vor allem für jene, die so gestaltet sind, dass sie sich invers zum Index verhalten.

Wenn Sie mit dem ETF Trading beginnen, sollten Sie stets versuchen, Ihre Verluste in jedem Trade möglichst klein zu halten. Ein Großteil der erfolgreichen ETF Trader verfügt über starke mentale Disziplin. Sie lassen ihre Gewinner laufen, während sie darauf achten, ihre Verluste nie größer als 5 bis 10% werden zu lassen, vor allem in unruhigen Märkten. Private und professionelle Trader nutzen dabei folgende Trading-Systeme und -Strategien:

  • Swing Trading
  • Vermögensallokation
  • Hedging
  • Durchschnittskosteneffekt

Bevor Sie mit dem Trading beginnen, denken Sie daran, sich einen verlässlichen ETF Broker für Ihren ETF Tradingplan zu suchen. Bei Admiral Markets gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, per Admiral.Invest in ETFs zu investieren. Außerdem bieten wir umfassende, kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten wie Artikel, Analysen, Schulungen und 15 Live-Webinare pro Woche an. Bevor Sie mit dem echten Trading beginnen, sollten Sie Ihre Strategien in unserem kostenlosen Demokonto völlig risikofrei auf die Probe stellen.

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