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So nutzen Sie die Markttechnik für Ihr Trading

So nutzen Sie die Markttechnik für Ihr Trading

Wer traded, braucht einen Plan. Kein erfolgreicher Trader kauft und verkauft einfach einem Impuls oder einer Laune folgend.

Um mithilfe der Markttechnik zu handeln, muss man zunächst verstehen, was an den Märkten vor sich geht. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, das Marktgeschehen zu analysieren:

  1. die Fundamentalanalyse
  2. die technische Analyse.

Der zentrale Unterschied beider Herangehensweisen besteht darin, dass Fundamentalisten versuchen, den hinter einer Aktie (oder einem anderen Asset) stehenden, tatsächlichen Wert zu verstehen. Dazu schauen sie sich Unternehmensdaten wie Umsatz oder Gewinn an, versuchen die Absatzchancen zu analysieren, und Ähnliches.

Finden Sie in unserem kostenlosen Strategietester heraus, wie das Trading mithilfe der Markttechnik für Sie funktionieren würde.

Ein wichtiger Teilbereich der technischen Analyse ist die sogenannte Markttechnik.

Was ist Markttechnik?

Markttechnik gehört zu den technischen Analysemethoden und hat das Ziel, Trendwechsel zu identifizieren und für sich zu nutzen.

Allerdings ist die Markttechnik nicht mit der Chartanalyse gleichzusetzen.

Abgrenzung der Markttechnik von der Chartanalyse

Zwar verfolgen beide Ansätze das Ziel, Trendwechsel in der Preisbildung zu erkennen und auszunutzen - allerdings nehmen Chart-Trader nur Signale aus dem Chart, der die in der Vergangenheit ausgeführten Order abbildet, auf und handeln danach.

Die Markttechnik hingegen konzentriert sich auf die Verhaltensweisen der anderen Marktteilnehmer.

Mit ihrer Hilfe wird zwar auch der bisherige Kursverlauf betrachtet - allerdings liegt der Fokus dabei eher darauf, mithilfe von Berechnungen Trends zu identifizieren und deren Stärke zu beurteilen, anstatt bekannte Formationen in Charts optisch zu identifizieren und auf Grundlage dieser ''Muster'' Handelsentscheidungen zu treffen.

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Abgrenzung von der Fundamentalanalyse

Am einfachsten ist die Markt Technik in Abgrenzung zur Fundamentalanalyse zu verstehen.

Während die Fundamentalanalyse sich darauf konzentriert, welchen Einfluss fundamentale Daten des Unternehmens oder auch die Nachrichtenlage auf den Kurs eines Wertpapiers haben könnten, ist die Grundannahme der Markttechnik viel einfacher.

Sie geht (richtiger Weise) davon aus, dass ein Kurs sich bildet, wenn Angebot und Nachfrage aufeinander treffen. Und nicht etwa, wenn neue Nachrichten publiziert werden.

Deshalb ist die zentrale Frage, die sich ein Markttechnik Trader stellen muss: Was machen die anderen?

Das ist einer der faszinierendsten Aspekte der Markttechnik: Man versucht stets, sich in das Mindset der anderen Marktteilnehmer hineinzuversetzen.

Erfolgreich nach Markttechnik traden

Wie entsteht ein Kurs?

In der Markttechnik dreht sich alles um zwei zentrale Fragen:

  1. Wo und wann können treten für mich interessante Preisbewegungen auf?
  2. Wer kauft oder verkauft nach mir?

Da der Markttechniker versucht, sich in die Denkweise der anderen Marktteilnehmer hinein zu versetzen, ist es wichtig zu verstehen, welche Handelsmotivationen die verschiedenen Teilnehmer haben können.

Dazu ist es sinnvoll, sich klarzumachen, dass es grundsätzlich drei Trading Motivationen gibt, die sich in wichtigen Punkten unterscheiden. Traditionell betrachtet die Kapitalmarktliteratur:

Der Hedger (von dem Englischen „to hedge", also „absichern") versucht, sein Risiko mit einer Wette auf die Zukunft (durch Terminkontrakte) zu minimieren. Hedging hat das Ziel, den Preis eines Assets zum jetzigen Zeitpunkt zu fixieren, bevor er sich in der Zukunft verändert. Das Risiko wird also transferiert. Aber wohin?

Zum Spekulanten. Der befindet sich nämlich auf der anderen Seite des Handels und „kauft" das Risiko des Hedgers gemäß seiner eigenen Risikoabwägung ab.

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Schließlich die Arbitrage. Diese ist in ihrer ökonomischen Wirkung der Spekulation zwar ähnlich, allerdings die Motivation eine andere. Der Arbitrageur hofft, einen risikolosen Gewinn („free lunch situation") durch die Ausnutzung von Preisunterschieden (zum Beispiel an verschiedenen Handelsplätzen) zu machen.

Vor dem Hintergrund dieser verschiedenen Motivationen können an der Börse aktive Trader grundsätzlich wiederum drei unterschiedliche Verhaltensweisen oder Positionen annehmen:

  • „Long" gehen, das heißt also, auf steigende Kurse setzen und kaufen.
  • „Short" gehen und verkaufen, wenn man damit rechnet, dass die Kurse fallen.
  • oder nichts von beidem, also neutral bleiben, in Englisch als flat position bezeichnet.

Um zu verstehen, wie die anderen Trader ticken und ihr Verhalten zu antizipieren, sind diese Kategorien sehr hilfreich. So wird es möglich, Trends früh zu erkennen.

Was sind Trends und wie werden sie gebildet?

Wie erwähnt kommt es in der Markttechnik darauf an, zu verstehen, wie die übrigen Marktteilnehmer agieren.

Der Trend ist für das Trading relevant, da Kursbewegungen gehandelt werden und nicht ein bestimmtes Kurs-Gewinn Verhältnis einer Aktie. Kaufen und Verkaufen auf Basis von Kursbewegungen wird im Allgemeinen als Price Action Trading bezeichnet.

Einfach gesagt gibt es Aufwärtstrends und Abwärtstrends. Der Aufwärtstrend ist im Chart im Zeitverlauf durch höhere Hochs und höhere Tiefs gekennzeichnet. Das soll heißen, dass aufeinander folgende Hochs zunehmend höher werden. Auch die Tiefs in Korrekturen sind zunehmend höher.

Beim Abwärtstrend ist es genau umgekehrt: Aufeinanderfolgende Tiefs und Hochs sind tiefer als die vorangehenden.

Dies kann ganz einfach durch eine schlichte Grafik verdeutlicht werden, wobei Grün einen Trendimpuls darstellt und Rot eine Korrektur. Auf der linken Seite bedeutet die Kursbewegungen also einen Aufwärts-, rechts einen Abwärtstrend.

Trenderkennung mithilfe der Markttechnik

Weiter ist es wichtig zu verstehen, dass ein Trend immer aus Bewegung (Auf und Ab des Kurses, die grünen Abschnitte oben links und die roten rechts) und Korrektur (Gegenbewegung zum Trend) besteht.

Markttechnik Trader handeln entweder den ganzen Trend, oder auch nur die Bewegung oder die Korrektur.

Wofür braucht man Stops?

Erfolgreich nach Markttechnik traden kann nur, wer neben der Gewinnerzielung nicht vergisst, auch seine Verluste zu managen. Irgendwann erleidet jeder Trader einen Verlust. Dann kommt es darauf an, dass dieser so gering wie möglich ausfällt.

Das Mittel der Wahl dafür sind Stop Loss Orders. Dabei wird eine Kursschwelle festgelegt, bei deren Erreichen die gehaltene Position automatisch zum nächst verfügbaren Kurs aufgelöst („glattgestellt") wird.

Bei der Festlegung dieser Kursschwelle, lässt sich der Markttechnik Trader nicht von seiner subjektiven Risikopräferenz leiten. Er sagt also nicht „Kurs X ist mir zu niedrig, da verkaufe ich."

Vielmehr geht es beim Stop-Loss aus markttechnischer Sicht darum, ob der Markt anzeigt, dass die vom Trader verfolgte Handelsidee „kaputt" ist. Wenn man zum Beispiel einen Trend handelt und es sich herausstellt, dass der Trend nicht mehr intakt ist, sollte der Stop-Loss an diesem Punkt gesetzt werden.

Wann einsteigen, wann aussteigen? Das 1-2-3 der Markttechnik

Wie entscheidet der Markttechnik Trader, wann der richtige Zeitpunkt zum Öffnen und Schließen der Handelsposition ist?

Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Das Timing hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel ob man Long, oder Short geht, den ganzen Trend oder nur die Bewegung handelt und welchen Zeitrahmen man gewählt hat.

Zum Beispiel kann ein kurzfristig orientierter Trader Short positioniert sein, in demselben Trend ein anderer Trader aber Long, weil der Trend längerfristig nach oben zeigt.

Was die grundsätzliche Vorgehensweise in der Markttechnik ist, lässt sich am besten mit einfachen Grafiken zeigen. Dazu wird jeder Trend in drei Phasen unterteilt und durchnummeriert:

  1. ist der Startpunkt
  2. steht für die folgenden Hochs (im Aufwärtstrend), bzw. Tiefs (im Abwärtstrend)
  3. die folgenden Tiefs (Aufwärtstrend) bzw. Hochs (Abwärtstrend).

Für den Aufwärtstrend sieht das Schema dann beispielsweise so aus:

Markttechnik - Aufwärtstrend

Die Markttechnik orientiert sich an diesen Punkten, um die Zeitpunkte für Ein- und Ausstieg festzulegen. Ein typisches Beispiel ist ein Durchbruch durch Punkt 2. Das bedeutet, nachdem der Kurs von Punkt 2 sich in einer Korrektur nach Punkt 3 bewegt hat, steigt er erneut. Wenn er das Niveau des vorherigen Punktes 2 „durchbricht" könnte das der richtige Einstieg sein.

In der Graphik sieht das so aus:

Markttechnik - Long Einstieg

Natürlich ist das nur ein einfaches Beispiel, denn es gibt zahlreiche weitere Szenarien.

Auch der Ausstieg nach der Markttechnik kann hier nur kurz besprochen werden. Typischerweise steigt der Trader bei seiner Stop-Loss Marke aus.

Nachdem ein ursprünglicher Stop-Loss-Punkt gesetzt wurde und Gewinne angelaufen sind, wird dieser initiale Stop-Loss „nachgezogen", also das Kursniveau für den Ausstieg sukzessive erhöht. Wird der Stop-Loss irgendwann erreicht, erfolgt der Ausstieg.

Markttechnik - Ausstieg

Welche Zeiteinheit ist die beste für das Markttechnik Trading?

Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Nämlich darauf, was Ihre Trading-Motivation und die daraus abgeleitete Strategie ist. Grundsätzlich ist es so, dass man praktisch jede Zeiteinheit in kleinere Zeiteinheiten herunterbrechen kann. Also einen Tag in Stunden, oder Stunden in Minutenintervalle.

In jeder dieser unterschiedlichen Zeiteinheiten sind dann aus markttechnischer Sicht wieder Preisbewegungen und Trends erkennbar.

Allerdings erscheint es logisch, dass Zeiteinheiten ab einer bestimmten Mindestlänge, beispielsweise 15 Minuten, aussagekräftiger sind als zu kurze Einheiten.

Außerdem wichtig in diesem Zusammenhang ist, auf das Zusammenspiel der Zeiteinheiten zu achten. Das bedeutet, dass es zu einer gewählten Zeiteinheit eine übergeordnete Leitzeiteinheit gibt (auch als „Großwetterlage bekannt), die für das Erkennen von Trends sowie zugehörigen Handelssignalen von Bedeutung sein kann.

Ob Markttechnik oder Charttechnik. Wir sind der richtige Broker für Ihre Strategie

Um die passende Zeiteinheit für den jeweiligen Trade zu finden, hilft es, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie groß ist mein Handelskonto insgesamt?
  • Wie groß ist meine Position und wo setze ich den Stop Loss?
  • Wie lange plane ich, die Position zu halten? Möchte ich z.B. scalpen (die Order also nur wenige Sekunden oder Minuten offen halten) oder plane ich ein längeres Engagement?
  • Möchte ich besondere Marktereignisse handeln oder einfach im ''normalen'' Handelsgeschehen traden?

Bei einem kurzfristigen Engagement kann der Stundenchart und M5-Chart beispielsweise Sinn machen, während bei längerfristigen Engagements eine höhere Zeitebene nützlicher ist.

Wann hilft die Markttechnik beim Trading nicht weiter?

Viele Faktoren bestimmen an den Märkten, wohin die Kurse laufen!

Die Markttechnik eignet sich nicht optimal für alle Zeiten: Bei marktbewegenden Ereignissen, zum Beispiel NFP-News (Nonfarm Payrolls) oder Zinsentscheidungen reagiert der Kurs in der Regel ausschließlich auf die Nachricht, und auch bei neuen Analysteneinschätzungen oder neuen fundamentalen Berichten ist die Markttechnik nicht die erste Wahl.

Die Markttechnik hilft, die Wahrscheinlichkeiten der "richtigen" Treffer zu erhöhen und Trends besser erkennen und einschätzen zu lernen.

Dieses Vermögen allein ist an der Börse Gold wert. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es an den Märkten jedoch nie. Deshalb ist ein ausgewogenes Risikomanagement mit Stop Loss auch bei der Markttechnik nie zu vernachlässigen!

Abschließendes zum Markttechnik Trading

Als wichtiger Teilbereich der technischen Analyse nimmt die Beliebtheit der Markttechnik bei Tradern zu.

Markttechnik ist keine Tradingstrategie. Schon gar nicht ist sie ein Allheilmittel. Aber es ist ein hervorragendes Werkzeug, um durch genaue Trenderkennung die relevanten Marken für Ein- und Ausstieg sowie Stops zu identifizieren und die Gewinnaussichten so zu maximieren.

Wie bei allen Ansätzen sollte in jedem Fall ein angemessenes Risikomanagement Anwendung finden, um die volatilitätsbedingten Risiken so gut es geht zu minimieren.

Auch Markttechnik Trader sollten Sie sich vor volatilitätsbedingten Risiken schützen!

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