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Diese Finanzmärkte sollten Sie als Trader kennen

Auf dem Finanzmarkt werden Wertpapiere auf globalem und nationalem Niveau gehandelt. Händler kaufen und verkaufen diese Wertpapiere, um potentielle Profite zu erzielen, wobei sie versuchen, ihre Risiken möglichst klein zu halten. Viele Trader neigen dabei dazu, sich auf einen Finanzmarkt zu konzentrieren, wie zum Beispiel den Aktienmarkt oder den Forex Markt. Um aber entscheiden zu können, auf welche dieser Märkte man sich konzentrieren möchte, sind ausreichende Kenntnisse zu sämtlichen internationalen Finanzmärkten notwendig, da diese sich gegenseitig beeinflussen. In diesem Artikel betrachten wir daher die wichtigsten Finanzmärkte und beleuchten ihre Rolle im internationalen Handel.

Finanzmärkte einfach erklärt

Im Kern unterscheidet sich der Finanzmarkt nicht sehr stark von anderen Märkten, auf denen Güter und Produkte ge- und verkauft werden. Statt des Austauschs von Lebensmitteln, Kleidung oder Computern in einer lokalen oder nationalen Währung, konzentrieren sich die Finanzmärkte auf den Kauf, Verkauf und Besitz von Wertpapieren, Finanzprodukten und -instrumenten. Sie haben sich in den letzten Jahrzehnten exponentiell vergrößert und bieten nun viele unterschiedliche Finanzinstrumente an.

Diese sind die wichtigsten:

  • Der Forex Markt (Foreign Exchange Market oder FX; zu deutsch Devisenmarkt)
  • Kapitalmärkte, zum Beispiel Aktienmärkte oder Anleihemärkte
  • Derivatemärkte (z.B. für CFDs - Contracts for Difference)
  • Rohstoffmärkte, auf denen beispielsweise mit Gold, Silber oder Öl gehandelt werden
  • Geldmärkte wie kurzfristige Verschuldungen
  • Kryptowährungsmärkte, zum Beispiel Bitcoin oder Altcoins
  • Hypothekenmärkte, auf denen langfristige Kredite gewährt werden
  • Versicherungsmärkte, auf denen Risiken gegen eine Prämie versichert werden

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Einige dieser Finanzmärkte sind notwendigerweise langfristig, andere kurzfristig orientiert, oder es besteht eine Mischung aus beidem. Auf dem Hypothekenmarkt werden beispielsweise viele langfristige Kredite gehandelt, während die Geldmärkte eher kurzfristigen Handel fokussieren. Forex, Aktien, CFDs und Rohstoffe können indes sowohl lang- als auch kurzfristig gehandelt werden. Professionelle Trader entscheiden, ob sie sich eher in Investments oder im Handel engagieren, je nach ihrer eigenen Herangehensweise und ihrem Trading-Stil.

Die Finanzmärkte erfüllen einen wichtigen Zweck für die Volkswirtschaft und bieten sechs grundlegende Funktionen an:

  1. Preisfindung
  2. Liquidität
  3. Effizienz (bezüglich Kosten wie Transaktionskosten)
  4. Traditionelles Leihen und Verleihen
  5. Informationen über Bewegungen von Geld- und Finanzmitteln
  6. Risikostreuung

Finanzinstitutionen unterstützen die reibungslose Bewegung von Geld- und Finanzmitteln innerhalb der globalen Märkte und des allgemeinen Finanzsystems. Zu diesen Institutionen gehören Geschäfts-, Investment- und Zentralbanken sowie Versicherungen, Broker wie Admiral Markets oder Finanzinstitutionen wie Genossenschaftsbanken, die nicht zu den klassischen Banken gezählt werden.


Finanzmärkte aktuell

Im Laufe der letzten 100 Jahre haben sich die Finanzmärkte zum Motor des internationalen Handels und der globalen Wirtschaft entwickelt. Dies gilt vor allem für die letzten 25 Jahre, in denen die Finanzmärkte komplexer, fortgeschrittener und wichtiger geworden sind. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden die globalen Finanzmärkte dynamischer und veränderten sich immer schneller. Heutzutage gibt es weniger Handels- und Kapitalregulierungen sowie mehr globale Finanztransaktionen und Zahlungssysteme.

Bezüglich internationaler Kapitalbewegungen, der Entwicklung neuer Finanzinstrumente (wie zum Beispiel Kryptowährungen) und neuer digitaler Technologien ist es ebenfalls zu rasanten Entwicklungen gekommen. Insgesamt führt das unsere Gesellschaften zu offeneren und fortgeschritteneren Finanzmärkten und -instrumenten. Wenngleich diese Trends für Finanzmärkte im Allgemeinen gelten, weist jeder Finanzmarkt auch seine eigenen Trends auf. Nachfolgend wollen wir Ihnen einige Trends auf den internationalen Forex- und Aktienmärkten vorstellen.

Forex Markt

Der Forex Markt ist in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden, und erfreut sich vor allem in den letzten 30 Jahren eines enormen Wachstums. Die Entwicklung sieht folgendermaßen aus:

  • 1977: 5 Mrd. USD
  • 1987: 600 Mrd. USD
  • 1992: 1 Bio. USD
  • 2001: 1,5 Bio. USD
  • 2007: 3 Bio. USD
  • 2010: 4 Bio. USD
  • 2013: 5,3 Bio. USD
  • 2017: 5,5 Bio. USD

Innerhalb von 40 Jahren hat sich das Forex-Volumen also um das 100-fache vergrößert. Alleine zwischen 2001 und 2017 hat es sich um 267 Prozent gesteigert, und zwischen 2010 und 2017 um 40 Prozent. Heute ist der Forex Markt mit einem täglichen Handelsvolumen von rund 5 Billionen US-Dollar längst nicht mehr nur der am schnellsten wachsende, sondern auch der weltweit größte Finanzmarkt.

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Aktienmarkt

Ein weiterer Trend kann für die internationalen Aktienmärkte verzeichnet werden, unter denen die US-amerikanischen Aktienmärkte wohl um ein Vielfaches wichtiger geworden sind, als jene aus anderen Teilen der Welt. Der US-Aktienmarkt war laut dem Buch "Triumph of the Optimists" von Elroy Dimson, Paul Marsh und Mike Staunton aus dem Jahre 2002 einer der größten Gewinner des 20. Jahrhunderts. Die Forscher konstatieren, dass innerhalb der letzten 100 Jahre drei wichtige Veränderungen stattgefunden haben:

  • Die USA haben eine marktdominierende Stellung eingenommen
  • Die Börsen wurden konsolidiert
  • Langfristig diversifizierende Anlagestrategien wurden entwickelt ("secular sector rotation")

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die wachsende Bedeutung der US-amerikanischen Aktienmärkte zwischen 1900 und 2000:

Aus diesen Grafiken wird ersichtlich, wie die US-Aktienmärkte innerhalb von 100 Jahren von 22 auf 47 Prozent wuchsen. Ihr Anteil verdoppelte sich in dieser Zeit nahezu und erreichte sogar beinahe 50 Prozent. Eine vergleichbare Wachstumsrate erzielte Japan, das seinen Anteil von 4 auf 13 Prozent erhöhen konnte. Das Vereinigte Königreich fiel derweil von 12 auf 8 Prozent, während die Eurozone von 25 auf 13 Prozent fiel. Manche Länder verschwanden von der Liste, andere kamen zum ersten Mal hinzu. Kanada war beispielsweise im Jahr 1900 noch nicht auf der Liste zu finden, erzielte im Jahr 2000 aber einen Anteil von 2 Prozent. Die unter "Other Countries" zusammengefassten Länder behielten im betrachteten Zeitraum ihren Anteil von 7 Prozent, während die Neuen Märkte im Jahr 2000 einen Anteil von 6 Prozent verbuchten.

Zwischen 1900 und 2000 veränderten sich außerdem die Geschäftsfelder grundlegend. Sektoren, die im Jahre 1900 sehr stark waren, wie zum Beispiel der Eisenbahnbau, hatten ein Jahrhundert später signifikante Einbußen im Marktanteil zu verzeichnen. Eisenbahngesellschaften stiegen von 62,8 Prozent im Jahre 1900 auf 0,2 Prozent im Jahre 2000 ab. Die Kurve der Eisen-, Kohle- und Stahlindustrie zeigte in die gleiche Richtung: von 5,2 auf 0,3 Prozent. In die Bresche sprangen andere Industrien wie Banken, Finanz- und Handelsunternehmen. Einige Geschäftsfelder, die im Jahre 2000 einen großen Anteil hatten, gab es im Jahre 1990 noch gar nicht. Die IT-Branche entwickelte sich beispielsweise von 0 auf 23,1 Prozent im Jahre 2000. Arzneimittelhersteller, Versicherungen und diversifizierte Industrien konnten sich ebenfalls über große Wachstumsraten freuen.

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All dies bedeutet natürlich, dass die Trends der Vergangenheit nicht die Trends der Zukunft sein müssen. Glücklicherweise müssen Trader allerdings nicht wissen, wie die Zukunft in 100 Jahren aussehen wird. Sie können sich entscheiden, in kürzeren Zeiteinheiten zu traden, zum Beispiel täglich, wöchentlich oder monatlich. Letztendlich ist es einfacher zu verstehen, wie sich die Finanzmärkte auf kurze als auf lange Sicht verhalten, vor allem wenn man eine Analyse des gesamten 20. Jahrhunderts vornimmt.

Die internationalen Finanzmärkte: Eine Übersicht

In diesem Abschnitt finden Sie eine Übersicht der unterschiedlichen Arten von Finanzmärkten, wie wir sie zuvor erwähnt haben.

Forex Markt

Der Forex Markt verzeichnete in den letzten 40 Jahren ein beeindruckendes Wachstum - von 5 Milliarden US-Dollar im Jahre 1977 auf mehr als 5 Billionen US-Dollar im Jahre 2017. Dieser Trend lässt sich auf einige Schlüsselfaktoren zurückführen:

  • Fortschritte in der Computertechnologie
  • Höhere Volatilität
  • Besserer Zugang zu Finanzmärkten via Broker
  • Mehr Trading Tools und besserer Zugang zu Informationen

Forex ist beliebt bei Tradern, die nach kurz- und mittelfristigen Trading-Gelegenheiten suchen.

Derivatemarkt

Derivate sind Wertpapiere, die mit einem anderen Vermögenswert verknüpft sind und als Sicherung gegen Preisschwankungen genutzt werden. Beispiele für Derivate sind Optionen, Termingeschäfte und CFDs. Spekulanten können diese Instrumente einsetzen, um sich gegen Risiken abzusichern oder ein Risiko einzugehen und damit einen Gewinn zu machen.

Rohstoffmarkt

Der Rohstoffmarkt besteht aus harten Rohstoffen wie Gold oder Öl und weichen Rohstoffen wie landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Viehzucht. Investoren und Trader können indirekt an einem Rohstoff partizipieren, indem sie Aktien, Optionen, Termingeschäfte oder CFDs kaufen.

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Kapitalmarkt

Zu den Kapitalmärkten zählen die Aktienmärkte und Anleihemärkte (letztere sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Bereich). Auf dem Primärmarkt geben Unternehmen und Regierungen neue Wertpapiere aus, während auf dem Sekundärmarkt die zuvor ausgegebenen Aktien und Anleihen gehandelt werden.

Versicherungs- und Hypothekenmarkt

Hypothekenmärkte konzentrieren sich auf langfristige Kredite, die für den Eigentumserwerb vergeben werden. Diese Kredite können auf sekundären Hypothekenmärkten gehandelt werden.

Versicherungsmärkte drehen sich um Versicherer und Versicherte, zwischen denen ein Austausch von Risiko gegen Prämien besteht. Versicherungsunternehmen verfügen über große Geldreserven, die sie in Aktien, Anleihen und Derivatemärkten investieren.

Geldmarkt

Geldmärkte konzentrieren sich auf sehr kurzfristige Verschuldungen, wobei lokale Banken und Zentralbanken involviert sind. Diese Banken leihen sich zum Zwecke kurzfristiger Liquidität gegenseitig Geld. Die Zentralbank springt oftmals als letztmöglicher Kreditgeber ein.

Kryptowährungsmarkt

Wenngleich dieser Markt noch sehr jung ist, erhielten Bitcoin und andere Altcoins am Ende des Jahres 2017 große Aufmerksamkeit, nachdem eine hohe Volatilität zu einem rasanten Anstieg der Preise geführt hatte. Die Blockchain-Technologie und das Mining-System sorgten für ein gesteigertes Interesse am Kryptowährungsmarkt. Wie es mit diesem Markt weitergehen, wie er die Finanzmärkte im Allgemeinen verändern wird, und ob sich daraus ein zusätzlicher Wert für Konsumenten und Finanzsystem ergibt, muss sich in den kommenden Jahren erst noch zeigen.

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Der Handel mit Forex & CFDs gibt auch Kleinanlegern die Möglichkeit, sich aktiv am Geschehen auf den internationalen Finanzmärkten zu beteiligen. So haben Kunden von Admiral Markets die Wahl: Sie können Forex und CFDs auf Indizes wie den DAX, auf Rohstoffe, Aktien, ETFs oder Kryptowährungen handeln. Seit Jahren die beliebteste Lösung für den Handel mit Forex und CFDs ist der MetaTrader. Die MetaTrader Plattform bietet eine intuitive Benutzeroberfläche, die einfach zu bedienen ist. Ergänzt um unsere exklusive Supreme Edition können unsere Kunden beim Trading von über 60 zusätzlichen Tools und Indikatoren profitieren - und zwar absolut kostenlos!

Sollten Sie mehr über das Trading erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen wärmstens unser umfangreiches Bildungsangebot. Neben unzähligen Webinaren stehen Ihnen hier auch Schulungsreihen für alle Kenntnis-Niveaus, Analysen sowie Artikel und Tutorials zur Verfügung.

Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zum Daytrader!

Falls Sie mehr über die in diesem Artikel besprochenen Themen erfahren wollen oder sich zu Themen wie Handelsstrategien oder Indikatoren informieren möchten, dann empfehlen wir Ihnen die folgenden Artikel:






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