Forex-Handel für Anfänger: die ersten Schritte sind entscheidend

Forex-Trading für Anfänger - die ersten Schritte sind entscheidend!

Forex-Handel für Anfänger

Online Forex-Trading ist für Anfänger besonders schwierig, da vor allem durch übertriebene, unrealistische Erwartungen bei vielen Einsteigern Probleme auftreten können.

Als erstes sollte man sich folgendes notieren: Online Trading macht Leute nicht über Nacht, Wochen oder Monate reich, auch wenn es durchaus einige wenige solcher Einzelfälle gibt.

Je eher ein angehender Trader dies realisiert, desto weniger Geld wird es ihn kosten.
Hier sind einige interessante Statistiken für Forex Anfänger:

  • an die 90% der Einsteiger verlieren innerhalb von 90 Tagen 90% Ihres Kapitals.

Klingt schlimm, oder? Aber das ist nicht der Fehler von anderen, sondern ausschließlich von den Tradern selbst.

Also folgen hier ein paar Tipps die dabei helfen sollten, nach 90 Tagen noch im Spiel zu sein.

Die Marktteilnehmer beim Forex-Trading

Wie die Forex-Branche allgemein funktioniert, ist absolut wichtig und sollte unbedingt von Anfängern verstanden werden, und zwar vor dem Start.

Die Kombination aus allen Marktteilnehmern weltweit macht den Markt. Die anteilige, relative Auswirkung eines einzelnen Traders hängt damit zusammen, wie viel Geld von diesem Trader auf dem Markt gemanagt wird: Von milliardengroßen Hedgefonds und Investmentbanken bis hin zum privaten Trader mit wenigen tausend Euro.

Langzeittrades sind für Anfänger sicherer als Kurzzeittrades.

Am Anfang ist der Erhalt des Kapitals das Hauptziel, nicht die Vervielfältigung durch große Gewinne. In diesem Tutorial ist die Minimierung von Risiken das Hauptthema. Ein vernünftiges Risikomanagement und das simple Folgen des Trends wird nach einiger Zeit Profite abwerfen.

Glauben Sie es oder nicht, aber Mathematik hilft ungemein im Forex-Handel. Es gibt einfache Wege um zu berechnen welchen Kontostand, welchen Hebel und welches Handelsvolumen Sie für bestimmte Instrumente benötigen, um Ihr Risiko moderat zu halten. Der Handelsrechner für FX & CFDs kann beispielsweise dabei helfen, aber auch eigene Berechnungen.

Berechnen Sie, wie viel Risiko Sie eingehen möchten. Legen Sie Ziele, aber auch maximale Verluste fest, bei denen Sie einen Trade manuell abbrechen oder via Stop Loss vordefiniert, von der Handelssoftware automatisiert aussteigen. Eine gute Übersicht über die Orderarten inklusive Stop Loss finden Sie hier.

Überdenken Sie das Kaufen von Software

Neben vielen anderen Tipps für Anfänger ist ein weiterer, Vorsicht walten zu lassen, wenn Sie Software von Drittanbietern kaufen möchten.

Die hohe Konkurrenz unter Forex-Broken macht die meiste Software kostenlos. Die weltweit meitgenutze Handelssoftware für Devisen kommt aus dem Hause Metaquotes und heißt MetaTrader. Diese ist eigentlich überall immer kostenfrei für den Endkunden.
Wenn Sie aktiv traden, dann haben Sie als Handelskosten den Spread zu tragen, den Unterschiedsbetrag zwischen Ankauf- und Verkaufskurs. "Kosten" sind beim Spread in Anführungszeichen zu nennen, da der Spread keine eigentliche Gebühr/Kommission darstellt - aber beim Trading am Markt erst überwunden werden muss, bevor Sie mit dem Trade in die Gewinnzone kommen können. Und wenn Sie offene Trades über-Nacht halten, fallen Swap-Kosten dafür an. Dies sind unausweichliche Kosten.

Einige Forex Beginner werden von dem Gedanken angezogen, FX-Roboter, so genannte Expert Advisor, kurz EAs, zu kaufen. Dies sind automatisierte Handelssysteme, bei denen Sie also nicht manuell selbst traden und die Tradeentscheidung treffen - dies geschieht hier automatisiert über den EA. Wenn Sie denken, dass ein automatisierter Algorithmus ein besseren Job machen kann als Sie, dann kaufen Sie Ihn. Aber dies wird kein "einfaches Geld" werden, vor allem nicht, wenn Sie nicht der Programmierer des Programmes sind. Einige Expert Advisor funktionieren, aber sobald die Märkte sich verändern, benötigen Roboter/EAs jemanden, der Änderungen vornimmt. Änderungen, die Sie meist als Neuling nicht vollziehen können.
In einem Trendmarkt wird ein bestimmter Roboter vielleicht gute Arbeit leisten, während hingegen in einem Range-Markt, also einem Seitwärtstrend, der Roboter nur sehr schlechte Ergebnisse liefern würde oder sogar Ihr Konto erden kann, bevor Sie Ihn stoppen können. Expert Advisor sind also generell nicht schlecht - aber sie sind nie "rundum-Sorglos"-Pakete. Von Zeit zu Zeit sind auch hier Änderungen und Anpassungen durch den Trader nötig.


Daytrading erfordert eine Menge Zeit und mentale Belastbarkeit.

Was die meisten Anfänger vom Forex & CFD Trading nicht beachten wollen ist, dass die meisten erfolgreichen Marktteilnehmer Geld aus langen Trends ziehen. Sie halten Ihre Positionen über Tage, Wochen oder gar viele Monate oder Jahre. So gehandelt ist der Forex-Handel eher ein Investment und weniger eine Lotterie, was gut ist. Langzeithandel erfordert aber Geduld, Ruhe und Bescheidenheit im Volumen. Und ein größeres Geldpolster, um natürliche Marktschwankungen aushalten zu können. Man benötigt weniger Stunden in denen man auf den Bildschirm starren muss und somit weniger Stress.

Der Daytrader hält im allgemeinen die offenen Trades nur am gleichen Tag, eröffnet und schließt die Tradingposition also relativ schnell nach Minuten oder Stunden. Dafür ist naturgemäß ein beobachten des Marktes in dieser Zeit nötig: Aufmerksamkeit, Zeit und mehr ist automatisch gebunden. Gewinne am gleichen Tag realisieren zu können ist sehr verlockend. Aber unterschätzen Sie nicht den Stresspegel dabei!

Man kann im Online-Trading als Anfänger schnell überfordert werden: Echtzeitcharts, Handels-Nachrichten, schnelle Märkte, Umgang mit der Software, etc.
Ehrlich gesagt ist "weniger" manchmal mehr. Ein Überfluss an Informationen kann kontraproduktiv sein, also sorgen Sie dafür, dass Ihr Input gefiltert wird und entschleunigen sie Ihr Handeln.

Die dauerhafte Verfügbarkeit von Realtime-Charts und weltweiten Märkten impliziert nicht, dass dauerhaft und jederzeit gehandelt werden muss.

Lernen Sie die technische und fundamentale Analyse!

Analysieren heißt traden! Charts sind hilfreich für beides, Short und Long Trading. Sie sollten interessiert sein an Tages-, Wochen- und Monatscharts, denn auch wenn Sie für Ihre Trades kurzfristigere Engagements planen, ist der "große Trend" des Marktes über größere Zeiteinheiten stets einen Blick wert!

Jeder Forex-Beginner Artikel über technische Analyse wird Ihnen sagen, dass Trendlinien ihr Haupttool sind. Unterstützungs- und Widerstandszonen und Indikatoren basieren darauf.

Fundamentale Analyse, beziehungsweise die Fähigkeit wenigstens grundlegend zu verstehen, wie der Markt auf der internationalen Ebene funktioniert, ist auch nicht schlecht.

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Keep it simple!

Was ist das beste Forex Trading System für Beginner? Das einfachste! Keep it simple.

Überladen Sie Ihre Charts nicht mit zu vielen Indikatoren und etlichen Einstellungsmöglichkeiten. Je komplizierter Ihre Trading-Strategie ist, desto geringer die Chance, dass sie funktioniert und sie ihr folgen können.

Hier ist ein Beispiel einer der einfachsten Forex-Strategien für Anfänger:

Wenden Sie einen 10-Tage Moving Average Indikator auf einen beliebigen Chart an. Jedes mal wenn eine Kerze darüber schließt kaufen Sie, wenn Sie darunter schließt, schließen Sie Ihre Buy Position und eröffnen eine Sellposition.

Dies ist eine Umkehr-Strategie, da das Schließen einer Order zum eröffnen einer neuen Order führt.

Einfach? Ja. Perfekt? Nein. Profitabel? Abhängig vom Markt. Wenn der Markt klaren Trendbewegungen folgt - ja, sehr profitabel. Wenn sich der Markt seitwärts bewegt, nein kein bisschen. Wie es im Durchschnitt ist, in verschiedenen Märkten und verschiedenen Zeitfenstern hängt überwiegend von Ihnen und historischem Backtesting ab.

Es einfach zu halten, kann eine Herausforderung sein, da es einfach sehr viele Tools gibt, die Sie auf Charts anwenden können.

Vergessen Sie nicht: Es kommt nicht auf die Anzahl an Tools an, die Sie auf das Chart angewandt haben, sondern auf Ihr Wissen, wie man diese Tools gut gemeinsam nutzt.

Die Kontotypen unterscheiden sich in mehr, als der Initialeinzahlung!

Eigentlich sind Sachen wie Mindesteinzahlung und niedrige Spreads das nicht das Wichtigste, was man berücksichtigen sollte, bevor man sich ein Tradingkonto zulegt. Trotzdem wird damit am meisten Werbung gemacht. Achten Sie lieber (auch) auf das Portfolio an Handelsinstrumenten, das Ausführungsmodell, den angebotenen Hebel und der Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit und Reputation des Forex-Brokers!

Seien Sie vorsichtig bei sogenannten Dealing Desk Accounts, außer Sie sind im Speziellen daran interessiert, was diese anbieten. Sie traden bei diesem Typ mit/gegen dem Broker, anstatt über Ihn.

Wenn Sie nicht wissen, was das Forex-ECN ist, haben Sie Ihre Hausaufgaben noch nicht zu Ende gemacht.

Seien Sie in hochvolatilen Märkten so vorsichtig, wie ein Yacht-Kapitän im Sturm!

Die Volatilität ist der Wind, der Ihre Trading Segel füllt, aber stellen Sie sicher, dass Ihre Segel nicht zerrissen werden.

Wenn hohe Volatilität vorliegt, dann bewegen sich die Märkte stark! Kurz auch im Trader-Jargon nur Vola genannt bedeutet dies "Schwankungsbreite", die Kursausschläge sind also (sehr) viel höher als in ruhigen Zeiten. Das heißt dann meist auch, die Spreads werden größer und Ihre Orders "rutschen".

Lernen Sie die Volatilitätsanalyse. Überlegen Sie, wieviele Stürme Sie pro Tag aushalten können, bevor Ihr Trading Account wie ein Schiffswrack am Boden liegt.

Etwas was Ihnen sehr viel Geld sparen kann, ist zu wissen, dass sobald Sie im Markt sind, alles passieren kann. Als Beispiel lässt sich der unvorhergesehene Einbruch des Schweizer Franken im Januar 2015 anführen, auch "Black Swan" genannt als sehr seltenes, unplanbares Ereignis. Niemand hat es kommen sehen, aber trotzdem hat es einige Trader und sogar Broker aus dem Geschäft gehauen.

Also, wie handeln Sie als Anfänger am besten Forex? Vorsichtig!


Alle Nachrichten sind alte Nachrichten, außer Sie sind selbst die neuen Nachrichten!

Neuigkeiten, die Sie auf N-TV, Bloomberg, der Tageszeitung und in Ihrem Handelskalender und Webseiten finden sind bereits in aller Regel "eingepreist", also in den Markt mit eingeflossen. Nicht nur Sie lesen diese Nachrichten, alle Marktteilnehmer können diese lesen - und institutionelle Trader wie Banken meist noch etwas schneller/eher als Privatkunden...

Das einzige, was echte Neuigkeiten verspricht ist Volatilität - der Spread erhöht sich und bevor Sie es wissen, stecken Sie Hals über Kopf in der Verlustzone oder können von erhöhter Slippage bei der Orderausführung ausgehen.

Solange Sie kein professioneller oder erfahrener Trader sind, halten Sie sich von Newstrading eher fern!


Egal ob Sie ein Anfänger oder professioneller Trader sind. Der Trend ist Ihr Freund!

The trend is your friend! Diese "goldene Regel" unter Tradern trifft häufiger zu, als man denkt!
Traden Sie mit dem, was Sie sehen und nicht mit dem, was Sie denken/glauben. Sie denken vielleicht, dass der US Dollar überbewertet ist, und das schon für zu lange Zeit. Also eröffnen Sie eine Short-Position und liegen vielleicht richtig. Aber wenn der Kurs nach oben geht, spielt es keine Rolle, was Sie glauben. Es spielt keine Rolle, was irgendjemand meint. Der Kurs bewegt sich nach oben und Sie sollten mit dem Trend traden.

Es gibt hunderte Märkte, an denen Sie traden können!

Wenn man neu im Forex-Handel ist, fokussieren sich viele auf die Major Währungspaare, weil Sie eine tägliche Volatilität besitzen und meistens niedrigere Spreads haben.

Für das langfristige Trading ist dies jedoch gar nicht relevant. Möglichkeiten kann es auch auf allen anderen Märkten, wie CFD Indizes, geben.

Wieviele Märkte Sie nach Handelsmöglichkeiten durchsuchen können, hängt ganz von Ihnen ab, aber limitieren Sie sich nicht bloß auf ein Instrument oder Markt. Das führt schnell zu Overtrading und eingehen von Trades, obwohl ihre Handelsmeinung, der Trade-Einstieg, gar nicht so eindeutig ist... Sie möchten "einfach traden", egal, ob eine gute Tradingchance ersichtlich ist oder nicht.

Diversifizieren Sie Ihre Engagements! Aber auch hier: nicht alle hunderte von Märkten anschauen - eine kleine Auswahl sollte ausreichen!


Der Trade ist solange offen, bis er geschlossen wird!

Ein gewöhnlicher Forex-Beginner konzentriert sich fast nur auf die Trade-Eröffnung, während der Ausstiegspunkt jedoch genau so wichtig ist. Wenn Ihre Trading-Stategie keine Schließungsmechanismen enthält, ist es so, als würden Sie ein Flugzeug ohne Fahrwerk fliegen. Wir hoffen, dass Sie einen Fallschirm mitgebracht haben...

Stellen Sie sicher, dass Sie rechtlich geschützt sind!

Finanzhandel, Forex miteingeschlossen ist meistens eine rechtlich geregelte Akitivtät. Die meisten Broker werden von verschiedenen Regierungsbehörden reguliert. Aber dennoch gibt es je nach Regulierung große Unterschiede.

Hier sind die drei wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollen, wenn Sie sichere Bedingungen beim Traden suchen:

  • Segregierte Kundengelder - dies garantiert, dass Ihre Gelder vom Broker für nichts anderes als Ihr Trading genutzt werden kann und die Kundengelder nicht mit anderen Unternehmensgeldern vermischt wird. Somit ist es immer verfügbar, wenn Sie eine Auszahlung tätigen wollen.
  • Financial Services Compensation Scheme - beschreibt die Höhe des Geldes, was Ihnen erstattet wird im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Broker ganz plötzlich Pleite geht.
  • Ein effezientes Kundensupport- und Beschwerdemanagement stellt sicher, dass Ihr Broker bei Schwierigkeiten und Problemen angemessen, korrekt und schnell reagiert, anstatt Ihre Anfrage zu begraben

Was auch immer passiert, schützten Sie Ihr Geld!

Wenn Sie Zweifel haben, dann testen Sie ein Demokonto!

Jeder Broker bietet Demokonten an. Beginner oder nicht, testen Sie zuerst überall Ihre Strategie. Nicht einmal, nicht 10 mal, nicht 100 mal - aber solange, bis Sie mit den Ergebnissen zufrieden sind. Dann testen Sie ihn auf einem Live-Account mit den kleinsten Summen. Es ist viel einfacher mit einem kleine Gewinn zu leben, als mit einem riesigen Verlust.

Tipp am Rande: Es macht wenig Sinn, mit einem Demokonto zu handeln, wenn das Demogeld nicht wie Echtgeld behandelt wird. Nutzen Sie also nicht ein 100.000 Euro-Demokonto, wenn Sie im späteren Livekonto mit "nur" 1.000 Euro traden möchten.

Übung macht den Meister! Um ein professioneller Trader zu werden, müssen Sie am Forex-Handel dran bleiben. Für Anfänger keine leichte Aufgabe.

Schreiben Sie alles auf!

Ein Trading-Tagebuch ist ein absolutes Muss!

Schreiben Sie jeden Tag, und schreiben Sie alles auf: Neue Informationen, Punkte die weiterer Nachforschung bedürfen, zufällige Gedanken, Gründe für eine Trade-Eröffnung, Gründe für eine Trade-Schließung, Erfolge und Fehler. Lesen Sie das Tagebuch regelmäßig.

Ein neuer Trader muss eine Einstellung entwickeln wie ein Geschäftsführer, weil er einer ist. Jedes Geschäft benötigt einen Business Plan, konstante Überwachung und regelmäßige Überprüfung.

Durch das Trading-Tagebuch stellt der Anfänger sicher, dass nichts umsonst ist. Die Analyse guter Trades wird Ihr Trading-Selbstbewusstsein boosten und Sie motivieren weiter zu gehen. Auf der anderen Seite wird die Analyse von schlechten Trades Ihnen helfen Ihre Fehler zu erkennen. Das ist der einzige Weg, besser zu werden.

Werden Sie neugierig!

Einfach gesagt, je weniger Sie wissen, desto mehr Risiko sind Sie ausgesetzt. Und es gibt kein Limit an dem, was Sie wissen können.

Eine unvorstellbare Menge an Wissen ist im Internet verfügbar. Gratis! Lehrvideos für Forex-Beginner und Fortgeschrittene, Tipps und Tricks, Trading-Möglichkeiten, Dinge auf die man wöchentlich, monatlich oder jährlich achten sollte. Alles frei verfügbar im Internet.

Es gibt zahlreiche Informationen, und nur durch persönliches beschäftigen damit werden Sie in der Lage sein, die besten Forex-Webseiten für Sie zu finden.

Sie möchten wissen, wie man als Anfänger Forex tradet? Lesen Sie alles! Sie sind kein Leser? Werden Sie einer! Und analysieren Sie immer, immer, immer was Sie lesen, bevor Sie es für wahr halten. Ja, auch diesen Artikel!

Beruhigen Sie sich!

So aufregend Trading auch sein kann, es ist nichtsdestotrotz harte und stressige Arbeit. Wie stressig? Sehr stressig! Es wird einige Rückschläge geben auf dem Weg nach ganz oben. Emotionen werden ins Spiel kommen und Sie schließen einen Trade früher oder später als geplant. Es gibt zahlreiche Bücher, die sich ausschließlich mit der Psychologie des Tradings beschäftigen. Sie können sich also bestimmt vorstellen, dass diese eine wichtige Rolle spielt.

Die Hauptursache für Stress bei Anfängern ist, dass einige Trades im Minus enden. Was man sich hierbei jedoch in Erinnerung rufen sollte ist, dass ein Krieg aus vielen Schlachten besteht und nicht eine einzige Niederlage ausschlaggebend ist. Vielmehr ist es die Gesamtperformance. Noch ein weiterer Grund ein Tradingtagebuch zu führen. Falls Sie das Traden nervös macht, machen Sie ein wenig Yoga (oder etwas, dass zu Ihnen passt), bevor Sie wichtige Entscheidungen treffen.

Nochmal, als Anfänger sollten Sie Forex mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit handeln.

Zu guter Letzt, das Geld.

Nicht jedes Kapital eignet sich zum investieren, sondern ausschließlich jenes, welche Sie risikieren möchten und Ihnen bei Verlust keinen physischen oder mentalen Schaden zufügt.

Das heißt: keine Gelder für Hypotheken, keine Ersparnisse für die Altersvorsorge, keine Studiengebühren, kein geliehenes Geld zum traden nutzen. Behandeln Sie Ihren Trading-Kontostand mit Vorsicht aber ohne Hoffnung, dass er wächst, weil er das vielleicht nicht tun wird...

Jeder profitable Trader ist auf seine Art und Weise profitabel, während ein Verlierer immer auf die gleiche Art verliert. Deswegen gibt es auch noch viel mehr Tipps für Forex-Beginner, ob diese nun hilfreich sind oder nicht, hängt ausschließlich von dem Trader ab.

Viel Glück, und viel Spass beim lernen und traden im Demokonto!