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Forex Trading lernen: Der ultimative Guide

Lesezeit: 44 Minuten

Forex Trading lernen: Der ultimative Guide

Forex Trading für Anfänger kann besonders schwierig sein. Dies liegt vor allem an den unrealistischen Erwartungen, die Forex Trading Anfänger haben. Was Sie deshalb zuallererst verinnerlichen sollten, ist, dass Devisenhandel für Anfänger kein Methode ist, um schnell an viel Geld zu kommen. Dieser Artikel ist unser ultimativer Guide für Sie, damit Sie Forex Trading lernen können. Sie werden darin eine Einführung in den Forex Markt, seine Funktionsweise und wichtigste Terminologie erhalten sowie von den Vorteilen des Devisenhandels erfahren.

Wir werden darin besprechen, wie Sie als Forex Einsteiger mit dem Trading beginnen können, inklusive Tipps zur Auswahl des besten Brokers und der besten Trading Plattform. Wir stellen Ihnen außerdem die Grundlagen des unverzichtbaren Risikomanagements, verschiedene Analysemethoden für den Forex Markt und die beliebtesten Forex Trading Strategien vor. Wenn Sie diesen Guide durchgelesen haben, werden Sie mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet sein, um Ihre Forex Strategie in einem kostenlosen Demokonto auszutesten, bevor Sie ein Livekonto eröffnen.

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Forex Trading lernen: Was ist Forex?

Auf dem Foreign Exchange Market (kurz: Forex, noch kürzer: FX) werden Währungen gehandelt. Jeder kennt das, bevor er oder sie in den Urlaub fährt. Für Länder außerhalb Europas muss dann die Währung umgetauscht werden, Euro zum Beispiel in Dollar. Auf dem Forex Markt werden zwischen Regierungen, Banken, Konzernen und Spekulanten täglich schätzungsweise 5,3 Billionen US-Dollar (USD) gehandelt.

Zu wissen, wie diese Industrie funktioniert, ist wichtig, weil die Kombination aller Teilnehmer den Markt kreiert, auf dem Sie handeln. Das relative Gewicht einer Handelspartei im Markt wird daran gemessen, wieviel Geld diese Partei verwaltet - angefangen bei privaten Tradern mit ein paar tausend Dollar auf dem Konto über Investmentbanken bis zu milliardenschweren Hedgefonds.

Währungen werden als Währungspaare getradet, wobei die Bewegung eines Währungspaars den Wert einer Währung gegen die andere bemisst. Das Währungspaar EURUSD bemisst zum Beispiel den Wert des Euro gegen den US-Dollar. Steigt der Wert des Währungspaars, bedeutet das, dass der Wert des Euro gegenüber dem Wert des Dollars gestiegen ist. Sinkt der Wert des Währungspaars, bedeutet das, dass der Wert des Dollars gegenüber dem Wert des Euros gestiegen ist.

Durch das Forex und CFD Trading können Trader ständig Profit aus diesen Währungsbewegungen schlagen.

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Forex Trading lernen: Welche Währungspaare kann man traden?

Bei Forex Währungspaaren wird zwischen Majors, Minors und Exotics unterschieden.

Zu den Major Paaren gehören die am häufigsten gehandelten Währungen:

  • USD - US-Dollar
  • EUR - Euro
  • JPY - Japanischer Yen
  • GBP - Britisches Pfund
  • CHF - Schweizer Franken
  • CAD - Kanadischer Dollar
  • AUD - Australischer Dollar
  • NZD - Neuseeländischer Dollar

Ein Major Währungspaar enthält eine dieser Währungen gegen den US-Dollar, wie zum Beispiel EURUSD, USDJPY oder GBPUSD. Minor Währungspaare enthalten eine dieser Währungen ohne den Dollar, wie zum Beispiel EURGBP, EURCHF oder AUDNZD.

Zu den exotischen Währungen gehören all jene, die wir bisher noch nicht genannt haben, zum Beispiel Hong Kong Dollar (HKD), norwegische Krone (NOK), südafrikanischer Rand (ZAR) oder thailändischer Baht (THB). Exotic Währungspaare beinhalten eine exotische Währung und eine Major Währung.

Wenn Sie Forex Trading lernen, tendieren Anfänger dazu, sich wegen deren Volatilität und niedrigen Spreads auf Major Paare zu konzentrieren. Es gibt aber auch viele alternative Möglichkeiten - von exotischen FX Paaren bis zu CFDs auf Aktien, Rohstoffe, Energien oder Indizes. Es gibt sogar Indizes, die Gruppen anderer Indizes bündeln, und auch sie kann man traden.

Wieviele Märkte Sie nach Trading-Gelegenheiten absuchen, liegt an Ihnen. Sie sollten sich jedoch keinesfalls auf ein Instrument in einem Markt beschränken. Das kann zu Übertrading führen. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Investments stets diversifiziert sind.

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Forex Trading lernen: Wie funktionieren Forex Notierungen?

Beim Forex Trading werden Ihnen Bid- und Ask-Preise begegnen. Den Bid-Preis müssen Sie zum Kauf der Währung entrichten, den Ask-Preis erhalten Sie, wenn Sie die Währung verkaufen. Kaufen Sie in einem Trade eine Währung, bezeichnet man das als Long Trade. Dabei setzen Sie darauf, dass der Wert des Währungspaars steigen wird, damit Sie zu einem höheren Preis verkaufen und einen Profit machen können.

Verkaufen Sie in einem Trade eine Währung, gilt das Gegenteil. Sie setzen darauf, dass der Wert des Währungspaars fallen wird, damit Sie es zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen können, wobei der Unterschied Ihren Profit ausmachen würde.

Die Forex Notierungen orientieren sich an den aktuellen Wechselkursen der im Währungspaar enthaltenen Währungen. Oder mit anderen Worten: Wieviel man von der zweitgenannten Währung im Austausch mit einer Einheit der erstgenannten Währung erhält. Dazu ein Beispiel: Wenn 1 EUR für 1,68 USD erhältlich ist, würden sich Bid- und Ask-Preis auf beiden Seiten dieses Werts befinden.

Forex Trading lernen: Wie stark schwanken FX Währungspaare und wie liquide sind sie?

Wenn Trader einen Profit machen, indem sie den Unterschied zwischen Bid- und Ask-Preis von Währungspaaren ausnutzen, stellt sich als nächste logische Frage: Wie kann man die Bewegung einer beliebigen Währung antizipieren?

Das hängt davon ab, wie liquide die Währung ist, das heißt, wie viel davon zu einem beliebigen Zeitpunkt ge- oder verkauft wird. Die liquidesten Währungspaare sind diejenigen mit dem größten Angebot und der größten Nachfrage auf dem Devisenmarkt. Angebot und Nachfrage werden von Banken, Unternehmen, Im- und Exporteuren sowie Händlern bestimmt. Die Major Paare sind meist die liquidesten, EURUSD bewegt sich üblicherweise um 90-120 Pips pro Tag.

Im Gegensatz dazu bewegt sich AUDNZD beispielsweise nur um 50-60 Pips täglich. Bei USDHKD sind es noch weniger: durchschnittlich 32 Pips pro Tag. Dazu ein kurzer Exkurs: Der Wert von Währungspaaren wird meist mit fünf Nachkommastellen angegeben. Ein Pip beträgt 0,0001. Wenn sich EURUSD also von 1,16667 auf 1,16677 bewegen würde, hätte sich das Währungspaar um 1 Pip verändert.

Wenngleich die Major Währungspaare die liquidesten sind, bieten auch die Minors und Exotics viele Trading-Gelegenheiten, vor allem wenn Sie als Trader über Expertenwissen zu einer bestimmten Währung verfügen.

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Forex Trading lernen: Was ist der Forex Spread?

Der Spread im Forex Trading bezeichnet den Unterschied zwischen Bid- und Ask-Preis eines Währungspaars. Dazu ein Beispiel: Beträgt der EURUSD Bid-Preis 1,16668 und der Ask-Preis 1,16669, liegt der Spread bei 0,0001, also 1 Pip. Bei jedem Forex Trade muss der Wert eines Währungspaars den Spread überwinden, um profitabel zu werden. Bleiben wir beim vorigen Beispiel: Geht ein Trader Long auf EURUSD bei 1,16668, würde der Trade erst profitabel werden, wenn der Kurs höher stiege als 1,16669.

Bei einem Währungspaar mit größerem Spread, wie zum Beispiel EURCZK, muss die Währung eine größere Kursbewegung machen, bevor der Trade profitabel wird. Nehmen wir einen Bid-Preis von 25,4373 und einen Ask-Preis von 25,4173 an, beträgt der Spread 0,0200 oder 20 Pips. Kursbewegungen von unter 20 Pips pro Tag sind ungewöhnlich für dieses Währungspaar, was bedeutet, dass Trader Positionen über mehrere Tage halten müssten, bevor sie profitabel würden.

Trading Strategien mit niedrigem Spread sind deshalb sehr beliebt bei Forex Tradern, da ihre Trades dadurch schneller profitabel werden. Beim Scalping werden zum Beispiel viele kleine Trades gemacht, statt sich auf wenige große zu verlassen.

Forex Trading lernen: Was sind Forex CFDs?

Wenn Sie sich bereits mit dem Forex Trading befasst haben, könnte Ihnen der Begriff "Forex CFDs" über den Weg gelaufen sein. Es gibt zwei Wege, Forex zu traden: Entweder via CFDs oder als Forex Spot (auch bekannt als Margin). Beim Forex Spot kauft und verkauft man die eigentliche Währung. Man tauscht zum Beispiel einen gewissen Euro-Betrag gegen Pfund Sterling ein und tauscht wieder zurück, wenn der Wert des Pfunds gestiegen ist. Tritt dies ein, hat man einen Profit gemacht.

Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference und bezeichnet einen Kontrakt, der genutzt wird, um die Preisbewegung von Finanzinstrumenten abzubilden. Bezüglich Forex bedeutet dies, dass man keine eigentliche Währung kauft, sondern von den Kursbewegungen profitieren kann, ohne die darunterliegenden Basiswerte zu besitzen. CFDs sind nicht nur für Forex erhältlich, sondern auch für Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe und Kryptowährungen. In jedem Fall erlauben Ihnen CFDs, die Kursbewegungen dieser Instrumente zu traden, ohne sie kaufen zu müssen.

Traden Sie Gold CFDs bei Admiral Markets!

Forex Trading lernen: Wie funktioniert der Hebel im Forex Trading?

Neben dem Zugang zu einer breiten Auswahl an Finanzmärkten ist ein weiterer Vorteil von CFDs, dass ein Trader auf einen viel größeren Teil dieser Märkte Zugriff bekommt und so seine potenziellen Profite vergrößern kann. CFDs können nämlich mit Hebel genutzt werden.

Nehmen wir den Gold CFD als Beispiel. Angenommen, der Goldpreis liegt bei 1.200 USD pro Unze. Mit einem Hebel von 1:20 müsste ein Trader lediglich 60 USD aufwenden, um mit dem vollen Wert einer Unze Gold traden zu können, statt 1.200 USD für die eigentliche Unze.

Auf den Forex Markt bezogen, bedeutet dies beispielsweise: Wollte man 3.000 USD mit Euros kaufen, müsste man 2.570 EUR bezahlen. Mit einem Hebel von 1:30 könnte man 3.000 USD des EURUSD Währungspaars via CFD für nur 100 EUR traden. Das Beste daran ist, dass die Höhe des möglichen Profits beim gehebelten CFD Trading genauso hoch ist wie bei einer Investition in den eigentlichen Basiswert. Zu bedenken ist dabei natürlich auch das Risiko, dass potenzielle Verluste genauso multipliziert werden wie potenzielle Profite.


Forex CFD Trade (Hebel 1:20)

Herkömmlicher Trade

Ihre Einzahlung

500 USD

10.000 USD

EURUSD Trade eröffnet bei 1,16766, schließt bei 1,16966, ein Unterschied von 0,00200

Ihr Profit: 200 USD (40%)

Ihr Profit: 200 USD (2%)

EURUSD Trade eröffnet bei 1,16766, schließt bei 1,16532, ein Unterschied von 0,00234

Ihr Verlust: 234 USD (46,8%)

Ihr Verlust: 234 USD (2,34%)

Kalkulieren Sie Ihre potenziellen Profite mit unserem kostenlosen Forex Handelsrechner

Nun, da Sie die theoretischen Grundlagen des Forex Tradings zu Währungspaaren, CFDs und Hebelwirkung kennen, könnten Sie sich einmal ansehen, wie ein Trade in echt abläuft. Admiral Markets bietet einen kostenlosen Handelsrechner an, mit dem Sie Ihre potenziellen Profite ausrechnen können.

Forex Trading lernen: Zusammenfassung der wichtigsten Forex Begriffe

Bevor wir zum nächsten Kapitel übergehen, wollen wir kurz die wichtigsten Konzepte zusammenfassen, die wir bisher über das Forex Trading vermittelt haben:

  • Pip: Ein Pip ist die Basiseinheit des Preises eines Währungspaars oder 0,0001 des notierten Kurses. Wenn sich der Bid-Preis von EURUSD also von 1,16667 auf 1,16677 bewegt, repräsentiert das eine Steigerung von 1 Pip.
  • Spread: Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Bid- und Ask-Preis eines Währungspaars. Bei den beliebtesten Währungspaaren ist der Spread meist niedrig, manchmal sogar weniger als 1 Pip. Bei weniger beliebten ist er meist höher. Bevor ein Forex Trade profitabel sein kann, muss der Wert des Währungspaars den Spread übersteigen.
  • Margin: Als Margin bezeichnet man das Geld auf dem Konto des Traders. Weil ein Retail Client aber meist zu wenig Geld auf seinem Konto hat, um genug Volumen traden und davon profitieren zu können, bieten viele Forex und CFD Broker einen Hebel an.
  • Hebel: Der Hebel wird dem Trader von seinem Broker bereitgestellt, damit er mit einem höheren Volumen traden kann. Dazu ein einfaches Beispiel: Wenn Sie 1.000 USD auf Ihrem Konto und einen Hebel von 1:10 haben, können Sie mit 10.000 USD traden. Ist der von Ihnen eingegangene Trade erfolgreich, multipliziert dieser Hebel Ihre Gewinne um einen Faktor von 10. Dasselbe gilt allerdings auch für mögliche Verluste, weshalb der Hebel mit Vorsicht eingesetzt werden sollte. Fällt Ihr Kontostand auf weniger als 0 USD, lösen Sie die Negative Balance Protection Ihres Brokers aus, falls dieser ESMA-reguliert ist. Dies resultiert in einer Schließung des Trades. Für Sie bedeutet das glücklicherweise auch, dass Ihr Kontostand niemals ins Negative abrutschen kann, Sie werden also keine Schulden bei Ihrem Broker machen.

Forex Trading lernen: Was sind die Vorteile des Forex Tradings?

Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen dazu entscheiden, Daytrader zu werden. Dazu gehören:

  • Die Möglichkeit, das eigene Einkommen von zu Hause aus aufzubessern.
  • Die Gelegenheit, in ihrer Freizeit eine neue Fähigkeit zu erlernen.
  • Der Traum von der finanziellen Unabhängigkeit oder mehr Kontrolle über die eigene finanzielle Zukunft.

Der Forex Markt bietet einige Vorteile, die man auf anderen Märkten vergebens sucht. Diese wollen wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

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Forex: Der größte Finanzmarkt der Welt

Der Forex Markt ist der größte Finanzmarkt der Welt, auf dem täglich über 5 Billionen US-Dollar getradet werden. Oder anders ausgedrückt: An einem einzigen Tag wird am Forex Markt mehr Geld gehandelt als das gesamte BIP von Japan. 254 Milliarden US-Dollar entfallen dabei auf CFDs und andere Finanzderivate.

Als größter, aktivster Finanzmarkt der Welt ist der Forex Markt auch der liquideste, was für Trading Anfänger den Ein- und Ausstieg leichter macht. Die liquidesten Währungspaare sind überdies zu günstigen Kosten (dem Spread, der manchmal unter 1 Pip liegt) zu haben. Dies bedeutet wiederum, dass die Volatilität am Forex Markt hoch ist, was Tradern viele Gelegenheiten bietet, aus positiven und negativen Kursbewegungen Profit zu machen.

Handel rund um die Uhr

Der Forex Markt ist der einzige, der niemals schläft, was bedeutet, dass Sie rund um die Uhr traden können. Im Gegensatz zu den Börsen der Welt, die sich an physischen Orten wie New York oder Frankfurt befinden, wird am Forex Markt "Over-the-counter" (OTC) gehandelt. Dies bedeutet, dass die Trades direkt zwischen den Parteien ablaufen, die die Währungen halten, statt über eine Börse abgewickelt zu werden. Der Forex Markt ist also nicht eingeschränkt durch die Öffnungszeiten einer bestimmten Börse.

Da der Forex Markt weltweit operiert, bedeutet dies, dass es immer einen Teil der Welt gibt, der wach und handelsbereit ist. Während dieser Stunden erfahren die jeweiligen Währungen die meiste Trading-Aktivität. Währungspaare mit dem US-Dollar erfahren beispielsweise während der US-amerikanischen Geschäftszeiten (16-24 Uhr GMT) die größten Bewegungen, während Euro, Pfund, Schweizer Franken und andere europäische Währungen während europäischer Geschäftszeiten (8-16 Uhr GMT) die meiste Aktivtiät offenbaren.

Im Gegensatz dazu sind australischer und neuseeländischer Dollar sowie japanischer Yen zwischen 0 und 8 Uhr am aktivsten. Als Trader können Sie also dann traden, wenn es Ihnen am besten gefällt. Arbeiten Sie tagsüber, stehen Ihnen Währungen zur Verfügung, die vor oder nach Ihrem Arbeitstag am aktivsten sind. Haben Sie Kinder und sind tagsüber zu Hause, können Sie die Währung wählen, die am besten zu Ihrem Tagesablauf passt. Auf dem Forex Markt können Sie an 5 Tagen die Woche (also nicht am Wochenende) rund um die Uhr traden.

Auf steigende und fallende Kurse setzen

Einer der meistverteilten Investment- und Trading-Ratschläge ist es, "niedrig zu kaufen und hoch zu verkaufen." Das bezieht sich vor allem auf langfristige Investitionen wie in Aktien oder Staatsanleihen, bei denen es darauf ankommt, dass der Basiswert steigt. Auf dem Forex Markt können Sie ebenfalls hoch verkaufen und niedrig kaufen. Nur können Sie hier nicht nur von Aufwärts-, sondern auch von Abwärtstrends profitieren.

Bei einem Long Trade (oder Buy Trade) eröffnet der Trader seinen Trade zum Bid-Preis und zielt darauf ab, ihn zu einem höheren Preis zu schließen, wobei er einen Profit zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs des Währungspaars machen würde. Beträgt der EURUSD Bid-Preis zum Beispiel 1,16667 und der Schlusskurs liegt bei 1,17568, so ergibt dies eine Differenz von 0,00901 oder 90,1 Pips. Hätte der Trader nur 1 Lot getradet, hätte er 901 USD Profit gemacht.

Die gegenteilige Option ist der Short Trade (oder Sell Trade). Dabei verkauft man ein Forex CFD zum Ask-Preis und kauft später zu einem niedrigeren Bid-Preis. Abermals beträgt die Differenz den Profit. Liegt der GBPUSD Ask-Preis beispielsweise bei 1,32265 und der Schlusskurs des Trades bei 1,31203, beträgt der Unterschied 0,01062 oder 106,2 Pips. Mit Einsatz von 1 Lot hätte der Trade also einen Profit von 1.062 USD eingebracht.

Niedrige Kosten beim Forex Trading

Durch den Hebel werden Forex CFD Trader in die Lage versetzt, mit geringer Margin auf einen großen Teil des Devisenmarkts zuzugreifen. Professional Clients erhalten bisweilen sogar einen Hebel von 1:500, was bedeutet, dass sie nur 1/500 ihres Einsatzes als Kontostand vorweisen müssen. Überdies fallen beim Forex Trading wenige Kosten an. Die meisten Livekonten erfordern keine Kommissionen, Order- oder Kontoführungsgebühren. Wenn überhaupt Tradinggebühren anfallen, sind diese ein vom Broker verlangter Aufschlag auf den Spread.

Einfacher Zugang zum Forex Markt

Einer der größten Vorteile des Forex Markts ist, dass er in technologischer Hinsicht einer der fortgeschrittensten ist. Während viele Märkte über altmodische Trading-Plattformen zugänglich sind, herrscht ein ständiger Wettstreit um die beste Software für den FX Markt. Zur von Admiral Markets angebotenen Software gehören der MetaTrader 4, der MetaTrader 5 und der MetaTrader WebTrader. MT4 und MT5 sind für Windows-, Mac-, Android- und iOS-Geräte verfügbar.

Überdies bietet Admiral Markets seinen Klienten das kostenlose Plugin MetaTrader Supreme Edition an. Mit dieser Software können Forex CFDs von überall auf der Welt getradet werden. Alles, was Sie benötigen, ist eine Internetverbindung. Am besten Sie probieren es gleich aus, mit unserem kostenlosen Demokonto, in dem Sie völlig risikofrei in realistischer Marktumgebung Ihre Trading Strategien auf die Probe stellen können.

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Forex Trading lernen: Wie als Forex Anfänger mit dem Trading beginnen?

Sie lesen noch, also dürfte Ihre nächste Frage sein: "Wie werde ich zum erfolgreichen Forex Trader?" Darauf wollen wir uns im restlichen Teil dieses Artikels konzentrieren. Wir werden Ihnen darin nicht nur aufzeigen, wie Sie mit dem Forex Trading beginnen, sondern auch, welche beliebten Forex Trading Strategien es gibt und wie man das effektivste Risikomanagement betreibt. Der erste Schritt ist jedoch die Suche nach dem richtigen Forex Broker.

7 Fragen für die Suche nach einem Forex Broker

Die Suche nach dem besten Forex Broker kann angesichts der vielfachen Optionen oftmals überwältigend erscheinen. Nachfolgend die wichtigsten Kritierien, die Sie dabei beachten sollten:

1. Ist der Broker reguliert?

Vielleicht ist es eine Überraschung für Sie, dass der Forex Markt nicht zentral reguliert ist. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie einen Broker wählen sollten, ohne die Frage der Regulation zu überdenken. Stattdessen empfehlen wir, einen Broker zu wählen, der vom Finanzregulator Ihrer Region reguliert ist.

In Großbritannien ist das die FCA (Financial Conduct Authority), in Zypern CySec (Cyprus Securities and Exchange Commission), in Australien ASIC (Australian Securities and Investments Commission) oder in den USA die SEC (Securities and Exchange Commission). Ein guter Broker wird die Informationen über seine Regulationsbehörde üblicherweise als Verkaufsargument anführen.

Der Vorteil eines regulierten Brokers ist, dass Sie in Ihrem Land den vollen Schutz des Gesetzes genießen. Die European Securities and Markets Authority (ESMA) führte im Jahr 2018 beispielsweise eine Reihe neuer Gesetzgebungen ein, die vor allem zum Schutz von Retail Clients gedacht sind und an die sich alle europäischen Forex Broker halten müssen. Die Gesetze beinhalten Grenzen für das gehebelte Trading, eine Volatility Protection, eine Negative Balance Protection und mehr.

Besonders wichtig ist natürlich auch die Sicherheit Ihrer Einlagen. Wir empfehlen deshalb, einen Broker zu wählen, der die Kundeneinlagen von seinen eigenen separiert, wodurch sichergestellt wird, dass der Broker Ihre Einlagen nicht für seine eigenen finanziellen Aktivitäten nutzen kann.

Dadurch ist überdies gewährleistet, dass Sie jederzeit Ihren gesamten Kontostand auszahlen lassen können. Zu guter Letzt sollten Sie prüfen, ob der Broker einen finanziellen Ausgleichsplan anbietet, der den Betrag festlegt, der Ihnen im Extremfall eines Bankrotts des Brokers kompensiert wird.

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2. Welche Qualität hat der Trading Service des Brokers?

Der Service des von Ihnen gewählten Brokers sowie die von ihm angebotene Plattform sind essentiell, um die bestmöglichen Trading-Resultate zu erzielen. Würden Sie auf einem langsamen System traden, das regelmäßig abstürzt, wären Sie beispielsweise nicht in der Lage, einen Trade zum gewünschten Kurs zu eröffnen oder zu schließen. Es ist also wichtig, einen Broker zu wählen, der über hohe Liquidität, niedrige Spreads und die beste Orderausführung verfügt.

Weitere wichtige Serviceelemente sind die Marginanforderungen und die verfügbaren Hebel. Wenngleich es als Forex Trading Anfänger nicht darauf ankommt, den maximalen Hebel zu bekommen, ist es doch gut zu wissen, dass Sie den maximal möglichen Hebel eines regulierten Brokers nutzen könnten, wenn Sie sich dazu bereit fühlten.

3. Wie hoch sind die Tradingkosten?

Sie sollten Ihr Trading stets als Geschäftstätigkeit erachten, wobei Sie erwägen, wie Sie Ihr Einkommen maximieren und Ihre Kosten sowie Ihr Risiko minimieren können. Überlegen Sie also genau, wie hoch die Tradingkosten bei jedem Forex Broker sind, der für Sie infrage kommt.

Vor allem an die folgenden Faktoren sollten Sie dabei denken:

  • Die Höhe des Spreads: Wir haben bereits erläutert, wie der Spread Ihre potenziellen Profite beeinflusst, da jedes Währungspaar zunächst den Spread überwinden muss, bevor es profitabel wird. Suchen Sie also nach einem Broker, der niedrige Spreads anbietet.
  • Kommissionen: Idealerweise wählen Sie einen Broker, der keine Kommissionen erhebt, da diese Ihre potenziellen Profite schmälern.
  • Mindesteinzahlung: Viele Forex Broker werden eine Mindesteinzahlung verlangen, wenn Sie ein Livekonto bei Ihnen eröffnen wollen, weshalb es vorteilhaft ist, denjenigen auszuwählen, der die niedrigste Mindesteinzahlung verlangt. Bei Admiral Markets beträgt diese 200€.

Auf der Suche nach dem günstigsten Forex Broker kommt es auf eine Kombination aus niedrigem Spread, Qualität der Orderausführung, Kommission und Mindesteinzahlung an. All diese Punkte sollten Sie bei der Eröffnung eines Tradingkontos beachten. Der beste Broker für Forex Einsteiger sollte überdies in den Bereichen Trading System, Notierungsfeed, Instrumentenportfolio, Ausführungsmodelle und Hebel gut aufgestellt sein.

4. Welche Produkte und Märkte werden angeboten?

Bei der Auswahl Ihres Forex Brokers ist natürlich wichtig, dass Ihnen eine große Bandbreite an Währungspaaren zur Verfügung gestellt wird, inklusive Majors, Minors und Exotics. Allerdings sollten Sie auch auf die Verfügbarkeit weiterer Finanzinstrumente achten. Sollten Sie zukünftig Aktien, Indizes, ETFs, Rohstoffe, Kryptowährungen oder andere Instrumente traden wollen, müssen Sie dann nicht den Broker wechseln. Bei Admiral Markets haben Sie Zugriff auf über 7.500 Finanzinstrumente, was Ihnen erlaubt, auf einer einzigen Plattform eine diversifizierte Trading- und Investmentstrategie zu formulieren.

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5. Welche Trading Tools werden angeboten?

Die Qualität der vom Broker angebotenen Trading Tools kann einen großen Einfluss auf Ihre Tradingerfahrung haben. In den meisten Fällen hängt dieses Angebot von der genutzten Trading Plattform ab. Bei Admiral Markets haben Sie beispielsweise exklusiv die Möglichkeit, die kostenlose MetaTrader Supreme Edition zu nutzen, die eine breite Palette eigener Tools und Add-ons anbietet, um Ihre Tradingerfahrung weiter zu verbessern.

6. Passt das Angebot des Brokers zu Ihrem Trading-Stil?

Es ist wichtig zu erwägen, ob ein Forex Broker und die von ihm angebotene Trading Plattform zu Ihrem Trading-Stil passt. Sie könnten zum Beispiel Interesse an einer Forex Scalping Strategie haben, bei der es darum geht, viele kleine Trades zu machen, um von geringen Kursbewegungen zu profitieren. In diesem Fall wäre es wichtig, dass Ihr Broker die kleinstmögliche Distanz zwischen Marktpreis und Ihrem Stop Loss und Take Profit bietet.

Wenn Sie noch Forex Trading lernen, könnte es sein, dass Sie sich noch nicht zutrauen, den größtmöglichen Hebel einzusetzen, den Ihr Broker anbietet. Deshalb sollten Sie vorher sicherstellen, dass Ihr Broker zulässt, die Größe des Hebels bis zum Maximum selbst zu bestimmen.

7. Bietet der Broker Unterstützung und Weiterbildung an?

Als letzten Punkt sollten Sie überprüfen, ob der von Ihnen gewählte Broker über ausreichende Unterstützungsmaßnahmen und ein breites Bildungsangebot verfügt. Vor allem für Forex Trading Anfänger, aber auch für fortgeschrittenere Trader, ist kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich. Deshalb bietet Admiral Markets eine große Auswahl an kostenlosen Artikeln, Tutorials und Webinaren an.

Daneben ist auch eine gute, freundliche Unterstützung seitens des Brokers für seine Klienten wichtig. Sie sollten deshalb darauf achten, dass Ihr Broker zumindest eine Niederlassung in Ihrem Heimatland hat oder mindestens telefonische und elektronische Unterstützung in Ihrer Sprache anbietet. Bei einem Broker mit effizienter Kundenbetreuung ist sichergestellt, dass eine Nachfrage eines Forex Traders, die nicht innerhalb weniger Stunden beantwortet wird, sofort an die Kunden- oder Compliance-Abteilung weitergeleitet wird.

Mehr Details dazu erfahren Sie in unserem Artikel "Der beste Forex & CFD Broker".

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Trading Plattformen für Anfänger: Worauf Sie bei der Auswahl der Trading Plattform achten sollten

Zur Auswahl des passenden Brokers gehört die Suche nach der richtigen Trading Software. Die Trading Plattform ist das zentrale Element Ihres Tradings und Ihr wichtigstes Werkzeug. Worauf sollten Sie also achten, wenn Sie Ihre Optionen abwägen?

Bei der Bewertung der Forex Trading Plattform sollten Sie auf die folgenden Elemente achten:

  • Verlässlichkeit: Ist die Trading Plattform verlässlich genug, damit Sie auch als Trading Anfänger die gewünschten Resultate erzielen können? Die Genauigkeit der Kursnotierungen, die Geschwindigkeit der Datenübertragung und die schnelle Orderausführung sind essentiell, um erfolgreicher Forex Trader zu werden, vor allem wenn Sie kurzfristige Strategien wie das Scalping verfolgen. Die dafür nötigen Informationen müssen in Echtzeit übermittelt werden, und die Plattform muss immer zur Verfügung stehen, wenn der Forex Markt geöffnet ist. Dadurch ist sichergestellt, dass Sie sämtliche Gelegenheiten für sich ausnutzen können.
  • Sicherheit: Sind Ihre Daten und Kontoeinlagen geschützt? Ein seriöser Forex Broker und eine gute Forex Trading Plattform offerieren verlässlichen Datenschutz und Backups für Ihre wichtigsten Informationen. Bei ihm werden auch Ihre Kontoeinlagen von seinen Finanzmitteln getrennt. Sollte ein Broker dies nicht anbieten, sollten Sie sich einen anderen suchen.
  • Unabhängiges Account Management: Jede Forex Trading Plattform sollte es Ihnen erlauben, Ihre Trades und Ihr Konto unabhängig zu verwalten, ohne Ihren Broker darum bitten zu müssen, eine Aktion für Sie durchzuführen. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie in Aktion treten können, sobald sich der Markt bewegt, solche Gelegenheiten ergreifen und Ihre offenen Positionen überwachen können.
  • Analyse: Bietet die Plattform eingebaute Analysefunktionen? Bietet sie Werkzeuge zur Durchführung von fundamentalen und technischen Analysen? Viele Forex Trader treffen Entscheidungen abhängig von technischen Indikatoren. Sie können deshalb viel effektiver traden, wenn Sie innerhalb der Plattform auf diese Informationen zugreifen können, statt die Plattform verlassen zu müssen. Dazu sollten in Echtzeit aktualisierte Livecharts gehören und Zugang zu aktuellen Marktnachrichten und -daten.
  • Automatisiertes Trading: Einer der Vorteile des Forex Tradings ist die Möglichkeit, eine Position zu eröffnen und automatische Stop Loss und Take Profit Levels zu setzen, bei denen der Trade geschlossen wird. Fortschrittliche Trading Plattformen sollten über die Funktion verfügen, Trading-Strategien automatisch auszuführen, nachdem Sie die Parameter für diese Strategien festgelegt haben. Die beste Plattform wird Ihnen solche Flexibilität erlauben, damit Sie nicht jeden Trade dauernd selbst überwachen müssen.

Admiral Markets empfiehlt die Forex Trading Plattformen MetaTrader 4 und MetaTrader 5, die nutzerfreundlichsten der Welt. Beide Plattformen sind über eine Vielzahl von Geräten zugänglich - PC, Mac, iOS, Android und Internetbrowser. Neben Marktdaten in Echtzeit verfügen die Plattformen über automatisiertes Trading und fortgeschrittene Charting- Optionen. Sie zeichnen sich durch Schnelligkeit und Sicherheit aus.

Der MetaTrader 5 ist die neueste Version der Handelsplattform und verfügt über viele neue Funktionen, wie zum Beispiel:

  • Zugang zu tausenden Finanzmärkten
  • Erweitertes Mini Terminal, das Ihnen mit nur einem einzigen Klick die komplette Kontrolle über Ihr Konto gibt
  • 38 eingebaute Trading Indikatoren
  • Download der Tick-Historie mehrerer Instrumente
  • Daten über das eigentliche Trading Volumen
  • Kostenlose Marktdaten, Nachrichten und Weiterbildungsangebote
  • Zusätzliche Trading Tools mit der Supreme Edition

Nachfolgend einige hilfreiche Artikel, um mit dem MT4 und MT5 loszulegen:

Holen Sie sich mit dem MetaTrader 5 die weltweit beliebteste Handelsplattform!

Sollten Sie Forex Trading Software kaufen?

Als Forex Trading Anfänger ist man immer auf eine Software angewiesen, aber der Konkurrenzkampf zwischen den Brokern bedeutet, dass die meiste Forex Trading Software kostenlos angeboten wird. Viele Trading Anfänger sehen sich dazu veranlasst, FX Roboter zu kaufen, die man auch als Expert Advisors (EA) bezeichnet. Wenngleich sich manche EAs lohnen können, fällt es ihnen schwer, auf Marktveränderungen zu reagieren.

Sofern Sie den Code nicht verstehen, in dem die EAs geschrieben sind, wird es Ihnen wohl nicht gelingen, die EAs so zu programmieren, dass sie angemessen auf Veränderungen reagieren. Glauben Sie allerdings daran, dass ein EA den Markt schlagen kann, versuchen Sie es doch mit der kostenlosen MetaTrader Supreme Edition, die einige EAs enthält.

Wenn Sie schnell mit dem Trading loslegen wollen, sollten Sie ein Forex Demokonto eröffnen. Damit haben Sie die Gelegenheit, die über 7.500 Trading Instrumente von Admiral Markets zu traden, inklusive 40 CFDs auf Währungspaare. Dies geschieht in realistischer Marktumgebung, aber völlig risikofrei. Sie müssen kein eigenes Geld einsetzen, sondern bekommen Zugriff auf virtuelle Mittel, die Sie zum Testen Ihrer Strategien nutzen können.

Forex Trading lernen: Risikomanagement beim Forex Trading

Bevor Sie Ihren ersten Trade tätigen, ist es wichtig zu wissen, wie Sie das Risiko am Forex Markt effektiv handhaben können. Wie bereits erwähnt, können Sie Forex CFDs mit Hebel traden, was bedeutet, dass Sie mit relativ geringem Einsatz auf einen relativ großen Teil des Markts zugreifen können. Als Professional Client beträgt der Hebel bis zu 1:500. Der Hebel multipliziert Gewinne und Verluste um die gewählte Größe.

Dazu ein extremes Beispiel: Nehmen wir an, Sie verfügen über 2.000 EUR und setzen alles auf einen Trade. Geht der Trade schief, haben Sie Ihr gesamtes Investment verloren. Weil sich der Forex Markt sehr schnell bewegen kann, können auch Verluste schnell eintreten. Deshalb ist ein Risikomanagement unerlässlich. Es hilft Ihnen dabei, Verluste zu minimieren und eventuelle Gewinne zu schützen. Die wichtigsten Bereiche des Risikomanagements sind die Psychologie des Tradings und Forex Money Management.

Forex Trading lernen: Beherrschen Sie die Psychologie des Tradings

Kenntnisse über Psychologie und Verhaltensweise sind wichtige Faktoren, die erfolgreiche von erfolglosen Tradern unterscheiden. Disziplin und die Fähigkeit, die eigenen Emotionen unter Kontrolle zu halten, helfen dabei, unter Druck gelassen zu bleiben, Trades zur richtigen Zeit zu eröffnen und zu wissen, wann man Trades schließen sollte.

Die folgenden psychologischen Trading Tipps sollten Sie im Hinterkopf behalten:

  • Bleiben Sie ruhig: So aufregend Trading auch sein kann, so anstrengend ist es. Auf dem Weg zum Erfolg werden Sie einige Rückschläge erleiden. Ihre Emotionen können Sie dazu verleiten, einen Trade zu früh zu eröffnen oder schließen. Für Forex Trading Anfänger ist der größte Stressfaktor, dass manche Trades auf jeden Fall verlieren werden. So ist der Forex Markt ganz einfach beschaffen. Denken Sie immer daran, dass es am Ende auf Ihre Gesamt-Performance ankommt, nicht auf einzelne Trades.
  • Kennen Sie Ihre Risikotoleranz: Jeder Trader hat eine unterschiedlich hohe Toleranz für Risiko, was beeinflusst, wie hoch die Verluste sind, die sie bereit sind hinzunehmen. Darüber sollten Sie Bescheid wissen, bevor Sie mit dem Trading beginnen, und Ihre Strategien dementsprechend anpassen. Ein Trader mit niedriger Risikotoleranz könnte beispielsweise gut damit zurechtkommen, viele kleine Trades zu machen und potenzielle kleine Profite zu kumulieren.
  • Setzen Sie sich realistische Tradingziele: Es ist wichtig, realistische Erwartungen ans Trading zu haben, da Ihnen dies helfen wird, zur richtigen Zeit Trades zu eröffnen oder zu schließen. Viele Forex Einsteiger haben überzogene Gewinnerwartungen, was ihr Trading aggressiver macht. Fangen Sie also klein an, um Ihre Kenntnisse und Strategien auf die Probe zu stellen, und sobald Sie die gewünschten Resultate erzielen, können Sie sich höhere Ziele setzen.
  • Setzen Sie sich Grenzen: Bevor Sie einen Forex Trade machen, sollten Sie den Kurs festgesetzt haben, bei dem Sie den Trade eröffnen, sowie denjenigen, zu dem Sie den Trade schließen. Sobald Sie diese Niveaus festgelegt haben, sollten Sie sich unbedingt auch daran halten. Viele Trading Anfänger begehen den Fehler, einen Trade nicht zu schließen, weil sich der Kurs weiter in die gewünschte Richtung bewegt, nur um sämtliche Gewinne zu verlieren, wenn sich der Kurs schlagartig ändert. Sobald der Trade also Ihr zuvor festgelegtes Ziel erreicht hat, sollten Sie ihn schließen und sich über Ihren Gewinn freuen. Bewegt sich der Kurs in die entgegengesetzte Richtung, sollten Sie den Trade schließen oder einen Stop Loss setzen, der den Trade automatisch schließt.
  • Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor: Dies mag sich pessimistisch anhören, aber beim Forex Trading ist es besser, auf das Schlimmste vorbereitet zu sein, als das Beste zu erwarten. Es gibt unzählige Beispiele darüber, dass Finanzmärkte und Tradinginstrumente plötzliche Kehrtwenden und rasante Wertminderungen erfahren haben. Wenn Sie solche Entwicklungen erwarten, können Sie die nötigen Maßnahmen ergreifen, um sich davor zu schützen, wie zum Beispiel das Setzen eines Stop Loss.

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Forex Trading lernen: Forex Money Management

Beim Forex Money Management geht es darum, spezifische Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Profite zu erhöhen und Ihre Verluste zu minimieren. Erfolgreiches Forex Trading hat viel mehr mit gutem Money Management zu tun als mit einer Handvoll gelungener Trades. Das Money Management ist eines der Geheimnisse, das erfolgreiche Trader von denjenigen unterscheidet, die nach einigen wenigen Trades wieder aufgeben.

Nachfolgend einige wichtige Grundlagen des Forex Money Managements:

  • Entscheiden Sie vorher, wie Sie Ihr Trading finanzieren werden: Für Ihr Trading sollten Sie nur das Geld einsetzen, dessen Verlust Sie problemlos verschmerzen können. Jeder erfolgreiche Trader geht mit seinem Erfolg unterschiedlich um, während Verluste meist auf gleiche Weise verarbeitet werden. Nutzen Sie deshalb jede Gelegenheit, sich fortzubilden. Dies ist ein niemals endender Prozess.
  • Legen Sie Ihr Investitionsniveau fest: Eine der am häufigsten gestellten Fragen zum Forex Trading ist, wie viel Startkapital man braucht, um damit anzufangen. Für Trading Anfänger ist es eine gute Idee, klein anzufangen und sich allmählich nach oben zu arbeiten. Viele Broker bieten dazu geringe Mindesteinzahlungen an. Bei Admiral Markets beträgt die Mindesteinzahlung beispielsweise 200€. Halten Sie sich von Brokern fern, die Boni für bestimmte Einzahlungsmengen anbieten, da es sich dabei um Betrüger handeln könnte, die es Ihnen schwermachen, Ihr Geld wieder auszuzahlen.
  • Kalkulieren Sie Ihr Risiko: Dies sollten Sie unbedingt erledigen, bevor Sie mit dem Trading anfangen. Sind die potenziellen Gewinne eines Trades niedriger als das dabei eingegangene Risiko, ist der Trade wahrscheinlich keine gute Entscheidung. Zur Kalkulation des Risikos können Sie unseren kostenlosen Forex Handelsrechner nutzen.
  • Legen Sie die Höhe des Profits fest, der benötigt wird, um jegliche Verluste auszugleichen: Neben der Risikokalkulation ist es wichtig, zu wissen, wie viel Sie brauchen, um Verluste zukünftig zurückzubekommen. Dies ist meist schwieriger, als Geld zu verlieren, ganz einfach deshalb, weil Ihre übriggebliebenen Fonds niedriger sind. So müssen Sie einen prozentual größeren Gewinn machen, um den Break-Even-Punkt zu erreichen. Dazu ein Beispiel: Wenn Sie 5.000 EUR investiert und davon 1.000 verloren haben, bedeutet das einen Verlust von 20%. Ihnen bleiben noch 4.000 EUR. Um wieder auf Ihren ursprünglichen Kontostand von 5.000 EUR zu kommen, müssen Sie 1.000 EUR verdienen. Bei einem Startkapital von 4.000 EUR bedeutet das einen Profit von mindestens 25%, im Gegensatz zum Verlust von 20%.

Verlust in % des Kontostands

Nötiger Gewinn in %, um Kontostand wiederherzustellen

Unterschied in %

10

11

1

20

25

5

50

100

50

75

400

325

90

1.000

910

  • Starten Sie mit kleinen Trades: Um Ihr Risiko einzuhegen und Ihr Startkapital zu schützen, beginnen Sie Ihr Trading mit kleinen Geldbeträgen. So bekommen Sie die Gelegenheit, aus eventuellen Fehlern zu lernen und Ihre nächsten Trades dementsprechend anzupassen. Ein guter Richtwert dafür ist 5% Ihres Kontostands - mehr sollten Sie nicht verlieren, um auch in Zukunft effizient traden zu können.

Forex Trading lernen: Tools und Techniken des Risikomanagements

Sobald Sie Trading Psychologie und Money Management beherrschen, gibt es eine Reihe weiterer Trading Techniken, die Ihnen dabei helfen, das eingesetzte Risiko weiter zu minimieren:

  • Diversifizieren Sie Ihr Portfolio: Viele Forex Einsteiger begehen den Fehler, zu viel auf eine Karte zu setzen. Statt einen großen Betrag auf die Kursbewegung eines Währungspaars zu setzen, erwägen Sie, mehrere kleine Trades mit unterschiedlichen Währungspaare zu tätigen. Sie können auch den Einsatz Ihrer Instrumente diversifizieren. Neben Forex können Sie CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Kryptowährungen und mehr abschließen.
  • Setzen Sie den Hebel behutsam ein: Wie bereits erwähnt, können Sie Forex CFDs auf Margin beziehungsweise mit Hebel traden. Nur weil ein Hebel bis zu 1:30 (für Professional Clients 1:500) verfügbar ist, heißt das nicht, dass man diesen auch voll ausnutzen muss. Bei Admiral Markets können Sie frei darüber entscheiden, welche Größe Ihr Hebel betragen soll. Wenn Ihnen 1:30 zu risikoreich ist, können Sie es erstmal mit 1:5 oder ähnlich probieren.
  • Konzentrieren Sie sich auf die langfristige Perspektive: Zu Beginn Ihrer Trading-Reise sollten Sie vor allem darauf achten, Ihr Kapital beisammenzuhalten, und nicht etwa, es zu vermehren. Ihr oberstes Ziel sollte Risikominimierung lauten. Ein Weg, um das zu erreichen, ist der Einsatz einer langfristigen Forex Strategie. Forex Anfänger wissen oftmals nicht, dass erfolgreiche Trader meistens versuchen, auf lange Sicht die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nur so funktioniert Forex Trading als Investmentstrategie - und nicht als Lottoticket.
  • Nutzen Sie einen Stop Loss: Trader setzen dieses Tool ein, um ihre potenziellen Verluste zu minimieren. Einfach ausgedrückt, ist dies ein von Ihnen bestimmtes Kursniveau, zu dem ein Trade geschlossen wird, wenn er sich nicht in die von Ihnen gewünschte Richtung bewegt. Dadurch werden noch größere Verluste verhindert, sollte sich der Kurs weiterhin gegen Sie bewegen. Sie können einen Stop Loss auch nutzen, um bisherige Profite abzusichern. Das funktioniert mittels Trailing Stop Loss, der der Richtung der Kursentwicklung folgt.
  • Bilden Sie sich kontinuierlich weiter: Die Märkte sind immer in Bewegung, regelmäßig werden neue Trading Ideen und Strategien veröffentlicht. Um damit Schritt halten zu können, ist es wichtig, dass Sie sich ständig weiterbilden, Marktanalysen studieren und selbst anstellen und neue Strategien erlernen. Ein guter Ort dafür ist die Wissenssektion auf der Website von Admiral Markets, so Sie kostenlos Zugriff auf Artikel, Schulungsreihen und Webinare haben.

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Forex Trading lernen: Analyse des Devisenmarkts

Einigen Forex Einsteigern gelingen dank Anfängerglück manch erfolgreiche Trades. Um allerdings langfristig erfolgreich zu sein, muss ein Trader in der Lage sein, fundierte Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen sind meist das Ergebnis von ständiger Marktanalyse. Diese ist für jeden Trader unentbehrlich.

Charts sind für lang- und kurzfristiges Trading hilfreich. Sie sollten Tages-, Wochen- und Monatscharts im Auge behalten. Glücklicherweise gibt es viele unterschiedliche Herangehensweisen an die Forex Analyse, wodurch jeder Trader die für ihn passende finden kann. Die drei großen Kategorien der Forex Trading Analyse sind fundamentale, technische und Wave Analyse.

Fundamentale Analyse

Bei dieser Form der Analyse geht es darum, stets auf dem neuesten Nachrichtenstand zu sein, um deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte zu antizipieren. Der Wert des australischen Dollar verändert sich beispielsweise in Abhängigkeit von Leitzinsentscheidungen der australischen Zentralbank. Jedes Währungspaar mit dem AUD wird davon betroffen sein.

Diese sieben ökonomischen Kennzahlen haben den größten Einfluss auf den Forex Markt:

  • Bruttoinlandsprodukt (BIP)
  • Die Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (sogenannte Non Farm Payrolls oder NFP)
  • Die Arbeitslosenquote
  • Produktionsindex der industriellen Produktion
  • Verkaufszahlen des Einzelhandels
  • Bestellungen von Gebrauchsgütern
  • Leitzinssätze der Zentralbanken (wie der Europäischen Zentralbank EZB oder der US Federal Reserve)

Es gibt drei mögliche Szenarien, die auf die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten folgen:

  1. Keine Reaktion, was impliziert, dass der Markt die Verkündung antizipiert hat.
  2. Eine starke Bewegung, die mit den veröffentlichten Wirtschaftsdaten in Einklang steht: Sind es positive Nachrichten, wird sich das positiv auf den Kurs des betrachteten Finanzinstruments auswirken.
  3. Eine starke Bewegung gegen die veröffentlichten Daten

Die Herausforderung ist es herauszufinden, welches Resultat das wahrscheinlichste ist, und die eigenen Trades entsprechend zu eröffnen. Ein guter Startpunkt für diesen Trading-Ansatz wäre, die Ereignisse im Auge zu haben, die den Forex Markt beeinflussen können (dabei hilft der regelmäßige Blick in unseren Forex Kalender). Außerdem lohnt sich der Blick zurück und die Frage, wie sich ähnliche Veröffentlichungen in der Vergangenheit auf unterschiedliche Währungspaare ausgewirkt haben. Einen detaillierten Blick auf die fundamentale Analyse bietet Ihnen dieser Artikel.

Technische Analyse

Während sich die fundamentale Analyse auf reale Ereignisse konzentriert, inklusive ökonomischer, politischer und geschäftlicher Nachrichten, fokussiert die technische Analyse das Vorgehen in Trading Charts.

Diese zeichnen die Kursbewegungen unterschiedlicher Tradinginstrumente im Zeitablauf nach, was es dem Trader ermöglicht, Muster in den Kursbewegungen zu erkennen und seine Tradingentscheidungen dementsprechend anzupassen. Ein Beispiel für ein Trading Chart ist das japanische Candlestick Chart, das darauf ausgerichtet ist, Hoch- und Tiefkurse für bestimmte Zeiteinheiten, die vom Trader individuell festgelegt werden können, zu betonen.

Der Trader kann daraus folgendes ablesen:

  • Den Eröffnungspreis des gewählten Zeitabschnitts
  • Den Höchstkurs des Zeitabschnitts
  • Den Tiefstkurs der Periode
  • Den Schlusskurs der Periode

Mit diesen Informationen ist der Trader in der Lage, Urteile über potenzielle künftige Kursbewegungen eines Währungspaars zu fällen. Schließt ein Candlestick zum Beispiel in der Nähe des Höchstkurses des Zeitabschnitts, würde das implizieren, dass es ein großes Interesse der Käufer an diesem Währungspaar in besagter Periode gibt. Ein Trader könnte dann entscheiden, einen Long Trade zu eröffnen, um dieses Interesse für sich zu nutzen.

Im Laufe der Zeit treten bekannte Muster der Chartbewegungen und der Candlestick-Formationen auf. Diese können genutzt werden, um potenzielle zukünftige Kursbewegungen vorherzusagen und davon ausgehend die besten Tradingentscheidungen zu treffen.

Ein aufgetretenes Muster bezeichnet man auch als Forex Indikator, da es die Chance auf einen profitablen Trade anzeigt. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Indikatoren vertraut zu machen, jedoch sollte Ihre Trading Software idealerweise bereits mit mehreren Indikatoren ausgestattet sein, die Sie für Ihr Trading nutzen können. Das ist zum Beispiel beim MetaTrader 5 der Fall. In unserem Artikel zur Einführung in die technische Forex Analyse finden Sie weitere Informationen zum Thema.

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Wave Analyse

Die Wave Analyse (oder Elliott Wave Analyse) ist eine bekannte Methode, um ein Kurschart nach Mustern und den Richtungstrend eines Finanzinstruments abzusuchen. Sie basiert auf historischen Bewegungen der Marktpreise und der Annahme, dass sich Geschichte stets wiederholt. Dies ist auf die Marktstimmung zurückzuführen, was bedeutet, dass sich der Markt als Ganzes wie eine Herde verhält und in ähnlicher Weise auf vergleichbare Ereignisse und Ankündigungen reagiert.

Auf dem Forex Markt bestehen diese Reaktionen aus dem Kauf und Verkauf von Währungen, was zu Kursschwankungen der unterschiedlichen Währungspaare führt. Die Theorie basiert auf Sequenzen von fünf Wellen ("waves"), also fünf Kursbewegungen nach oben und nach unten, die jeweils von 3-Wellen-Mustern in die entgegengesetzte Richtung korrigiert werden. Die 5 impulsiven Wellen bewegen sich mit dem Trend, die 3 korrektiven dagegen. Bei einer Bewegung nach oben wird es 3 Wellen nach oben geben (die Bewegungen 1, 3 und 5) und 2 nach unten (die Bewegungen 2 und 4).

Bei einer korrektiven Bewegung nach unten wird es 2 Wellen nach unten (A und C) und 1 nach oben (B) geben. Bei einer Bewegung nach unten wird das Instrument 3 Wellen nach unten machen, die von 2 Wellen nach oben unterbrochen sind. Die korrektive Welle nach oben wird 2 Wellen nach oben und 1 nach unten haben. Daraufhin wird das Instrument eine Bewegung nach unten machen, mit 3 Wellen nach unten, die von 2 Wellen nach oben separiert sind.

Wenngleich dieses Muster nicht immer auftritt, wenn sich Kurse bewegen, können Trader diese Methode als Richtlinie nutzen für die Entscheidung, einen Trade zu eröffnen oder schließen, indem sie den folgenden Schritten folgen:

  1. Legen Sie fest, wie Sie die Anzahl der Elliott Wellen generieren werden, wobei Sie beachten sollten, dass Ihr Ansatz für alle Auf- und Abbewegungen konsistent sein sollte.
  2. Warten Sie darauf, dass sich eine Welle zu formieren beginnt. In vielen Fällen ist es ratsam, auf das Ende der dritten oder den Beginn der vierten Bewegung einer Welle zu warten, um sicherzustellen, dass das Instrument dem Elliott Wave Muster folgt.
  3. Nutzen Sie einen zweiten Indikator (oder mehrere zusätzliche Indikatoren), um den Trend zu bestätigen.

Sobald Sie diese Schritte unternommen haben, können Sie den Trade mit größerer Zuversicht eröffnen.

Forex Trading lernen: Forex Strategie für Anfänger

Sie wissen jetzt über Was, Warum und Wie des Forex Trading Bescheid. Der nächste Schritt ist die Ausformulierung einer Forex Trading Strategie. Für Trading Anfänger besteht das ideale Szenario darin, einer einfachen und effektiven Strategie zu folgen, die es Ihnen erlaubt herauszufinden, was funktioniert und was nicht, ohne zu viele Variablen berücksichtigen zu müssen. Glücklicherweise gibt es bereits einen reichen Fundus an Trading Strategien, an dem Sie sich bedienen können:

  • Forex Scalping: Beim Scalping kauft und verkauft man Währungspaare in sehr kurzen Abständen, üblicherweise innerhalb weniger Sekunden bis weniger Stunden. Diese Strategie eignet sich allerdings nur für Trader, die genug Zeit haben, um ihre Trades dauernd zu überwachen, da es darum geht, viele kleine Profite zu generieren.
  • Intraday Trading: Forex Intraday Trading ist ein konservativerer Ansatz als das Scalping, da sich die Trades auf tägliche Kurstrends konzentrieren. Trades können zwischen einem und vier Tagen offengehalten werden, fokussieren aber meist die wichtigsten Sessions eines jeden Forex Markts.
  • Swing Trading: Beim Swing Trading handelt es sich um einen mittelfristigen Tradingansatz, der größere Kursbewegungen als das Scalping und das Intraday Trading zur Grundlage hat. Das bedeutet, dass Trader einen Trade eröffnen und nach ein paar Stunden oder gar Tagen danach schauen können, statt die Trading Plattform konstant im Auge behalten zu müssen. Das macht das Swing Trading zu einer lohnenswerten Option für Trader, die das Trading neben ihrem Hauptberuf betreiben.
  • Forex Hedging: Hedging ist eine Technik des Risikomanagements, mit der ein Trader potenzielle Verluste einhegen kann, indem er entgegengesetzte Positionen im Markt einnimmt. Beim Forex Trading kann das erfolgen, indem man zwei entgegengesetzte Positionen auf dasselbe Währungspaar einnimmt (also zum Beispiel Long und Short auf GBPUSD geht) oder auf zwei korrelierende Währungspaare.
  • Forex Martingale Strategie: Bei der Forex Martingale Strategie verdoppelt man sein Investment in zukünftige Trades für jeden verlustreichen Trade, den man in der Vergangenheit gemacht hat. Wenn Sie zum Beispiel 1 EUR bei Ihrem ersten Trade verloren haben, investieren Sie bei Ihrem nächsten Trade 2 EUR, danach 4 EUR, 8 EUR und so weiter. Dabei sollten Sie unbedingt beachten, dass diese Strategie äußerst riskant und daher nicht für Anfänger geeignet ist.
  • Forex Grid Strategie: Bei der Grid Strategie setzt man Buy Stop und Sell Stop Orders ein, um von natürlichen Marktbewegungen zu profitieren. Diese Orders werden üblicherweise in Intervallen von 10 Pips gesetzt. Ist das erledigt, kann ein Trader seine Strategie automatisieren.

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Zusammenfassung: Unsere wichtigsten Tipps zum Forex Trading lernen

Wir haben in diesem Artikel viele Informationen abgedeckt, weshalb wir Ihnen nun noch einmal eine Übersicht über die wichtigsten Tipps für Forex Trading Anfänger geben wollen.

Betreiben Sie Recherche

Allgemein gilt, dass Sie sich einem größeren Risiko aussetzen, je weniger Sie als Forex Einsteiger wissen. Es gibt keine Grenze dafür, wie viel Sie wissen und riskieren können. Im Internet ist eine nahezu unendliche Menge an kostenlosem Informationsmaterial verfügbar, wie zum Beispiel:

  • Videos über Forex Trading für Anfänger
  • Artikel und Tutorials zur Weiterbildung
  • Forex Trading Seminare für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
  • Forex Trading Webinare

Am besten lesen Sie so viel wie möglich über Forex Trading für Anfänger. Vergessen Sie dabei nicht, das Gelesene zu analysieren - nehmen Sie nie unhinterfragt hin, was Sie lernen.

Testen Sie Ihre Strategien in einem Demokonto oder mit einer Simulationssoftware

Jeder Broker bietet ein Demokonto an. Ob Sie Forex Trading Anfänger sind oder schon fortgeschritten, testen Sie Ihre neue Strategien immer erst hier. Machen Sie solange damit weiter, bis die Ergebnisse eindeutig und Sie zuversichtlich genug sind, dass Ihre Tests erfolgreich waren. Nur dann sollten Sie ein Livekonto eröffnen und Ihre Trading Strategien mit dem kleinstmöglichen Volumen ausprobieren. Außerdem können Sie einen Trading Simulator nutzen, um bei realistischen Marktbedingungen einen Eindruck von einer Live Trading Sitzung zu bekommen.

Gestalten Sie Ihr Trading nicht zu kompliziert

Überladen Sie Ihre Charts nicht mit Indikatoren oder Ihre Strategie mit Optionen. Je komplizierter Ihre Trading Strategie ist, desto schwieriger wird es, ihr effektiv zu folgen. Um herauszufinden, wie gut eine Strategie im Durchschnitt auf verschiedenen Märkten funktioniert, müssen Sie ständig Backtesting und Recherche durchführen.

Es kann eine große Herausforderung sein, die eigene Trading Strategie nicht zu kompliziert zu gestalten, vor allem angesichts der Vielzahl unterstützender Tools, die Sie auf Ihre Charts anwenden können. Denken Sie daran, dass es nicht um die Zahl der Ihnen zur Verfügung stehenden Tools geht, sondern darum, wenige davon effektiv einzusetzen.

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Lassen Sie auf volatilen Märkten Vorsicht walten

Die Volatilität ist ein wichtiger Bestandteil des Tradings. Wenn Sie allerdings nicht vorsichtig genug sind, kann es daran schweren Schaden nehmen. Sind die Märkte besonders volatil, bewegen sie sich seitwärts, was Spreads steigen lässt und Ihre Orders unsicherer macht. Als Forex Trading Anfänger müssen Sie akzeptieren, dass bei Markteintritt alles möglich ist, was Ihre Strategie komplett zunichtemachen kann.

Die Krise des Schweizer Franken im Januar 2015 beendete zum Beispiel die Geschäfte vieler Trader und Broker innerhalb weniger Stunden nach ihrem Auftauchen. Admiral Markets unterstützt Sie mit fortgeschrittenen Volatilitätseinstellungen für Ihr Trading dabei, das mit der Volatilität einhergehende Risiko zu minimieren.

The trend is your friend

Ob als Forex Trading Anfänger oder Profi: Es ist immer besser, die realen Ereignisse zu traden und nicht die, die eintreten könnten. Sie könnten beispielsweise davon ausgehen, dass der US-Dollar überwertet ist und das schon lange war. Also wollen Sie ihn shorten, womit Sie tatsächlich richtig liegen könnten. Wenn sich der Kurs aber weiter nach oben bewegt, spielt es keine Rolle, was Sie denken. Überhaupt spielt es keine Rolle, was irgendjemand denkt: Der Kurs bewegt sich nach oben und Sie sollten mit dem Trend traden.

Der Trade ist offen, bis er geschlossen wird

Die meisten Forex Trading Anfänger konzentrieren sich auf die Eröffnung eines Trades, allerdings ist der Exit ebenso wichtig. Beinhaltet Ihre Strategie keine Mechanismen zur Schließung eines Trades, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit große Verluste einfahren.

Schreiben Sie sich alles zum Thema Forex Trading für Anfänger auf

Ein Forex Einsteiger sollte die Mentalität eines Geschäftsmanns entwickeln. Jedes Geschäft braucht einen Geschäftsplan, konstantes Monitoring und regelmäßige Revision. Der sicherste Weg zum Scheitern ist es, ohne Plan voranzupreschen. Deshalb sollten Sie unbedingt ein Trading-Tagebuch führen. Täglich sollten Sie sich darin Notizen zu folgenden Punkten aufschreiben:

  • Künftige Recherchen, die Sie betreiben wollen
  • Gründe für Entry und Exit eines Trades
  • Ihre Erfolge und Fehler

Haben Sie Ihr Tagebuch immer griffbereit, falls Sie einmal schnell etwas nachschlagen müssen. So stellen Sie sicher, dass keine Ihrer Aktionen umsonst war. Die Analyse gelungener Trades wird Ihr Selbstvertrauen stärken und Sie motivieren, sich noch mehr anzustrengen und stetig besser zu werden. Die Analyse misslungener Trades wird Ihnen dabei helfen, Fehler nicht zu wiederholen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Guide einen umfangreichen Einblick in das Forex Trading für Anfänger und Forex Trading lernen gegeben zu haben. Nun wünschen wir Ihnen viel Erfolg auf den ersten Schritten Ihres Trading-Abenteuers!

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.