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Wie Sie mit dem Trailing Stop und anderen Orderarten Ihr Trading optimieren

Lesezeit: 18 Minuten

Wie Sie mit dem Trailing Stop und anderen Orderarten Ihr Trading optimieren

Trading ohne Risikomanagement ist wie ein Sprung aus dem Flugzeug ohne Fallschirm. Einer der Grundpfeiler zur Absicherung Ihrer Trades ist die Stop Order. Eine verfeinerte Version davon ist die sogenannte Trailing Stop Order, oder kurz Trailing Stop. Wie ein Trailing Stop und seine verschiedenen Ausprägungen wie Trailing Stop Loss, Trailing Stop Limit und Trailing Stop Buy funktionieren, schauen wir uns jetzt im Detail an. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Stop Tools es in der MetaTrader Supreme Edition zusätzlich gibt und wie man sie einsetzt.

Was ist ein Trailing Stop?

Ein Trailing Stop ist eine Variante der klassischen Stop Order, bei der vom Trader eine bestimmte Preismarke gesetzt wird. Erreicht die Kursentwicklung eines Wertes diese Marke nach oben (oder durchbricht sie nach unten) wird automatisch eine Handelsorder ausgelöst, oder getriggert (englisch „to trigger": auslösen). Daher wird die Stopmarke auch als Trigger Preis bezeichnet. Wird er erreicht, wandelt sich die Stop Order sofort zu einer Marktorder (Kauf oder Verkauf) und wird also zum nächstmöglichen Kurs „bestens" ausgeführt.

Falls Sie eine Auffrischung zum Thema Stop Loss gebrauchen können, hier ein hilfreiches Video:

Ein Trailing Stop (häufig ist damit ausschließlich der Trailing Stop Loss gemeint) ist eine spezielle Handelsorder, bei der der Stop-Preis nicht auf einen fixen Kurswert gelegt wird, sondern mit den Bewegungen des Marktes variiert.

Was ist jetzt das Besondere an dieser nachlaufenden beziehungsweise dynamischen Stop Order?

Die Grundidee ist, das Potential eines Marktes, der sich in die vom Trader erwartete Richtung entwickelt, auszuschöpfen und bei einer Trendumkehr den bestmöglichen Gewinn zu realisieren. Mit anderen Worten: mit der Trailing Stop Order lassen Sie die Winner laufen und geben bei einer Gegenbewegung möglichst wenig Ihrer Gewinne wieder ab.

Trailing Stop Beispiel

Sie kaufen eine Aktie von Firma X zum Preis von 10 Euro. Ihre Strategie ist, nicht mehr als 5% von Ihrer Investition zu verlieren. Sie setzen also einen Trailing Stop bei 5% unter dem jeweiligen Marktpreis. Würde die Stopmarke erreicht, wird eine automatische Verkaufsorder ausgelöst. Steigt aber der Marktpreis, zieht er den Trailing Stop mit sich („to trail" heißt so viel wie „verfolgen"). Der Stop Loss bleibt auch dann auf dem Niveau, auf das er gezogen wurde, wenn der Preis aufhört zu steigen.

In der Praxis ist ein Trailing Stop also eine hervorragende Möglichkeit, sich nicht nur vor Verlusten unterhalb der ursprünglichen (fixen) Stop Loss Marke zu bewahren, sondern auch bereits erzielte Gewinne zu sichern.

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Die verschiedenen Trailing Stop Orders

Um die diversen Ausgestaltungen des Trailing Stop zu verstehen, ist die Unterscheidung in Limit- und Marktorder von Bedeutung.

Die Marktorder wird zum jeweils am Markt gültigen Kurs ausgeführt. Zwischen Auftragserteilung und Ausführung vergehen in aller Regel zwar nur Sekundenbruchteile. Wenn aber der Markt sehr stark schwankt („durchschießt"), kann es passieren, dass der Ausführungskurs sich weiter von Ihrem gewählten Stop-Kurs entfernt, als Ihnen lieb ist.

Um das zu vermeiden, gibt es die Limitorder. Damit wird die Order nicht zu jedem gerade gültigen Preis ausgeführt, sondern nur, wenn vorher festgelegte Begrenzungen eingehalten werden.

So wird zum Beispiel eine limitierte Kauforder nur ausgeführt, wenn der Kurs nicht über den Wert X oberhalb des Stop-Kurses gestiegen ist. Eine limitierte Verkaufsorder nur, wenn er nicht unter den Wert Y unterhalb des Stop-Kurses gefallen ist.

Am besten üben Sie gleich die konkreten Auswirkungen von Markt- und Limitorder mit einem Demokonto:

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Trailing Stop Limit

Bezogen auf den Trailing Stop bedeutet die Unterscheidung zwischen Markt- und Limitorder folgendes: Die Unsicherheit darüber, welchen Kurs man bei einer Stop Order (die ja sofort zur Marktorder wird, sobald der Stop-Kurs erreicht ist) erzielt, kann man mit einer Stop Limit Order in den Griff bekommen.

Das Limit soll verhindern, dass der Ausführungskurs zu sehr vom Stop-Kurs abweicht. Dazu werden dann zwei Kursziele definiert:

  1. Der eigentliche Stop-Kurs, oder Triggerpreis, der bei Erreichen eine Limit-Order auslöst.
  2. Das entsprechende Limit selbst.

Und Sie haben es erraten: ein Trailing Stop Limit wird nachgezogen. Damit sind wir beim Trailing Stop Loss und dem Trailing Stop Buy.

Trailing Stop Buy

Zur Verdeutlichung der Zusammenhänge ein paar einfache Skizzen bezogen auf Kauf- oder Buy-Orders. Man kann sagen, dass es von der einfachen Stop Order zur Trailing Stop Order eine natürliche Evolution ist.

Zunächst die einfache Stop Buy Order:

Trailing Stop Buy Order

Quelle: Eigene Darstellung

Legende:

1: Order wird aufgegeben

2: Kurs erreicht Limit oder Schwelle

3: Order wird ausgeführt

Während der Kurs (blaue Linie) noch fällt, wird eine Stop Buy Order aufgegeben (Punkt 1). Die dazugehörige Stop Buy Schwelle kennzeichnet den Höchstkurs, zu dem die Order noch ausgelöst werden soll. Wird diese Schwelle erreicht (Punkt 2), verwandelt sich die Order in eine Marktorder und wird „billigst" (zum nächstmöglichen Preis) ausgeführt. Das ist im Beispiel Punkt 3.

Wie man sieht, liegt der tatsächliche Ausführungskurs unglücklicherweise über dem Stop-Kurs. Sie kaufen also teurer ein, als Sie möchten.

Um das zu vermeiden, können Sie eine Limit Kauforder aufgeben (Punkt 1 im nächsten Diagramm).

Trailing Stop Limit Order

Quelle: Eigene Darstellung

In dieser Situation legen Sie den Maximalpreis fest (Limit), den Sie zu zahlen bereit sind. Wird das Limit erreicht, wird die Order ausgeführt. In diesem Beispiel fallen Punkt 2) und 3) zusammen.

Allerdings: nach Ausführung der Order fällt der Kurs noch weiter und bei anders gewähltem Limit hätten Sie noch günstiger kaufen können.

Der nächste Schritt, die Stop Buy Limit Kauforder, zeigt, dass Sie durch die Kombination von Limit und Stop Buy Schwelle mehr Kontrolle erhalten.

Trailing Stop Buy Limit Order

Quelle: Eigene Darstellung

In diesem Fall wird die Order aufgegeben (Punkt 1), gerade als der Markt sich dreht und die Kurse steigen. Bei Erreichen der Stop Buy Schwelle wird die Order ausgelöst und wieder billigst ausgeführt (Punkt 3). Eine weitere Sicherheitsstufe ist hier aber das Setzen eines zusätzlichen Limits. Läge der tatsächliche Ausführungskurs über Punkt 4), würde die Order nicht ausgeführt.

Die Stop Buy Limit Order bewahrt Sie also davor, dass Stop- und Ausführungskurs zu weit auseinander liegen.

Wozu aber jetzt die Trailing Stop Buy Order? Die macht dann Sinn, wenn Sie mit fallenden Kursen rechnen und so günstig wie möglich kaufen möchten.

Trailing Stop Buy Order

Quelle: Eigene Darstellung

Der Trick ist hier, neben der Stop Schwelle noch einen Trailing Stop über dem aktuellen Preis zu definieren. Das kann entweder als absoluter Wert (zum Beispiel: zwei Euro), oder in Prozent eingestellt werden. Der Trailing Stop folgt nur dem fallenden Kurs. Bei steigenden Kursen bleibt er gleich der Stop Buy Schwelle und ist somit gleichzeitig Limit.

Der Trailing Stop Buy sagt also beispielsweise: „Kaufe, wenn der Kurs unter der Stop Buy Schwelle liegt, aber nur, wenn der Kaufpreis mindestens zwei Euro über dem letzten Tiefstand steht."

In der Praxis heißt das, die Kauforder wird erst ausgeführt (Punkt 3), wenn der Kurs wieder steigt und den Trailing Stop erreicht (Punkt 2).

Trailing Stop Loss

Der Trailing Stop Loss ist das Spiegelbild des Trailing Stop Buy.

Bei steigenden Kursen wird der Stop Preis nachgezogen. Fällt der Kurs, bleibt er auf seinem letzten Niveau stehen. Die Mechanismen sind dabei analog zu den im vorherigen Abschnitt beschriebenen.

Angenommen, der Trailing Stop ist hier zwei Euro unter dem jeweiligen Kurs gesetzt. Steigen die Kurse, steigt der Trailing Stop mit und Gewinne können so gesichert werden.

Gleichzeitig werden - sollte der Markt drehen und die Preise fallen - übermäßige Verluste durch den Trailing Stop Loss vermieden.

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Vor- und Nachteile von Trailing Stop Orders

Ein Trailing Stop kann gut für Investoren sein, die möglicherweise nicht genug Disziplin haben, um Gewinne mitzunehmen - oder Verluste zu reduzieren. Der Automatismus des Trailing Stop nimmt einen Teil der Emotionen aus dem Handelsprozess und bietet so einen gewissen Kapitalschutz.

Nachteilig ist allerdings, dass durch den Automatismus der Bezug zu konkreten markttechnischen Gegebenheiten oft nicht mehr da ist. Den Besonderheiten der jeweiligen Marktsituation wird der Trader damit nicht unbedingt gerecht.

Es gibt aber auch weitere Punkte zu berücksichtigen. Zuerst müssen Sie Ihren Trailing Stop Prozentsatz oder den absoluten Betrag sehr sorgfältig wählen. Wenn Sie nämlich einen besonders volatilen Wert traden, werden Sie schnell feststellen, dass das Stop Level ziemlich häufig ausgelöst wird.

Und diese Situation möchten Sie gerne vermeiden. Schließlich kann exzessiver Handel neben steuerlichen Auswirkungen auch zu hohen Broker Gebühren und Provisionen führen, die Ihre Gewinne schmälern.

Den Trailing Stop Loss richtig setzen

Bei Beantwortung der Frage, wie ein Trailing Stop richtig zu setzen ist, sind zwei Aspekte zu unterscheiden: der technisch-praktische und der strategische.

Mit dem technischen Aspekt ist gemeint, wie man einen bestimmten Trailing Stop Punkt in die Handelsorder bringt. In der Praxis heißt das also, wie man das Ganze in der genutzten Trading-Plattform, wie dem MetaTrader, umsetzt.

Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie Sie einen Trailing Stop Loss im MetaTrader 5 (MT5) setzen können.

Zunächst müssen Sie zusätzlich zum MT5 die hauseigene Erweiterung von Admiral Markets, das Supreme Edition Plugin, installiert haben. Falls das noch nicht geschehen ist, können Sie es mit einem Klick auf das folgende Banner nachholen:

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Dann ist der einfachste Weg, den Trailing Stop im sogenannten Mini-Terminal zu setzen. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor:

1. Zuerst rufen Sie das Mini Terminal im Navigator-Fenster des MetaTraders auf:

MT5 Navigator: Trailing Stop via Mini Terminal

Quelle: MetaTrader 5 Navigator

2. Nach Doppelklick auf „Admiral – Mini Terminal" öffnet sich folgendes Dialogfenster:

MT5 Supreme Edition Mini Terminal Trailing Stop

Quelle: MetaTrader 5 Mini Terminal

Dort den Import von DLLs mit „OK" bestätigen.

3. Daraufhin öffnet sich das Mini-Terminal Fenster, welches Sie bei gedrückter linker Maustaste frei innerhalb des Chart-Windows verschieben können:

Trailing Stop im Mini Terminal

Quelle: MetaTrader 5 FTSE100 Chart mit Mini Terminal, Datenspanne: 24. Mai 2015 bis 31. Mai 2020, abgerufen am 3. Juni 2020 um 16.06 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

4. Die konkrete Höhe des Trailing Stop können Sie dann im Feld T/S eingeben:

Mini Terminal: Trailing Stop eingeben

Quelle: MetaTrader 5 Mini Terminal

Tipp: Wenn Sie hier bei gedrückter Strg-Taste einen Mausklick ausführen, öffnet sich ein Berechnungstool, das Ihnen ermöglicht, den gewünschten Trailing Stop zu berechnen. In diesem Beispiel wird angenommen, Sie möchten den Verlust auf 2% Ihres Kapitals („equity") begrenzen. Der Rechner wirft dann als Ergebnis einen Trailing Stop von 10233,29 Pips aus:

Trailing Stop Berechnung im Mini Terminal

Quelle: MetaTrader 5 Mini Terminal

Der Trailing Stop wird im Trading immer in Pips angegeben. Ein Pip (Englisch: percentage in point) ist im Devisenhandel die kleinste Veränderungseinheit des Kurses. Er bezieht sich auf die fünfte Stelle im Kurs, hier also auf die vierte Nachkommastelle.

Aber jetzt zu dem zweiten Aspekt: wo soll man aus strategischer Sicht den Trailing Stop setzen?

Die Kunst ist es nämlich, den Sweetspot, also den optimalen Punkt, zu treffen. Setzt man den Abstand für den Trailing Stop zu eng zum Kurs, besteht die Gefahr, bei der ersten kleinen, willkürlichen Marktbewegung („noise") ausgestoppt zu werden. Setzt man den Trailing Stop zu weit, gibt man im Zweifel zu viel des bereits erzielten Gewinns wieder ab.

Der folgende Abschnitt erläutert eine gängige Methode, um diesem strategischen Dilemma beizukommen.

Trailing Stop Strategien

Wenn Sie mit Trailing Stops arbeiten möchten, brauchen Sie einen Referenzrahmen. Also Entscheidungshilfen, um anstehende Fragen zu Markterwartung, Trading-Ziel, und geeignetem Instrument zu beantworten.

Wenn von einer Trailing Stop Strategie die Rede ist, ist es eigentlich korrekter, diese als Teil der Gesamtstrategie zu sehen. Der Trailing Stop ist also eher eine Taktik, die Ihnen hilft, Ihre Strategie umzusetzen.

Es gibt eine Vielzahl möglicher Entscheidungshilfen, die Trader in Verbindung mit dem Trailing Stop im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Eine der gängigen ist der sogenannte Average True Range, oder ATR.

Der ATR ist ein Volatilitätsindikator, der anzeigt, wie viel sich ein Vermögenswert im Durchschnitt während eines bestimmten Zeitrahmens bewegt.

Der Indikator kann Daytradern helfen, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu bestimmen. Oder er kann verwendet werden, um die Platzierung einer Stop Loss Order zu konkretisieren.

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Insbesondere wird der ATR häufig zum Setzen eines Trailing Stop Loss genutzt.

Der ATR-Indikator bewegt sich nach oben und unten, wenn die Kursausschläge eines Assets größer oder kleiner werden. Für jeden gewählten Zeitraum wird ein neuer ATR-Wert ermittelt.

Bei einem Ein-Minuten Chart zum Beispiel, wird jede Minute ein neuer ATR berechnet. Bei einem Tageschart täglich. Die einzelnen Werte werden durch eine Linie verbunden, so dass Trader die Volatilität im Zeitverlauf erkennen können.

Um den ATR von Hand zu ermitteln, müssen Sie zunächst eine Reihe von True Ranges (TRs) berechnen. Der TR für einen bestimmten Handelszeitraum ist der größte der folgenden Werte:

  • Aktuelles Hoch minus vorheriger Schlusskurs
  • Aktuelles Tief minus vorheriger Schlusskurs
  • Aktuelles Hoch minus aktuelles Tief

Ob die Zahl positiv oder negativ ist, spielt keine Rolle. Der höchste absolute Wert wird in der Berechnung verwendet. Die Werte werden für jede Periode aufgezeichnet, und dann wird ein Durchschnitt genommen.

Wie hilft das jetzt alles beim Trailing Stop? Die Grundidee ist folgende: Zum Zeitpunkt eines Handels, schauen Sie sich die aktuelle ATR-Kurve an. Eine Faustregel lautet, den ATR mit zwei zu multiplizieren, um einen angemessenen Stop Loss Punkt zu bestimmen.

Wenn Sie long gehen, also eine Order in der Erwartung öffnen, dass der Basiswert im Preis steigt, können Sie einen Stop Loss bei 2 x ATR unter dem Einstiegspreis platzieren. Gehen Sie short, würden Sie einen Stop Loss bei 2 x ATR über dem Einstiegspreis platzieren.

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Welche Ordermöglichkeiten es neben dem Trailing Stop noch gibt

Wenngleich der Trailing Stop zu den wichtigsten und meistgenutzten Ordermöglichkeiten im Online Trading gehört, gibt es in der MetaTrader Supreme Edition einige weitere Möglichkeiten, Orders automatisch auszulösen. Die folgenden wollen wir Ihnen detailliert vorstellen:

  • Time Stop
  • Stops mit aktiven Chartlinien
  • Automatische Orderschließung
  • Alarm Manager

Die drei genannten werden wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Time Stop

Der normale Stop Loss bleibt im Forex & CFD Trading im Chart bis auf Widerruf, also der manuellen Streichung, bestehen, oder bis der Stop Loss bei entsprechenden Kursen ausgeführt wird.

Der zeitbasierte Stop erlaubt es, einen festen Zeitpunkt des Stops zu definieren, zum Beispiel 17.30 Uhr (Xetra-Schluss in Deutschland). Wenn der Stop Loss bis dahin nicht von der Marktseite ausgeführt wurde, wird die Stop Loss Order automatisch vom System aktiviert und die Position zu diesem fixierten Zeitpunkt geschlossen.

Stops mit aktiven Chartlinien

In der MetaTrader Supreme Edition haben Sie die Option, horizontale, vertikale oder diagonale (freie) Trendlinien in das Chart zu zeichnen. Diese Linien können dann als Stop Loss oder Take Profit verwendet werden, um Verluste zu begrenzen und Ziele für die Gewinnmitnahme festzulegen.

Und nicht nur das: Sogar Teilschließungen lassen sich darüber festlegen. Bei Bedarf können Sie so zum Beispiel lediglich 50% Ihres offenen Order-Volumens schließen. Der restliche Teil der Order verbleibt weiterhin aktiv im Markt. Sie können dabei auswählen, ob ein bestimmter prozentualer Teil geschlossen werden soll, oder ob ein fixes Volumen teilgeschlossen wird.

Wie Time Stops und Stops mit aktiven Chartlinien im MetaTrader funktionieren, erfahren Sie im folgenden Video:

Automatische Orderschließung

Zusätzlich zum Mini Terminal bietet die MetaTrader Supreme Edition weitere Tools an, die Ihnen Ihr Trading-Management erleichtern sollen. Mit dem Trade Terminal können Sie zum Beispiel automatische Regeln zum Platzieren und Berechnen des Stop Loss festlegen und diese anschließend auf Ihre Orders anwenden.

Sobald die Bedingungen der Regel erfüllt sind, wird die eingestellte Aktion ausgelöst. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, bei Erreichen eines bestimmten Profits den Stop Loss um x Punkte zu verschieben, den Trailing Stop zu aktivieren oder auch eine Teilschließung vorzunehmen.

Außerdem ist es möglich, mehrere Konditionen festzulegen, um die Regel genau nach Ihren Wünschen zu optimieren:

MT5 Trade Terminal Automatische Schließung

Quelle: MetaTrader 5 Supreme Edition Trade Terminal

Alarm Manager

Ein weiteres Tool aus der Supreme Edition ist der sogenannte Alarm Manager. Dieser erlaubt Ihnen ein umfassendes Positions- und Alarmmanagement nach vielfältig auswählbaren Konditionen. So ist es möglich, Positionen auf Basis von Preisausbrüchen, technischen Indikatoren, Wirtschaftsnachrichten und vielem mehr zeitbasiert zu schließen.

Mit diesem Tool können Sie nicht nur eine, sondern gleich mehrere Positionen verwalten und bei Bedarf automatisch schließen. Damit kann der Alarm Manager als Multi-Stop-Loss agieren:

MT5 Alarm Manager

Quelle: MetaTrader 5 Supreme Edition Alarm Manager

Sollte ich einen Trailing Stop nutzen?

Unbedingt. Die Wahrheit ist, dass Trading ein Stück weit Rätselraten ist. Niemand, auch nicht die größte Trading Legende, hat die perfekte Kristallkugel und kann die Zukunft mit Sicherheit vorhersagen. Also gehört es einfach zum Trading dazu, manchmal richtig und manchmal falsch zu liegen. Dagegen können Sie nichts tun.

Worauf Sie aber Einfluss haben, ist, wieviel Geld Sie gewinnen können, wenn Sie richtig liegen, und wie viel Sie verlieren, wenn Sie falsch liegen. Das Instrument der Wahl, um Ihre Trading-Ergebnisse zu beeinflussen, ist der Trailing Stop. Wird der Trailing Stop richtig gesetzt und haben Sie ein „intelligentes" Einstiegsniveau gewählt, versetzen Sie sich in die Lage, Gewinne laufen zu lassen und Verluste zu begrenzen.

Das ist es, worum es letztlich beim Trailing Stop geht. Auch wenn es vorkommen wird, dass Sie trotz gut gewähltem Trailing Stop ausgestoppt werden und der Markt sich anschließend doch noch in die erwartete Richtung entwickelt, werden Sie mit der Zeit feststellen, dass die Vorteile dieser Ordermethode die Nachteile weit überwiegen. Nicht umsonst hat jeder Trading Profi den Trailing Stop immer griffbereit in der Werkzeugkiste!

Bevor Sie allerdings damit anfangen, den Trailing Stop im echten Trading einzusetzen, wollen wir Ihnen empfehlen, seinen Einsatz erst einmal in einer risikofreien, aber realistischen Marktumgebung auszutesten. Diese finden Sie in unserem kostenlosen Demokonto, das Sie mit nur einem Klick auf das folgende Banner eröffnen können:

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