Admiral Markets Group consists of the following firms:

Admiral Markets UK Ltd

Regulated by the Financial Conduct Authority (FCA)
  • Leverage up to:
    1:30 for retail clients,
    1:500 for professional clients
  • FSCS protection
  • Negative balance protection
CONTINUE
Selecting one of these regulators will display the corresponding information across the entire website. If you would like to display information for a different regulator, please select it.
Selecting one of these regulators will display the corresponding information across the entire website. If you would like to display information for a different regulator, please select it.

Warum Trader die Vorteile niedriger Spreads nutzen sollten

Liebe Trader,

niedrige Spreads sind für aktive Trader besonders verlockend. Das Versprechen nahezu "kostenloser" Trades und Gewinne bei einer entsprechend guten Scalping-Strategie kann durchaus dazu verführen, viele Trades zu machen und dabei die Risiken zu vernachlässigen.

Um die Wirkung niedriger Spreads auf Ihr Trading zu verdeutlichen, sehen Sie sich die folgenden Beispiele an.

Als Erstes vergleichen wir dazu den EUR/USD (bei 1 Pip Spread) mit einem Währungspaar, das typischerweise höhere Spreads aufweist, z.B. AUD/NZD (6-10 Pips)*.

Stellen Sie sich nun die Frage, ob Sie im EUR/USD-Währungspaar mit 6-10 Pips Spread erfolgreich traden könnten. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand. Viele Trading-Systeme würden fatale Verluste einfahren, da sie normalerweise daraufhin optimiert sind, in Währungspaaren mit niedrigen Spreads zu handeln. Insbesondere beim Scalpen ist dies ein absolutes Muss.

Jedoch gibt es noch andere, wichtige Faktoren, die zu berücksichtigen sind:

  1. Average True Range (ATR)
  2. Kontotyp
  3. Korrelation
  4. Spread-Prozentsatz

Average True Range (ATR)

ATR (Average True Range) ist ein Indikator, der die Volatilität misst. Er misst die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Instruments aus einer anpassbaren Menge an Kerzen und berücksichtigt dazu nicht allein die tägliche Handelsspanne zwischen Kerzenhoch und Kerzentief, sondern betrachtet zusätzlich die Kurslücken, die Gaps. Hierdurch kann die durchschnittliche Schwankungsbreite des betrachteten Instruments sehr genau abgebildet werden. Dabei gilt: Je höher die abgebildete Kurve, desto höher die Volatilität in dem jeweiligen Symbol. Wenn Sie den ATR-Indikator für Ihr Trading anwenden möchten, dann finden Sie ihn in unserem MetaTrader 4 und dem MetaTrader5. Sollten Sie darüber hinaus daran interessiert sein, Ihr Trading mit über 60 zusätzlichen Tools und Indikatoren zu tunen, dann probieren Sie doch unsere kostenlose Supreme Edition für beide Versionen des MetaTraders aus!

Admiral Markets - Supreme Erweiterung für den MT4 & MT5!

Nach dem obigen Szenario bewegt sich das AUD/NZD-Paar täglich um 60 Pips, bei einem zu zahlenden Spread von 5-6 Pips. Der EUR/USD hingegen bewegt sich täglich ca. 90-120 Pips bei einem Spread von nur 1 Pip. Entscheiden Sie anhand dieses Beispiels selbst, welches der beiden Paare geeigneter für das Trading ist, und von welchem Sie besser die Finger lassen.

Kontotyp

Ein weiterer Faktor, der bedacht werden muss, ist der Kontotyp und dessen Kostenstruktur. Denn nicht nur der Spread spielt eine wichtige Rolle, sondern vor allem das Vorhandensein einer Kommission.

Ihre Gewinne können noch so gut ausfallen: Beim Scalping, aber auch immer dann, wenn Sie bereits kleine Gewinne sichern möchten, kann eine Kommission Ihre Gewinne vollständig verzehren. Zudem können viele Expert Adviser (EA) die Kommission nicht berücksichtigen. Ein solcher EA könnte auf einem Konto mit Kommission völlig andere Ergebnisse liefern, als von seinen Entwicklern eigentlich vorgesehen.

Es empfiehlt sich also stets, ein Konto ohne Kommission zu nutzen. Daher werden Sie sicher erfreut sein, zu lesen, dass unser Kontotyp Admiral.Markets diesen Anforderungen genau entspricht!

Korrelation

Korrelationsmatrix für Forex Währungspaare

Es gibt ein weiteres Thema, das in Betracht gezogen werden muss: Die Korrelation. Im finanziellen Kontext ist Korrelation der numerisch messbare Zusammenhang des Verhältnisses zweier Variablen. Die Reichweite des Korrelations-Koeffizienten liegt zwischen -100 und +100.

Um Informationen über die Korrelation zweier Währungspaare und zu erhalten und daraus Schlüsse bezüglich der jeweiligen Währungsstärke (Currency Strength) ziehen zu können, verwenden Trader einen bestimmten Indikator, eine sogenannte Forex Korrelationsmatrix. Eine Korrelation von +100 deutet an, dass die zwei betrachteten Währungspaare sich stets in die gleiche Richtung entwickelt haben. Eine Korrelation von -100 bedeutet jedoch, dass sich diese zwei Währungspaare im untersuchten Zeitraum zu 100% entgegengesetzt voneinander bewegen. Eine Korrelation von 0 wiederum weist darauf hin, dass sich die Bewegungen zweier Währungspaare völlig unabhängig voneinander vollziehen.

Wie aus dem obigen Diagramm abzulesen ist, besteht zwischen den Währungspaaren EUR/GBP und GBP/USD eine negative Korrelation von -98. Die Instrumente bewegen sich also in komplett gegensätzliche Richtungen. Wenn man nun den momentanen Tages-ATR des EUR/GBP (70) und den ATR des GBP/USD (128) beachtet, drängt sich der Eindruck auf, dass eines dieser Währungspaare besser für das Trading geeignet ist. Zusätzlich ist der Spread des GBP/USD mit 1.4 Pips dem des EUR/GBP mit 2.5 Pips deutlich überlegen.*

Spread-Prozentsatz

Die Fluktuation des Spreads hängt ebenfalls von der Liquidität des Marktes ab. In einem liquiden Markt finden täglich viele Trades statt, was auf viele aktive Trader hinweist. Der Forex-Markt ist allgemein sehr liquide, weil hunderte Banken und Millionen von Tradern täglich Währungen handeln.

Der Spread wird nun durch die allgemeine, tägliche Bewegung des Währungspaares geteilt. Dies ergibt einen Prozentsatz, der Auskunft darüber gibt, wie viel der Spread kostet. Dabei gilt: Je niedriger diese Zahl, desto besser für den Trader.

Den Spread kann man unter Opportunitätskosten einordnen, da er direkt vom erwirtschafteten, reinen Profit abgezogen wird. Je höher diese Opportunitätskosten sind, desto wahrscheinlicher schlägt sich dies in Verlusttrades nieder, welche wiederum zu finanziellen Verlusten führen.

Anschließend ein paar praktische Beispiele, die auf historischen Durchschnitts-Spreads* und der entsprechenden ATR (je niedriger desto besser) basieren:

* durchschnittliche Spreads und ATR nach Stand 26. Januar 2017

1. EUR/USD

ATR (14): 87 Pips

Typischer Spread : 1.0 Pips

Spread in Prozentsatz der ATR: 1.0/87 = 1.14 %

2. GBP/USD

ATR: 163

Typischer Spread: 1.4 Pips

Spread in Prozentsatz der ATR: 0.85 %

3. USD/JPY

ATR: 151

Typischer Spread: 1.1 Pips

Spread in Prozentsatz der ATR: 0.72 %

4. USD/CAD

ATR: 122

Typischer Spread: 1.0 Pips

Spread in Prozentsatz der ATR: 0.8 %

5. GOLD

ATR: 1454

Typischer Spread: 18 Pips

Spread in Prozentsatz der ATR: 1.23 %


Zum Vergleich sehen Sie nun die Werte aus unserem Gegenbeispiel:

GBP/NZD

ATR: 209

Typischer Spread: 6.5

Spread in Prozentsatz der ATR: 3.11 %


Anhand dieser Gegenüberstellung lässt sich sehr gut erkennen, wie sich niedrigere Spreads auf die entstehenden Opportunitätskosten auswirken. Abschließend sehen Sie eine Übersicht eines Kontos, welches von den niedrigen Spreads bei Admiral Markets profitiert hat.


Kontoübersicht

(Beachten Sie, dass vergangene Erfolge nicht zwangsläufig zukünftige Gewinne repräsentieren)

Wenn auch Sie die Vorteile niedriger Spreads für Ihr Trading nutzen möchten, dann empfiehlt es sich, dass Sie trotz aller Euphorie Ihre Ideen und neuen Strategien stets in einem Demokonto testen. Insbesondere Trading Anfänger sollten sich zunächst mit der Plattform, den Märkten und deren Funktionsweisen vertraut machen, bevor Sie sich an ihre ersten realen Trades wagen. Überprüfen Sie Ihre Forex - oder Scalping-Strategien so lange, bis Sie nachgewiesen haben, dass diese funktionieren und bis Sie ihnen vertrauen.

Risikofreies Demokonto für CFD und Forex Trading: ohne Kosten und Gebühren


Was Sie außerdem interessieren könnte:

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.