Was ist eigentlich der Forex-Handel?

Forex & CFDs für Einsteiger - Basisinformationen

Was ist eigentlich der Forex-Handel?

Forexhandel (oder Forex-Trading) ist eine Möglichkeit Geld zu verdienen, die jedem mit einem Computer und Internetzugang zur Verfügung steht. Aber nur wenige verstehen, was genau Forex Trading wirklich ist. Mit diesem Artikel möchten wir allen Einsteigern grundlegende Informationen liefern- und auch die CFDs spielen eine Rolle. In aller Regel traden fast alle Forextrader auch CFDs:

Das Wort „Handel" ist selbsterklärend. Handel, ob er nun physisch auf einem Marktplatz oder dem Devisenmarkt stattfindet, geht um das Austauschen von einem Gut mit einem Anderen. Ob man nun Äpfel für Birnen oder Rohöl für US-Dollar tauscht, es bleibt Handel.

Der explizite Begriff "Forex-Handel" bezieht sich in der Regel auf einen Online-Markt für den Handel mit Währungen und anderen Formen von Kapitalanlagen. "Foreign Exchange" ist die Langform von FX, Forex, also der Handel oder Austausch von Devisen(-paaren).

Devisenhandel findet täglich weltweit statt, ausgeführt von Regierungen, Unternehmen und privat von ganz normalen Leuten.

Der Handel wird dabei über das World Wide Web, dem Internet, auf elektronischem Wege zwischen allen international teilnehmenden Tradern durchgeführt. Dadurch, dass der Devisenmarkt der liquideste und am einfachsten zugängliche Handelsmarkt der Welt ist, wird er auch als der gefährlichste und berüchtigste betrachtet. Und da der Handel weltweit stattfindet, kann man Forex quasi rund um die Uhr traden, 24 Stunden lang, außer am Wochenende. " Der Markt schläft nie."

Wie sieht Forex-Trading in Aktion aus?

Handelssoftware MetaTrader für den Forexhandel Online

Die grundlegende Logik hinter Forex-Trading ist sehr simpel. Ein Trader kauft, wovon er annimmt, dass es an Wert zunehmen wird und verkauft wenn er einen Wertabfall erwartet.

Nehmen wir beispielhaft an, dass der Euro heute 1,2345 US Dollar wert ist. Der zuversichtliche Trader nimmt nun an, dass dieser Wert in den kommenden 24 Stunden steigen wird, also setzt er eine Buy-Order und wartet.

Am nächsten Tag befindet sich der Euro bei einem Wert von 1,2395 US Dollar, und der Trader schließt die Order – macht dabei einen Profit von 50 Pips - denn er konnte zu einem höheren Kurs verkaufen/schließen, als er "eingekauft" hat.
Die Menge an Geld, die bei so einem Roundturn (Eröffnung und Schließung der Position) investiert wird ist maßgeblich für die Menge an Profit, die der Trade abwerfen kann.

Der Unterschied kann hier buchstäblich zwischen 50 Cent und 50.000 Euro betragen. Die detaillierte Betrachtung des Handelsprozesses enthüllt jedoch, warum Forex-Trading nicht ganz so simpel ist wie man vermuten könnte.

Fangen wir dafür ganz von vorne an. Nachdem der Trader sich über verschiedene Broker informiert hat und Kontomodelle und –Strategien getestet hat, legt er ein live-Trading-Konto an und zahlt Geld darauf ein.

Zu Beginn stehen dem Trader mehrere Handelsinstrumente zur Verfügung. Ob er nun ein spezielles Währungspaar wie EUR/USD, einen Index wie den DAX als CFD oder eine besondere Marktsituation Traden will, der Trader muss immer vorbereitet sein!

Von Eile wird beim Forex Trade stark abgeraten, wobei es konsequenter Teil bestimmter Tradingstrategien in speziellen Situationen sein kann.

Eine angemessene Analyse – der Marktsituation, dem gegenwärtigen Geldmanagement des Traders, angenommener Dauer des Trades, zu erwartender Volatilität (Schwankungsintensität der Kurse), der Nähe ökonomisch entscheidender Ereignisse und der umgebenen Umstände der Order – ist der Schlüssel zu erfolgreichen Trades. Der Trader kann entscheiden, so viele dieser Punkte zu be- oder missachten wie er möchte, aber all diese Erwägungen müssen vor dem Trade getroffen werden.

Um es noch einmal zu betonen, das Analysieren ist eine Schlüsselkomponente vom Forexhandel! Nicht nur übt es sich auf die Erfolgsquote von Trades aus, sondern auch auf die Psyche des Traders. Die Fähigkeit essentielle Informationen zu finden, zu analysieren, zusammenzufassen und gewinnbringend anzuwenden ist was den Forexhandel ausmacht. Diese Fertigkeiten zu meistern macht den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg im Online-Handel aus.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, findet der Trade durch einen Mausclick in einer speziell für den Devisenhandel entworfenen Software statt, die allgemein als Trading-Terminal oder Plattform bezeichnet wird. Derzeit die beliebteste und meistgewünschte Handelssoftware dafür weltweit ist übrigens der MetaTrader 4, MT4.
Der eigentliche Click ist jedoch der unwichtigste Teil des Handels.

Wie fühlt es sich an, ein Forex Trader zu sein?

Mit Hebel an den Börsen traden - via Forex & CFDs auch mit kleineren Beträgen möglich

Online Forex-Trading ist eine einzigartige Art und Weise, Geld verdienen zu können. Man hat keine festgelegten Arbeitsstunden, keine täglichen Mindestleistungen, keine wöchentlichen Berichte, muss keine Montagspräsentationen halten – Sie sind Ihr eigener Boss.

Klingt gut, oder?

Das hat aber auch seine Nachteile. Es gibt auch keinen festen Lohn, man trägt jegliche Verantwortung selbst und „Online Trading" wird auch kaum irgendwo sonst als Berufserfahrung anerkannt.

Es gibt so einiges zu berücksichtigen, wenn man sich dem Devisenhandel als Haupteinkommen verpflichten will.

Der Forex Trader ist eine One-Man-Show.

Er ist ein „Macher", selbstmotiviert, selbstbewusst und mit klaren Zielen. Er gibt niemals auf.

Er ist der Spekulant, bringt alle Investitionen alleine auf und nimmt die Gewinne (oder Verluste) alleine mit nach Hause.

Er ist der Vorstand. Er fällt täglich wichtige Entscheidungen und lebt mit dem emotionalen und psychischen Stress der daraus entsteht.

Er ist die Forschungs-, Entwicklungs- und Analytikabteilung in einem. Er bleibt bei wichtigen, weltweiten ökonomischen Entwicklungen am Ball, ersucht konstante Verbesserung seiner Methoden, nimmt alle verfügbaren Informationen auf und wertet sie aus.

Er ist die Rechtsabteilung. Es ist seine Aufgabe, sicherzustellen dass das Geschäft rechtmäßig und reguliert abläuft.

Er ist die gesamte Buchhaltung, jederzeit, für jeden Trade.

Nicht zuletzt ist er der CEO. Er muss dafür sorgen dass alles zusammenhält und alle anderen „Abteilungen" ihren Job erledigen.

Es ist nicht zwingend notwendig, alle diese Rollen zu erfüllen wenn man ein Forex Trader sein möchte. Das ist es nur wenn man plant ein konsistent erfolgreicher Forex Trader zu sein.

Klingt nach einer ganzen Menge Arbeit? Gut. Denn das ist es auch.

Was sind denn nun die Vorteile von Forex & CFD Trading?

Vorteile von Forex & CFD Trading für jedermann

Umfassende Kontrolle und Freiheit! Der Trader entscheidet selbst wann und wie lange er arbeitet, schläft und lebt. Die Worte „Arbeitslosigkeit" oder "keine Zeit" verlieren seine Bedrohlichkeit.

Selbst Rezessionen müssen keine Gefahr mehr darstellen, denn in Krisenzeiten bewegen sich Kurse meist konsistent in eine Richtung – sie unterliegen einem Trend. Während andere, öffentliche Märkte bevorzugt positive Trends nutzen, ist es Forex Tradern egal, in welche Richtung der Markt wandert, sie können jegliche Bewegung in Profit verwandeln. Anders als bei Aktien-Trading also, bei dem man in aller Regel nur bei steigenden Kursen Gewinne machen kann, "Short gehen" ist dort eigentlich nicht möglich.

Man betrachte beispielhaft das Jahr 2008. Der Wert von Grundbesitz in den Vereinigten Staaten ging auf Talfahrt, der US-Dollar verlor täglich an Wert und der Preis von Rohöl ging aufwärts. Die meisten amerikanischen Arbeitnehmer bemerkten von letzterem Fakt herzlich wenig, weil sie an der Grenze zur Armut standen, während Online Trader einfach die agierenden Trends erkannten und danach handelten:

Short-Positionen für den Dollar öffneten und Rohöl via Long-Order erstanden!

Nicht vergessen: Finanzielle Spekulation ist eine Grundfreiheit in der Marktwirtschaft.

Im heutigen, weltweiten Markt ist Forex Trading eines der wenigen effektiven Abwehrmechanismen, die den gewöhnlichen Bürger vor ökonomischen Katastrophen bewahren kann. Natürlich unter der Voraussetzung dass derjenige weiß was er tut.

Wie ist all das möglich?

Forex-Trading lernen Schritt für Schritt

An erster Stelle steht der Spotmarkt.

Spotmarkt, auch Kassageschäft genannt, ist der Name unter dem Forex-Trader den Online-Markt kennen, auf dem Währungen je nach ihren jeweiligen, aktuellen Werten ge- und verkauft werden.

In der heutigen, modernen Zeit ist das alles relativ einfach realisierbar. Ein Trader erhält (Realtime-)Kursdaten von seinem Broker, der diese wiederum von einem oder mehreren Liquiditätsprovider erhält. Alle Teilnehmer und Zwischenstationen sind in einem einzigen, riesigen Markt gleichzeitig verbunden um online Forex zu handeln.

Die jeweiligen Kurse definieren sich hierbei nach zwei Faktoren die seit Urzeiten in Konkurrenz zueinander stehen: Angebot und Nachfrage. Wenn es einen Überhang an Angebot gibt, nimmt der Wert eines Gutes ab. Wenn die Nachfrage überwiegt, nimmt er zu. Umso mehr Käufer, desto höher der Preis und umgekehrt.

Die Essenz beim Forex & CFD Trading ist also: zum günstigeren Kurs einsteigen als der Ausstieg. Diese (positive) Kursdifferenz ist der Gewinn des Traders. Und sie zeigt auch die Gefahr auf: sollte die Annahme des Traders nicht aufgehen und er kann die offene Position nur ungünstiger schließen, ist dies der Verlust! Die richtige Einschätzung des Marktverlaufs ist entscheidend!

Darüber hinaus gibt es auch noch „ Contracts for Differences", CFDs, zu deutsch Differenzkontrakte. Devisenhandel wird in der Regel als Forex benannt, und andere Basiswerte, wie zum Beispiel Indizes wie DAX und Dow Jones und auch Rohstoffe wie Gold und Öl, in der Regel als CFDs. Egal ob Forex oder CFDs: der Trader handelt mit Hebel und kann auf Long und Short setzen, also auf steigende und fallende Kurse spekulieren. Nicht der "Besitz" von Anlagegütern oder ein Investment wie bei Aktien stehen im Vordergrund, sondern das Ausnutzen der Kursbewegungen.

Früher, zu Zeiten von Charles Dow gab es noch kein Trading. Nur Investition. Kaufen und halten von bedeutenden Aktienanteilen war das einzige, zu dem jedermann Zugang hatte. Nahm so eine Aktie nun an Wert zu, machte man Profit. Nahm ihr Wert ab, ergab das Verluste für die Besitzer von Anteilen.

Der Hebel

Warum sind also Jahr für Jahr mehr Trader im Forex & CFD Handel aktiv und handeln nicht andere mögliche Instrumente wie Aktien? Die Antwort ist simpel: das notwendige Kapital, der Einsatz, ist im Devisen- und CFD Trading weitaus geringer. Auch kleinere Geldbeträge können schon interessant sein: der Hebeleffekt ist entscheidend! Bei FX und CFDs ist stets ein "eingebauter" Hebel mit dabei, zum Beispiel ein 100er Hebel. Mit 1 Euro Einsatz, dank des Hebels, bewegen Sie also das hundertfache, also 100 Euro am Markt. Ohne Hebel wie bei Aktieninvestments sind fast nur größere Geldsummen als Investment relevant. Der Hebeleffekt ermöglicht es, jedermann an den Märkten mit dem Geldeinsatz seiner Wahl zu spekulieren.

Was sollte ich als nächstes tun?

Nutzen Sie unser Webinar- und Schulungsangebot mit umfassenden Artikeln zum Forex-Handel und Online-Trading, um sich mit den Begriffen, dem Hebeleffekt und den Möglichkeiten der Risikobegrenzung vertraut zu machen. Üben Sie mit einem kostenlosen Demokonto, bevor Sie mit Echtgeld starten, denn den Chancen auf Profit stehen auch die Risiken der Verluste gegenüber. Forex & CFDs sind stets Hebelprodukte, und der Hebel multipliziert die Gewinne, wie auch die Verluste.

Probieren Sie es jetzt aus und eröffnen Sie hier ein kostenloses Demokonto.

Anmerkung: FX, Forex, Forex-Handel, Devisen-Handel, Online Forex Trading etc. sind verschiedene Namen für die gleiche Sache.