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Regulierung CySEC fca

Wie startet man mit dem Forex und CFD Trading?

Lesezeit: 12 Minuten

So legen Sie mit dem Forex und CFD Trading los

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie mit dem Forex und CFD Trading anfangen können. Dabei müssen - wenig überraschend - eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Auswahl des passenden Brokers
  • Die Eröffnung eines Tradingkontos
  • Die Rolle des Hebels
  • Die Nutzung der Handelsplattform

Beginnen wollen wir mit der Frage, wie man den richtigen Broker für seine Handelsaktivitäten findet. Dies ist die wichtigste Frage, die Sie klären müssen, bevor Sie mit dem Forex und CFD Trading loslegen können. Packen wir es also an.

Der richtige Broker für Ihr Forex und CFD Trading

Wenn Sie gerade erst mit dem Forex und CFD Trading beginnen, dann ist der erste Schritt, eine sichere Handelsumgebung zu schaffen. Ihr Geld und Ihre Positionen zu schützen fängt mit der Auswahl des richtigen, für Sie passenden Brokers an.

Das Trading an den Finanzmärkten ist in den meisten Ländern der Welt eine (staatlich) regulierte Aktivität. Definitiv reguliert und beaufsichtigt ist er in den Finanzzentren der Welt, wie Großbritannien, den USA, der Europäischen Union, Japan, Australien, Kanada und einigen anderen. Eine geregelte Aktivität heißt, dass es dazu angemessene Rechtsvorschriften und eine speziell dafür vorgesehene Regulierungsinstitution gibt, welche Broker lizenziert und kontrolliert. Diese Institution übernimmt die Überwachung und die Schlichtung, wenn es zu Schwierigkeiten mit dem Broker kommt.

Wenn ein Forex und CFD Broker keine Lizenz hat, sind Sie nur durch die Vertragsbedingungen geschützt, welche in solchen Fällen selten zu Ihren Gunsten ausfallen. Ein unregulierter Broker wird allgemein als "Offshore-Broker" betitelt, er hat also seinen Sitz auf einem Inselstaat und kann so ohne wirksame Regulierung operieren.

Als die weltweit rennommierteste und strengste Regulierung bei Forex Brokern gilt die Financial Conduct Authority aus Großbritannien, kurz FCA. Viele in der Europäischen Union aktive Broker nutzen die britische Aufsicht und die britische Kontoführung, um in allen europäischen Ländern ihren Service anbieten zu können.

Beachten Sie, dass es bei Brokern verschiedene rechtlich eigenständige Unternehmen unter einem gemeinsamen Markennamen geben kann. Wenn Sie die Kundenvereinbarung mit Ihrem Broker eingehen, stellen Sie sicher, dass Sie die Vereinbarung mit dem Unternehmen eingehen, welches über eine Lizenz verfügt.

Ansonsten gibt es viele verschiedene Anbieter, aus denen Sie auswählen können, und jeder Broker oder jede Bank hat unterschiedliche Stärken und Schwächen, die zu verschiedenen Handelsarten passen.

Mit Sicherheit ist es nicht verkehrt, einen Ansprechpartner vor Ort zu haben - bei in Deutschland aktiven Onlinebrokern also einen deutschen Kundenservice. Eine deutschsprachige Webseite ohne deutsche Niederlassung haben viele Anbieter - ob dann aber im Falle von Reklamationen oder Problemen jemand erreichbar ist, der Deutsch spricht, ist eine andere Frage.

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Broker nach Art der Orderausführung

Der zweite Schritt in der Broker-Auswahl besteht darin herauszufinden, welche Art der Orderausführung Sie wünschen. Es gibt zwei Arten - mit oder ohne Dealing Desk.

Dealing Desk Broker werden oft Market Maker genannt. Der Market Maker "macht den Markt" für die Kunden und sorgt für die Kursstellung und Liquidität, anstatt lediglich Zugang zu ermöglichen.

No-Dealing Desk Broker (NDD) leiten hingegen die Orders an verschiedene Liquiditätsprovider weiter und haben daher keinen Einfluss auf die Orderausführung und die Kursstellung. Man nennt dies auch STP - Straight Through Processing.

Außerdem gibt es sogenannte ECN Broker. Sie ermöglichen dem Trader lediglich den Zugang zum Interbankenmarkt. Solche ECN-Konten erlauben meist Einsicht in die Forex Markttiefe (Orderbuchtiefe, auch Level 2 Kurse genannt), haben typischerweise variable Spreads und eine kürzere Orderausführungszeit. Wenn auf solch einem Konto eine Order aufgegeben wird, bearbeitet der ECN Broker diese und gibt sie an den Markt weiter. Dadurch handeln Sie mit Millionen von Leuten auf dem Markt, anstatt mit Ihrem Broker direkt.

Für viele Trader ist es ein No-Go, wenn ein Broker Market Maker ist, und sie bevorzugen einen ECN Broker. Aber ist es wirklich negativ, wenn Ihr Broker ein Market Maker ist? Dazu eine kurze Antwort: Wenn der Broker bei einer strengen Finanzbehörde wie der FCA in UK oder ASIC in Australien lizenziert ist oder der Regulator unter der MiFID 2 innerhalb der EU arbeitet, können Sie sich sicher fühlen. In diesem Fall sind Sie geschützt vor:

  1. Einem Broker, der Ihre Geldmittel oder die Kurse manipuliert oder Charts verändert oder "Stop Fishing" betreibt und
  2. den Folgen eines Bankrotts des Brokers, da Ihre Mittel auf getrennten Kundenkonten aufbewahrt werden.

Des Weiteren ist der Begriff "Market Maker" nicht fix definiert - man macht auch den Markt, wenn man als Broker die Liquidität stellt, ohne Kursintervention oder Manipulation. Dies ist zum Beispiel bei Index CFDs naturgemäß immer notwendig, es geht nicht anders. Ein Index wie der DAX30 kann nicht an der Börse gekauft und gehandelt werden, denn der Index ist streng genommen nur ein errechneter Wert. Der Trader benötigt stets ein abgeleitetes Instrument zum Trading. Dieses muss mit Liquidität versorgt werden, was eine Art des Market Makings ist.

Sinnvoller ist also, darauf zu achten, dass eine faire Kursstellung und Orderausführung erfolgt, über No Dealing Desk.

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Das beste Konto für Ihr Forex und CFD Trading

Nun, da Sie einen Broker ausgewählt haben, lassen Sie uns mit Schritt 2 fortfahren: Der Auswahl und Eröffnung eines Tradingkontos.

Das Konto bei einem Broker ähnelt in vielerlei Hinsicht Ihrem (Giro-)Konto bei einer normalen Bank, mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied, dass Sie das Geld auf Ihrem Broker-Konto nutzen können, um an den globalen Märkten zu traden.

Es gibt eine große Variation an Tradingkonten, und die meisten Broker bieten Ihnen verschiedene Kontomodelle zur Auswahl.

Die Dinge, auf die Sie dabei achten müssen, hängen ganz von der Art und Weise Ihrer geplanten Forex und CFD Trading Aktivitäten ab. Die Konten variieren beispielsweise bezüglich minimalem Ersteinzahlungslimit, handelbaren Instrumenten, Kommission und einigen weiteren Features.

Es gibt Microaccounts, welche Forex und CFD Trading bereits ab $10 erlauben und dafür die kleinsten verfügbaren Volumina wie 0,01 Lot (ein sogenanntes Mikro Lot) nutzen. Diese Kontotypen ermöglichen dem Trader schon mit einem vergleichsweise kleinen Einsatz einen beachtenswerten Profit oder Verlust sofort beim Start mit dem Forex und CFD Trading. Die Liste der handelbaren Instrumente ist bei solchen Konten gewöhnlicherweise auf 20-30 beschränkt und umfasst meist die wichtigsten Währungspaare.

Es gibt immer eine Art Standardkonto. Diese Art von Konto ermöglicht nicht nur das Forex Trading, sondern auch CFD Trading mit Rohstoffen, Anleihen, Aktien, Indizes und Kryptowährungen.

Mit anderen Worten: Die meisten Instrumente, die bei einem bestimmten Broker verfügbar sind, können im Standardkonto gehandelt werden. Oft gibt es eine speziell für Scalper vorgesehene Accountart mit besonders engen Spreads. Manchmal haben Broker besondere Kundenkategorien mit unterschiedlichen Features wie Bonus-Angeboten bei Einzahlungen, Swap- und Spread-freie Konten, Rückzahlungen und anderen.

Für welchen Kontotyp Sie sich auch immer entscheiden werden, stellen Sie immer sicher, dass Sie die detaillierte Beschreibung, welche unbedingt die Informationen über Margin Levels enthalten sollte, gelesen und verstanden haben.

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Der Hebel im Forex und CFD Trading

Wenn Sie Bücher über das Forex und CFD Trading gelesen haben oder in Onlineforen mitlesen, werden Sie früher oder später über eine Debatte stolpern, ob ein hoher Hebel eine gute oder schlechte Sache ist. Dazu sollte erwähnt werden, dass kein Aktienbroker einen so hohen Hebel anbietet, wie es Forex Broker tun.

Wenn es um einen hohen Hebel geht, bewegt man sich auf einer dünnen Linie zwischen Nutzen und Risiko.

Ein extrem wichtiger Punkt, den es hier zu verstehen gibt, versteckt sich im technischen Detail, wie der Hebel funktioniert. Der Hebel beeinflusst die Margin, allerdings nicht den Pip Wert. Dieser wird nur vom Handelsvolumen beeinflusst.

Es ist richtig, dass ein höherer Hebel benutzt werden kann, um höhere Volumina zu handeln. Dabei besteht die Gefahr des sogenannten Overtrading, entweder durch das Öffnen zuvieler Orders oder durch das Öffnen von Trades, die zu groß sind. Dies führt zu weniger freier Margin und einem höheren Pip Wert. Daraus folgt, dass das Tradingkonto viel anfälliger für Margin Calls wird, weil es der Marktvolatilität nicht standhalten kann.

Dies ist ein Bilderbuch-Beispiel, wie man das Forex und CFD Trading nicht anfangen sollte. Schlechtes Risikomanagement können den Kontostand eines Traders auf Null fallen lassen, bevor er überhaupt richtig begonnen hat.

Von der anderen Seite betrachtet, nehmen wir an, dass alle anderen Dinge gleich sind und ein höherer Hebel dazu benutzt wird, die gleichen Volumen zu traden, als hätten Sie einen niedrigen Hebel, dann bleibt für Sie mehr freie Margin bei den gleichen Pip Werten. Dadurch kann Ihr Konto höhere Schwankungen aushalten.

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Kapitaleinsatz im Forex und CFD Trading

An erster Stelle steht: Handeln Sie niemals mit Geld, dessen Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass der Einstieg in das Forex und CFD Trading, wie auch der Einstieg in den Handel mit anderen Finanzprodukten, ein risikoreiches Geschäft ist und daher ausschließlich Risikokapital eingesetzt werden sollte. Nur mit Kapital zu handeln, dessen Verlust finanziell zu verkraften ist, verringert auch den Druck auf die Psyche des Traders. Diese wird nämlich ständig heftig vom Markt auf die Probe gestellt, vor allem in den frühen Phasen des Tradings.

Die meisten Einsteiger sind vorsichtig mit ihrer ersten Einzahlung, investieren aber oft höhere Summen, wenn sie erst auf den Geschmack von Forex und CFD Trading gekommen sind.

Das bedeutet meistens zwei Dinge: Sie haben die Ersteinzahlung verloren, während sie unruhig und aufgeregt wurden, mit dem Ziel, ihr Geld "wieder reinzuholen" mit Hilfe von mehr Geld und höheren Volumina. Diese "Doppelt-oder-nichts"-Strategie führt meist zu noch höheren Verlusten. Deswegen ist es besonders wichtig, bei Verlusten einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu geraten.

Alle Trader von gehebelten Produkten (dazu zählen auch Futures, Optionsscheine und Hebelzertifikate wie "Knock Outs") machen auch Verluste, sie sind unvermeidlich und deshalb eine wichtige Erfahrung. Analysieren Sie, warum Sie Geld verloren haben und welche Fehler Sie gemacht haben. Es ist nicht der Markt, welcher der Feind ist, es ist nicht der Broker, es ist nicht der Trader am anderen Ende der Leitung. Die Fehler liegen fast ausschließlich bei einem selbst.

Sie sollten sich stets die folgenden Fragen stellen:

  1. Was habe ich daraus gelernt, einen verlustreichen Fehler gemacht zu haben?
  2. Bin ich bereit, ihn niemals zu wiederholen?

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Die richtige Forex und CFD Trading Plattform

Eine Trading Plattform ist die Software, auf der der Trader seine Aktivitäten tatsächlich durchführt. Die weltweit beliebteste Handelssoftware für Forex und CFD Trading ist der MetaTrader aus dem Hause Metaquotes. Bei Admiral Markets können Sie zwischen den folgenden Varianten wählen:

Überdies stellt Admiral Markets das kostenlose Plugin MetaTrader Supreme Edition zur Verfügung, das über zusätzliche Werkzeuge und Features verfügt.

Wenn man lernt, wie man vom eigenen PC (oder auch mobil per App) aus Forex und CFD Trading betreibt, fangen eine Menge Trader damit an, sich mit der Plattform vertraut zu machen. Es gibt viele Arten von Plattformen, meistens werden vom Broker mehr als eine angeboten, aber alle funktionieren mehr oder weniger nach dem gleichen Prinzip. Sie enthalten eine Liste der handelbaren Instrumente, ein Terminal mit Informationen über Ihren Kontostand, Margin, Equity, freie Margin, laufende Trades und natürlich den aktuellen Charts, der grafischen Darstellung des Kursverlaufs.

Für den wesentlichen Teil der Trader ist die Plattform lediglich ein Tool zur Orderaufgabe. Für den technischen Trader allerdings ist die Plattform ein Analysetool, weil es verschiedene Charting-Techniken und die Verwendung von Indikatoren erlaubt.

Traden Sie auf der weltweit beliebtesten Handelsplattform, dem MetaTrader!

Abschließendes zum Forex und CFD Trading

Es ist äußerst empfehlenswert für jeden, der daran interessiert ist, mit dem Forex und CFD Trading zu beginnen, soviel Wissen anzusammeln wie möglich. Lesen Sie Artikel und schauen Sie sich Videos zum Thema an. Sie werden einige Informationen doppelt finden, vor allem auf dem Einstiegslevel, aber je mehr Sie sich informieren, desto klarer werden die Dinge werden und Sie werden mehr Ideen haben, was Sie als nächstes tun müssen.

Dieser Artikel fasst kurz die Grundlagen zusammen, wie man mit dem Forex und CFD Trading anfängt. Wenn Sie vorher noch nie getradet haben, dann starten Sie bitte in jedem Fall mit einem Demokonto. Das dauert weniger als 5 Minuten, kostet Sie nichts, ist risikofrei und wirft bestimmt 100 neue Fragen auf. Fragen Sind eine gute Sache! Solange Sie neugierig sind und etwas neues lernen wollen, schreiten Sie voran. Sie können damit anfangen, all die Informationen, die auf der Webseite Ihres Brokers sind, durchzuarbeiten. Das sollte Ihnen einen Vorsprung geben.

Es gibt keinen Grund, direkt ins kalte Wasser zu springen, allerdings kann man auch in einem leeren Pool nicht schwimmen lernen. Gleichermaßen können Sie das Forex und CFD Trading nicht allein mit einem Demokonto vollständig erlernen. Üben Sie also zuerst in einem Demokonto. Um ein solches zu eröffnen genügt ein Klick auf den folgenden Banner:

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.