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Der MACD Indikator - Eine ausführliche Anleitung

Der MACD ist ein Indikator, der sehr vielfältig im Trading eingesetzt werden kann. Dabei wollen wir in diesem Artikel vor allem auf folgende Möglichkeiten des Einsatzes näher eingehen:

  • Divergenzen
  • Intraday Trading
  • Crossover Trading
  • Scalping
  • Breakouts
  • Effektive Kombination mit Admiral Keltner (MetaTrader Supreme Edition)
  • MACD Formationen

Dabei erfahren Sie ebenfalls die wichtigsten MACD Einstellungen für das Intraday Trading kennen und erfahren zudem, wie man den MACD im Scalping und beim Swing Trading erfolgreich einsetzt.

Was ist der MACD Indikator?

Die Abkürzung MACD steht für Moving Average Convergence Divergence. Entwickelt wurde der MACD in den späten 1970er-Jahren von Gerald Appel. Es handelt sich um einen Indikator, welcher vorrangig im Trendfolge- und Momentum-Handel eingesetzt wird. Als nachlaufender Indikator ist er für Trader einer der beliebtesten Trendfolge-Indikatoren der letzten Jahrzehnte. Daher hat natürlich auch Admiral Markets dieses Instrument in der MetaTrader 4 und MetaTrader 5 Plattform integriert. Sie müssen den MACD Indikator also nicht extra herunterladen und können ihn sofort anwenden.

Doch wie funktioniert er?

Technisch betrachtet setzt sich der MACD aus zwei gleitenden Durchschnitten (Moving Averages = MA) zusammen, welche zueinander in enger Beziehung stehen. Im Trading wird die schnellere der beiden Linien auch die MACD-Linie genannt. Die Ziffern geben die Differenz zwischen beiden exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitten (Exponential Moving Averages = EMA) auf der Basis der Schlusskurse einer Zeiteinheit an.

Die Standardeinstellungen sind hierbei die 12er und die 26er EMA. Die langsamere Linie wird Signallinie genannt und ist üblicherweise ein exponentiell geglätteter Durchschnitt von 9 Perioden aus der MACD-Linie. Sie markiert letztlich die Kauf- und Verkaufssignale im Trading.

Die angegebenen Perioden gelten weitestgehend als Standardeinstellungen und sind auch so im MetaTrader verankert. Und so sieht er in der Anwendung am Beispiel des Währungspaares USD/CAD in der Praxis aus:

Quelle: USD/CAD im 4-Stunden-Chart

Eine weitere Modifikation der ursprünglichen Einstellung ist der sogenannte 2-Linien-MACD. Diese findet eine häufige Anwendung bei Trading Strategien und sollte Ihnen daher nicht vorenthalten werden. Dabei wird die schnellere Linie (Signallinie) nicht mit dargestellt. Stattdessen wird ein Histogramm angezeigt, welches der schnellen Signallinie entspricht. Für das Trading selbst macht dies keinen Unterschied, es handelt sich nur um eine andere Form der Darstellung.

Das Beispiel im Schaubild des MetaTraders soll das verdeutlichen, dass sobald der rote und blaue MA den 2-Linien-MACD kreuzt, dies technisch der Kreuzung des grünen Histogramms durch den roten MA entspricht. Es gibt hierbei keine zeitliche Verschiebung zwischen beiden Indikatoren. Sie sind sogar zeitlich völlig identisch.

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MACD Divergenz

Das Verständnis von der MACD Divergenz ist für das erfolgreiche Trading sehr wichtig. Nur so können Sie ableiten, ob es sich um ein Kauf- oder Verkaufssignal handelt. Einfach ausgedrückt: Wenn der Kurs ein niedrigeres Tief markiert, der MACD jedoch ein höheres Hoch, dann nennt der Trader dies eine „Bullische Divergenz". Wenn jedoch der MACD ein niedrigeres Hoch markiert, der Kurs aber ein Höheres Hoch erreicht - dann nennt man dies eine „Bärische Divergenz". Folgendes Schaubild soll dieses Vokabular noch einmal verdeutlichen:

Divergenzen kommen im Trading üblicherweise nach einer starken Kursbewegung vor. Sie sind nur ein Hinweis darauf, dass der Kurs möglicherweise eine Umkehr erfährt und wird erst durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt. Sonst wäre es der sprichwörtliche Griff in das offene Messer. Das folgende Beispiel zeigt Ihnen eine Bullische Divergenz im Währungspaar EUR/USD, die durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt wurde.

Quelle: EUR/USD 60-Minuten-Chart

Nachfolgend auch ein Beispiel für eine Bärische Divergenz im EUR/USD, die durch den Bruch einer Trendlinie bestätigt wurde.

Quelle: EUR/USD 60-Minuten-Chart

Intraday Trading mit dem MACD Indikator

Wie setzt man den MACD als Daytrader ein? Der MACD kann mit den Standardeinstellungen (12,26,9) für das Intraday Trading genutzt werden. Hierbei hat der MetaTrader diese Funktionen bereits für Sie voreingestellt.

In folgendem Handelsbeispiel wandeln wir dies jedoch etwas ab. In den Einstellungen der Handelssoftware können Sie die Parameter mit wenigen Klicks auf 24,52,9 ändern und somit ein spezifisches Trading System für den Intraday Handel konstruieren. Es funktioniert zum Beispiel auf der Zeiteinheit von 30 Minuten (M30) sehr gut und nutzt folgende weitere Indikatoren:

  1. Smoothed Moving Average (365, Close)
  2. MACD (24,52,9)
  3. Williams Percent Range oder auch William % Range (28)
  4. Admiral Pivot Point Indikator (D1)

Das System wird in folgendem Beispiel also im 30-Minuten-Chart angewandt und ist für die anderen wichtigen Währungspaare (Majors) sehr gut geeignet. Sie sehen im Chartbild erneut den EUR/USD.

Quelle: EUR/USD 30-Minuten-Chart

Zusatz: Andere wichtige Währungskombinationen sind EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY, USD/CHF, AUD/USD, sowie auch die Währungspaare GBP/JPY, AUD/JPY, USD/JPY, NZD/JPY und GBP/NZD.

Hinweise für das Trading-Setup lauten:

Es könnte sich um ein Signal für einen Long Trade handeln, wenn:

  1. Der Kurs sich oberhalb des Smoothed Moving Average befinde
  2. Der MACD unterhalb der Nulllinie ist
  3. Die William % Range den Wert von -80 von unten kreuzt

Es könnte sich um ein Signal für einen Short Trade handeln, wenn:

  1. Der Kurs sich unter dem Smoothed Moving Average befindet
  2. Der MACD oberhalb der Nulllinie ist
  3. Die William % Range bei -20 von oben kreuzt

Wie Sie anhand der beiden Beispiele sehen können, kann der MACD nicht nur in der Standardeinstellung angewendet werden. Das Grundprinzip des MACD Indikator bleibt jedoch gleich.

In einem Aufwärtstrend ergibt sich eine Long-Chance, wenn der Kurs gefallen ist. In einem Abwärtstrend wird verkauft, wenn der Kurs gestiegen ist. Genau darauf zielt das Trading mit dem MACD ab und gibt Ihnen den konkreten Zeitpunkt vor, zu dem verkauft und oder gekauft werden kann. Ihr Trading wird mit dem MACD als Signalgeber somit viel einfacher.

Scalping mit dem MACD Indikator

Die nun vorgestellte Scalping Strategie nutzt den MACD noch einmal mit anderen Einstellungen. Ziel ist hierbei, die Bewegung in den größeren Zeitrahmen und damit den existierenden Trend für ein erfolgreiches Scalping in der kleinen Zeiteinheit von 5 Minuten (M5) zu nutzen.

Folgende Indikatoren werden hierbei kombiniert:

  1. EMA 34 (Blau)
  2. EMA 55 (Rot)
  3. MACD (34,89,34)
  4. Stochastik (8,1,3 und 13,1,3), überlagert
  5. Admiral Pivot auf H1 eingestellt (benötigt die Supreme Edition)

Zeiteinheit: 5 Minuten

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Gute Erfahrungen konnten mit den Währungspaaren EUR/USD (Fokus), GBP/USD, GBP/JPY, USD/JPY, AUD/USD, EUR/JPY und USD/CHF gemacht werden.

Ein Signal für einen Long-Einstieg könnte vorliegen, wenn:

  1. Die EMA 34 (Blau) oberhalb von EMA 55 (Rot) notiert
  2. Der MACD oberhalb der Nulllinie liegt
  3. Der Stochastik im überverkauften Bereich unter 20 notiert und von unten die 20er Linie kreuzt
  4. Ziel ist der Pivot Point in der Einstellung „Stunde"

Ein Signal für einen Short-Einstieg könnte vorliegen, wenn:

  1. Die Blaue 34 EMA unter dem Roten 55 EMA liegt
  2. Der MACD unter der Nulllinie notiert
  3. Der Stochastik kürzlich im überkauften Bereich größer 80 notiert hat und die 80er Linie nach unten kreuzt
  4. Ziel ist hierbei der wieder der Pivot Point in der Einstellung „Stunde"

Stopp-Loss

Der Stopp für dieses Scalping-Setup liegt entweder unter dem Pivot Support (für Longs) oder oberhalb der Pivots Resistance (für Shorts).

Sehen Sie jetzt zwei Beispiele für entsprechende Einstiege mit entsprechenden Charts (jeweils Long und Short) im EUR/USD:

Quelle: EUR/USD 5-Minuten-Chart

Beispiel für Long-Einstiege

Quelle: GBP/JPY 5-Minuten-Chart

Dabei können Sie Ihr Risiko senken, wenn Sie abwarten, bis der Kurs einen Pullback zu den Gleitenden Durchschnitten erfahren hat. Erst dann sollte ein Trade eingegangen werden. Beachten Sie zudem, dass die Pivot-Punkte in der Einstellung „Stunde" sich jede Stunde anpassen und damit die Kursmarken verändern. Wir sehen dies als einen großen Vorteil des Indikators gegenüber anderen Handelssystemen an. Denn hierbei wird die Marktdynamik entsprechend berücksichtigt.

MACD Ausbrüche

Der MACD Ausbruch wird benutzt, um Pivot-Ausbrüche in Trendrichtung zu bestätigen. Für dieses Ausbruchssystem ist der MACD ein Filter für den Einstieg und gleichzeitig die Bestätigung für einen Ausstieg.

Folgende Indikatoren können kombiniert werden:

  1. Admiral Pivot (D1) (benötigt die Supreme Edition)
  2. 50 Exponential Moving Average (50 EMA)
  3. 200 Exponential Moving Average (200 EMA)
  4. MACD Indikator (12,26,9)

Zeiteinheit: Stunde (H1)

Anwendungsbeispiele: Währungspaare EUR/USD, GBP/USD, AUD/JPY, GBP/JPY,USD/CHF, NZD/USD und AUD/USD.

Die entsprechenden Signale zeigen einen Ausbruchs-Trade an und werden nur in Richtung des Trends eingegangen. Der Trend ist durch die beiden oben genannten EMAs eindeutig definiert. Welche Signale stellen sich somit ein? Ein Aufwärtstrend liegt vor, wenn der EMA 50 oberhalb des EMA 200 liegt. Ein Abwärtstrend liegt vor, wenn der EMA 50 unterhalb des EMA 200 liegt.

Mögliche Signale für Long-Trades:

Der Trend ist somit aufwärtsgerichtet (EMA 50 > EMA 200), das MACD Histogramm befindet sich über der Nulllinie und die aktuelle Kerze schließt oberhalb des Pivot-Punktes.

Mögliche Signale für Short-Trades:

Der Trend ist abwärtsgerichtet (EMA 50 < EMA 200), das MACD Histogramm befindet sich unter der Nulllinie und die aktuelle Kerze schließt unter dem Pivot Punkt.

Ziele und Ausstiege:

Für Long Trades kann es einen guten Zeitpunkt für einen Ausstieg darstellen, wenn der MACD unter die Nulllinie fällt oder ein zuvor definiertes Gewinnziel (beispielsweise der nächste Pivot-Punkt als Widerstand) erreicht.

Für Short Trades kann es ein Hinweis für einen geeigneten Ausstiegszeitpunkt sein, wenn der MACD über die Nulllinie steigt oder ein zuvor definiertes Gewinnziel (beispielsweise die nächste Pivot Point Unterstützung) erreicht.

Der Stopp Loss kann in die Gewinnzone nachgezogen werden, sobald sich der Kurs um 12 Pips und oder mehr in die anvisierte Richtung bewegt hat.

Stopp Loss:

Der Stopp Loss wird unter/über der Einstiegskerze (aggressiver Stopp Loss) oder unter/über der Unterstützung bzw. dem Widerstand (konservativer Stopp Loss) gesetzt. Folgende Schaubilder zeigen dies im AUD/JPY und im GBP/USD auf:

Quelle: AUD/JPY Stunden-Chart

Quelle: GBP/USD Stunden-Chart

Effektive Kombination mit dem Admiral Keltner Indikator

Diese Strategie benutzt drei weitere Indikatoren, welche Sie mit wenigen Klicks zum Chart hinzufügen können:

  1. Bollinger Bänder®: Länge 20, Standard Abweichung 2
  2. Admiral Markets Keltner (MetaTrader Standard Einstellung)
  3. MACD (12,26,9)
  4. Admiral Pivot (variable Einstellungen wie unten erklärt)

Es ist weit verbreitet, bei den Bollinger Bändern®, dem Admiral Keltner und dem MACD Indikator, die im MetaTrader vorhandenen Standardeinstellungen zu wählen. Diese basieren auf jahrelangen Erfahrungen und sind auf allen Trading Plattformen verfügbar.

Es existieren zwei verschiedene Versionen des Keltner Channels, die im Allgemeinen zum Einsatz kommen. Der Admiral Keltner ist möglicherweise die beste Version des Indikators, da die Bänder durch die Average True Range bestimmt werden.

Eine Ausbruch Trading Strategie mit Hilfe der Bollinger Bänder ® und dem Admiral Keltner ist nur möglich, wenn beide Bänder (das obere und untere Bollinger Band®) sich innerhalb des Keltner Channels befinden. Die Bestätigung des Setups erfolgt dann durch den MACD. Als Beispiel dient das folgende Chartbild des GBP/JPY:

Quelle: GBP/JPY 30-Minuten-Chart

Um in diesem Setup einen potenziellen Einstieg zu bestätigen, muss diesem Chartbild noch der MACD Indikator hinzugefügt werden. Sobald die Bollinger Bänder® (grüne Linien) aus dem Keltner Channel (rote Linien) ausbrechen, ist die Grundlage für das Signal erfolgt. Die erste Ausbruchskerze ist hierfür das Signal und der so entstehende Ausbruch muss nun nur noch durch den MACD Indikator bestätigt werden.

Dabei zeigen die Bollinger Bänder® und der Keltner Channel an, wann der Markt sich ändert und somit von einer Phase niedriger Volatilität hin zu einer Phase hoher Volatilität wechselt. Nutzen Sie beide Indikatoren in Kombination, um wesentlich ausdrucksstärkere Signale zu filtern, als dies mit nur einem Indikator möglich wäre.

Bei dieser Trading Strategie wird der MACD somit als Momentum-Indikator benutzt. Er filtert letztlich Signale aus und bewahrt Ihr Trading vor Fehlsignalen. Denn der MACD ist ein nachlaufender Indikator, welcher dem Trader ein relativ spätes aber dafür sichereres Signal gibt.

Trading Signale

Ein weiteres Setup möchten wir Ihnen nun im EUR/USD präsentieren:

Quelle: EUR/USD 4-Stunden-Chart

Dabei könnte es ein Signal für eine Buy-Order sein, wenn:

  1. das obere Bollinger Band® den oberen Keltner Channel durchstößt und der Kurs das obere Band übersteigt.
  2. der MACD mit der Kursrichtung übereinstimmt und eine Kreuzung der MACD Linien in die entsprechende Richtung erfolgt ist.

Dabei könnte es ein Signal für eine Sell-Order sein, wenn:

  1. das untere Bollinger Band® den unteren Keltner Channel durchstößt und der Kurs unter das untere Band absinkt.
  2. der MACD mit der Kursrichtung übereinstimmt und eine Kreuzung der MACD Linien in die entsprechende Richtung erfolgt ist.

Ein weiteres Beispiel wird in folgendem Bild gezeigt. Nachdem der Ausbruch aus dem Bollinger Band® erfolgt ist, muss abgewartet werden, bis sich der Kurs über/unter das Bollinger Band® bewegt und vom MACD Indikator bestätigt wird. Erst dann sollte der Trade eingegangen werden.

Sie sehen dies im Chartbild des AUD/USD:

Quelle: AUD/USD 4-Stunden-Chart

Als Zeiteinheit für diese Trading Strategie empfehlen wir 30 Minuten (M30) bis hin zum Tages-Chart (D1). Die gezeigte Strategie kann auf jedes Handelsinstrument angewendet werden. Im Gegensatz dazu wird das Intraday-Ausbruchs-Trading meistens im 30-Minuten-Chart (M30) und Stunden-Chart (H1) angewendet.

Der Stopp Loss für Long Trades sollte dabei 5 bis 10 Pips unter dem mittleren Bollinger Band® oder unter der nächsten Admiral-Pivot Unterstützung gesetzt werden. Ebenso sollte der Stopp Loss für Short Trades 5 bis 10 Pips über dem mittleren Bollinger Band® oder dem nächsten Admiral Pivot Widerstand gesetzt werden. Verwenden Sie zur besseren Nachvollziehbarkeit immer gleiche Abstände bei den Stopps.

Entsprechende Zielbereiche werden sehr einfach durch den Admiral Pivot Indikator ermittelt. Für den 30-Minuten-Chart (M30) und den Stunden-Chart (H1) können die Tages-Pivot-Punkte verwendet werden. Für den 4-Stunden-Chart (H4) und den Tages-Chart (D1) sind die Wochen-Pivot-Punkte relevant. Beide Einstellungen können einfach im Indikator selbst geändert werden.

Hierzu noch einmal ein Chartbild des GBP/AUD mit den automatisiert eingezeichneten Zielbereichen:

Quelle: GBP/AUD Stunden-Chart

MACD Formationen

Sollten Sie anstatt der Standardeinstellung 12,26,9 die Einstellung 5,13,1 gewählt haben, können Formationen im MACD noch individueller dargestellt werden. Diese Formationen können mit verschiedenen Trading Strategien und -Systemen verbunden werden und als ein weiterer Filter für den Einstieg in einen Trade dienen. Unserer Meinung nach ist 5,13,1 eine gut geeignete Einstellung für die MACD Formation.

MACD bullisch Schulter Kopf Schulter (SKS)

Hier sehen Sie eine bullische SKS, die auch inverse Schulter Kopf Schulter (im Englischen: Shoulder Head Shoulder → SHS) Formation genannt wird. Sie formiert sich als Umkehrformation und zeigt einen möglichen neuen Aufwärtstrend an. Ein Einstieg sollte erst getätigt werden, nachdem die Formation beendet ist und ein neuer Bar beginnt.

MACD bärisch SKS

Das Pendant ist die bärische SKS Formation (Schulter Kopf Schulter Formation). Sie zeigt ebenfalls eine Umkehr und einen möglichen Trendwechsel an. Ein Einstieg ist erst sinnvoll, nachdem die Formation beendet ist und der folgende Bar beginnt.

MACD bullische Fortsetzungsformation

Die bullische Fortsetzungsformation stellt eine aufwärtsgerichtete Trendfortsetzung dar.Dabei macht der MACD Indikator zuerst eine Abwärtsbewegung von Punkt A aus und markiert damit einen Widerstand. Sobald der Punkt A durch das MACD Histogramm gebrochen werden, kommt es zu einem Kaufsignal.

MACD bärische Fortsetzungsformation

Die bärische Fortsetzungsformation markiert eine abwärts gerichtete Trendfortsetzung.Dabei läuft der MACD Indikator, von Punkt A aus betrachtet, zunächst aufwärts und markiert damit eine Unterstützung. Erst wenn der Punkt A vom MACD Histogramm gebrochen wird, liegt das entsprechende Verkaufssignal vor.

MACD bullische Nulllinie Zurückweisung

Wenn der MACD sich der Nulllinie von oben nähert und sich im Anschluss wieder oberhalb der Nulllinie befindet, ist das normalerweise eine typische Trendfortsetzungsbewegung. Die Punkte A und B markieren dabei die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

MACD bärische Linien Zurückweisung

Wenn der MACD sich der Nulllinie von unten nähert und im Anschluss wieder unter ihr notiert, gilt dies als eine Trendfortsetzungsbewegung. Die Punkte A und B markieren die entsprechend skizzierte Abwärtstrendfortsetzung.

Nun folgen einige Darstellungen der besprochenen Formationen im Chartverlauf des GBP/JPY:

Quelle: GBP/JPY 4-Stunden-Chart

Quelle: GBP/JPY 4-Stunden-Chart

Bei richtiger Anwendung kann der MACD-Indikator es Ihnen also ermöglichen, Ihr Trading zu verbessern und langfristig erfolgreich zu sein. Wir raten jedoch dringend dazu, niemals blind darauf zu vertrauen, was ein Indikator Ihnen sagt. Sichern Sie sich stets ab und ziehen Sie nach Möglichkeit mehr, als nur einen einzigen Indikator für Ihre Entscheidungen zu Rate. Weiterhin empfiehlt es sich, neue Strategien mit neuen Indikatoren stets mithilfe eines kostenlosen und risikofreien Demokontos zu testen, bevor Sie diese für Trades mit realem Geld verwenden.

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