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Die besten technischen Indikatoren für Ihr Forex Trading

Lesezeit: 10 Minuten

Die besten technischen Indikatoren für Ihr Forex Trading

In diesem Artikel werden wir Ihnen die besten technischen Indikatoren vorstellen, die für das Forex Trading zur Verfügung stehen. Dazu gehören:

  • Trend Indikatoren wie der Average Directional Movement Index (ADX), der Aroon Indikator oder der Moving Average Convergence/Divergence (MACD) Indikator
  • Momentum Indikatoren wie der Relative Strength Index (RSI) oder der Stochastic Oszillator
  • Volatilitätsindikatoren wie Average True Range (ATR) und Bollinger Bänder
  • Volumen Indikatoren wie On-Balance Volume (OBV)

Fangen Sie gerade an mit dem Forex Trading, sollten Sie stets im Hinterkopf behalten, dass es keinen heiligen Gral gibt, der automatisch zum Erfolg führt. Das gilt auch für den Einsatz diverser technischer Indikatoren. Um Forex erfolgreich zu traden, müssen Sie den gleichen Pfad beschreiten, den alle anderen erfolgreichen Trader beschritten haben - Sie müssen lernen, wie man umsichtig und nachhaltig tradet.

Dazu ist es unerlässlich, die Logik zu verstehen, die hinter den wichtigsten technischen Indikatoren steht. Sie sollten über Stärken und Schwächen von technische Analyse Indikatoren Bescheid wissen und lernen, wie sie zusammengesetzt werden können, um Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Trader möglichst effizient zu unterstützen.

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Was sind technische Indikatoren?

Technische Indikatoren sind mathematische Werkzeuge, die einen oder mehrere der folgenden Werte analysieren:

  • Eröffnungskurs (OPEN)
  • Hochpunkt (HIGH)
  • Tiefpunkt (LOW)
  • Schlusskurs (CLOSE)
  • Volatilität
  • Volumen

Als Resultat dieser Berechnungen werden technische Indikatoren als Chartmuster aufgezeichnet. Manchmal werden Sie direkt in Ihr Chart gezeichnet und manchmal in ein eigenes Fenster. Es gibt tausende technische Indikatoren, da jeder mit Programmiererfahrung eigene erstellen kann. Dabei gilt es zu beachten, dass zu viele Informationen auch nicht zielführend sind. Sie sollten in die Auswahl der für Sie besten technischen Indikatoren also viel Zeit und Überlegung investieren.

Ein Großteil der technischen Indikatoren wurden ursprünglich für die Aktienanalyse und das Daytrading ersonnen. Früher, also circa 30 Jahre vor der Verbreitung des Internets, wurden Trading Charts nur etwa alle 24 Stunden aktualisiert. Analyse- und Tradinggeschwindigkeit haben sich heute natürlich radikal verändert.

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Technische Indikatoren 1: Trend Indikatoren

Average Directional Movement Index (ADX)

Der ADX Indikator ist ein technische Analyse Indikator, der die Stärke eines Trends bemisst. Er basiert auf den Exponential Moving Averages zweier anderer Indikatoren: +DI und -DI. Die DIs (Directional Movement) kalkulieren, wie sich Hochs, Tiefs und Schlusskurs des aktuellen Tages zu Hochs, Tiefs und Schlusskurs des vorherigen Tages verhalten. Die Summe dieser Zahlen wird dann durch die Average True Range (ATR) dividiert, auf die wir zu einem späteren Zeitpunkt dezidiert eingehen werden.

Im Wesentlichen verrät uns der +DI, wie stark der Bulle heute im Vergleich zu gestern ist. Der -DI erledigt dasselbe für den Bären. Grafisch sieht der mit +DI und -DI kombinierte ADX aus wie drei ineinander verschlungene Linien, die sich auf einer Skala zwischen 0 und 100 bewegen. Befindet sich der ADX unter 20, handelt es sich um einen schwachen bullischen oder bärischen Trend. Ab 40 spricht man von Trendstärke, ab allem über 50 handelt es sich um einen starken Trend.

Befindet sich der +DI über dem -DI, bezwingen die Bullen gerade die Bären. Die Krümmung der Linien zeigt indes an, wie schnell sich die Gegebenheiten verändern können. Der ADX ist ein verzögerter Indikator, der üblicherweise zur Aufklärung über die Stärke eines Trends herangezogen wird.

Aroon Indikator

Der Aroon Indikator misst, ob es einen Trend gibt, wie sich dieser entwickelt und wie stark er ist. Er gründet auf der Idee, dass ein Trend gemessen werden kann, indem man evaluiert, wie lange her die vorhergehenden höchsten Hochs und tiefsten Tiefs waren. Die Neuigkeit des höchsten Hochs wird in der bullischen Linie des Aroon abgebildet, die des tiefsten Tiefs in seiner bärischen Linie.

Die Linien oszillieren zwischen 0 und 100. Befindet sich die bullische Linie beispielsweise in der Nähe der 100 und die bärische nur knapp über 0, treten höhere Hochs öfter und tiefere Tiefs seltener auf. Daraus resultiert, dass wir es mit einem starken bullischen Trend zu tun haben. Linienkreuzungen zeigen indes an, dass es zu einer Trendumkehr kommen könnte. Der Aroon ist ebenfalls ein verzögerter Indikator, der genutzt wird, um zu bestimmen, ob ein Trend intakt ist.

Moving Average Convergence/Divergence (MACD)

Der MACD Indikator wird genutzt, um Veränderungen von Stärke, Richtung, Momentum und Dauer eines Trends festzustellen. Er basiert auf Moving Averages mit 12 und 26 Perioden, aber mit manch interessanter Modifikation. Daraus lassen sich zwei Erkenntnisse ableiten: Die Nutzung von Moving Averages gleicht der Nutzung eines verzögerten Indikators, und der Indikator ist für die Nutzung in Tagescharts vorgesehen, da die Perioden 12 und 26 einem Trading-Zeitraum von zwei Wochen und einem Monat entsprechen.

Abgesehen von den Modifikationen besteht der Indikator aus der MACD Linie (der Differenz zwischen 12 EMA und 26 EMA), der Signallinie (der durch einen 9-Perioden-SMA geglätteten MACD Linie) und dem Histogramm, das sich aus der Differenz zwischen MACD und Signallinie bildet. Die Balken des Histogramms werden oftmals genutzt, um Abweichungen festzustellen.

Eine Abweichung tritt auf, wenn der Kurs ein höheres Hoch oder tieferes Tief erreicht, das nicht vom Histogramm unterstützt wird, wobei auch darin ein höheres Hoch oder tieferes Tief erreicht wird. Die Abweichung deutet eine Veränderung der Kursrichtung an.

Die bereits besprochenen und folgenden Indikatoren sind übrigens allesamt im MetaTrader enthalten, der weltweit beliebtesten Handelsplattform. Mit seiner Nutzung profitieren Trader von Vorteilen wie mehrsprachigem Support, fortgeschrittenen Chartfähigkeiten, automatisiertem Trading, der Fähigkeit zur individuellen Ausgestaltung der Plattform, kostenlosen Echtzeitcharts, Trading-Nachrichten, technischer Analyse und vielem mehr.

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Technische Indikatoren 2: Momentum Indikatoren

Relative Strength Index (RSI)

Der Relative Strength Index dient einem ähnlichen Zweck wie die Momentum Indikatoren Williams Percent Range und Stochastic Oszillator, bedient sich aber leicht unterschiedlichen Methoden. Momentum Indikatoren signalisieren, ob ein Finanzinstrument überkauft oder überverkauft ist, indem sie Geschwindigkeit und Umfang von Kursbewegungen messen.

Das Momentum bezeichnet nichts anderes als die Rate der Kursveränderung. Der RSI vergleicht die Schlusskurse aktueller und vorheriger Kerzen für Aufwärts- und Abwärtstrends, verwandelt das Ergebnis in einen EMA (oder in manchen Fällen in einen Simple Moving Average aka SMA) und kalkuliert dann, wie sich der Aufwärtstrend-EMA zum Abwärtstrend-EMA verhält, oszillierend auf einer Skala zwischen 1 und 100. Je größer der Unterschied zwischen gestern und heute, desto stärker das Momentum.

Wenn also jeder zukünftige Schlusskurs höher ist als der vorherige, wird der RSI nach oben oszillieren. Sobald er die Grenze von 80 erreicht, die das überkaufte Gebiet anzeigt, sendet er ein SELL Signal aus. Dem RSI ist auch das Konzept der Abweichung bekannt. Erreicht der Kurs ein höheres Hoch, während der RSI nur ein niedrigeres Hoch erreicht, wird ein bärisches Signal generiert, und umgekehrt.

Stochastik Indikator

Jeder technische Indikator, der sich innerhalb einer festgelegten Skala hin- und herbewegt, ist ein Oszillator. Der Stochastik Indikator, auch Stochastik Oszillator genannt, hilft dabei, überkaufte und überverkaufte Gebiete zu identifizieren, indem er das Momentum misst. Dafür evaluiert er, wie nahe sich der Schlusskurs an der Kurs Range befindet.

Während eines Aufwärtstrends sollte der Kurs in der Nähe des Hochs der Trading Range schließen. Während eines Abwärtstrends sollte er in der Nähe des Tiefs schließen. Der Stochastik Indikator wird auch in einem Korridor zwischen 0 und 100 abgezeichnet und verfügt über die 80/20-Überkauft-Überverkauft-Grenzen des RSI.

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Technische Indikatoren 3: Volatilität

Average True Range (ATR)

Wie alle anderen hier beschriebenen technische Analyse Indikatoren bilden volatilitätsbasierte technische Indikatoren Kursveränderungen ab und vergleichen sie mit historischen Werten. Die Range errechnet sich ganz einfach aus Tageshoch minus Tagestief. Die True Range erweitert das um den gestrigen Schlusskurs, falls dieser außerhalb der heutigen Range liegt. Der Average True Range Indikator bildet sich aus dem EMA der True Range.

Die ATR ist das Größere des folgenden:

  • Aktuelles Hoch minus aktuelles Tief
  • Der absolute Wert des aktuellen Hochs, verringert um den vorigen Schlusskurs
  • Der absolute Wert des aktuellen Tiefs, verringert um den vorigen Schlusskurs

Je größer der Kursunterschied zwischen einem dieser Punkte, desto höher steigt der ATR, desto höher ist die Volatilität. Dies kann bei der Einstellung Ihrer Stops hilfreich sein.

Bollinger Bänder

Ein weiterer Volatilitätsindikator sind die Bollinger Bänder. Sie nutzen einen SMA oder einen EMA und ergänzen sie um zwei Standardabweichungslinien. Dadurch entsteht ein dynamischer Korridor, in dem der Kurs oszilliert. Laut deren Erfinder John Bollinger sind die Preise hoch, wenn sie sich in der Nähe des oberen Standardabweichungsbands befinden, und tief, wenn in der Nähe des unteren. In letzterem Fall wird eine Umkehr angezeigt.

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Technische Indikatoren 4: Volumen Indikatoren

Das Gesamtvolumen des Forex Spotmarkts zu bemessen, ist in der Art und Weise, wie Trader es benötigen, unmöglich. Damit unterscheidet er sich vom Aktien-, Rohstoff- und sogar dem Markt für Forex Futures. Das liegt am Over-the-counter-Trading des Forex Markts, was bedeutet, dass es keine zentrale Börse gibt, an der das Volumen berechnet werden könnte.

Das in Ihrer Handelsplattform verfügbare Volumen stammt aus den Daten Ihres Brokers. Diese Zahlen reichen jedoch nicht mal im Ansatz an das heran, was täglich weltweit getradet wird. Trotz alledem gibt es Trader, die Volumen Indikatoren für ihr Forex Trading nutzen, wie zum Beispiel den folgenden:

On-Balance Volume (OBV)

Der OBV Indikator misst Volumenanstiege und -abnahmen eines Finanzinstruments und setzt sie in Relation zu seinem Kurs. Das basiert auf der Idee, dass dem Kurs das Volumen vorangeht und das Volumen genutzt werden kann, um Kursbewegungen zu bestätigen. Dem gesamten Tagesvolumen wird dabei ein positiver Wert zugeordnet, wenn es im Vergleich zum Vortag gestiegen ist. Es bekommt einen negativen Wert, wenn es im Vergleich zum Vortag gefallen ist. Entwickeln sich Kurse eindeutig in eine Richtung, sollte der OBV das auch tun. Eine Abweichung zwischen Kurs und OBV würde eine Schwäche in der Kursbewegung anzeigen.

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Abschließendes zu technischen Indikatoren

Zweifellos gibt es neben den hier erwähnten unzählige weitere interessante technische Indikatoren. Wenn Sie diese recherchieren, werden Sie Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und den von uns vorgestellten bemerken. Das Gute daran ist, dass es zeigt, dass Sie sich nicht nur für die mechanische Ausführung der Indikatoren interessieren, sondern auch die dahintersteckende Logik nachvollziehen wollen. Genau dieses Interesse ist es, das aus Ihnen einen erfolgreichen Trader machen kann.

Bevor Sie mit den hier vorgestellten technischen Indikatoren auf den echten Märkten agieren, sollten Sie in jedem Fall ein kostenloses Demokonto eröffnen, das es Ihnen erlaubt, Ihre Strategien mit virtuellem Geld, also völlig risikofrei, in realistischer Marktumgebung auszutesten.

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