Positionstrading - Die besten langfristigen Forex Trading Strategien für 2018

Langfristige Forex-Trading-Strategien

Viele Trader interessieren sich für den Handel von Währungen und entscheiden sich dabei für das Daytrading, weil es die größten Gewinne ermöglicht. Allerdings sind es eher die langfristigen Forex Trader, auch bekannt als Positionstrader, die in der Praxis zu den erfolgreicheren Tradern zählen.

Dieser Artikel behandelt Positionstrading Strategien, hebt dazu die besten Praxistipps hervor und klärt über wichtige Rahmenbedingungen auf.

Was wird unter "Positionstrading" verstanden?

Langfristiger Trendverlauf im MetaTrader Chart

Einfach ausgedrückt: langfristiges Trading

Die Idee hinter diesem Ansatz ist es, nur wenige Trades durchzuführen, die aber größere Einzelgewinne generieren. Während also Positionstrader in der Regel darauf abzielen, mindestens 200 Pips pro Position zu erwirtschaften, sind ihre Möglichkeiten aber deutlich begrenzter als beim Daytrading. Infolgedessen, benötigen Trader, die diese Strategie verfolgen, viel Vorbereitung und ein gutes Basiswissen.


Langfristige Strategien für den Forex- und CFD-Handel

Wochenchart im AUD/USD, im MetaTrader 4

Das Positionstrading zeigt, wie man am Forex-Markt langfristig handelt. Es geht darum, einen Trend zu identifizieren und diesem dann für einen längeren Zeitraum (Tage, Wochen und Monate) zu folgen. In einigen Fällen folgen manche Händler dem Trend auch mehrere Jahre.

Zum Beispiel haben Spekulanten wie George Soros das britische Pfund im Jahr 1992 stark geshortet. Sie waren skeptisch, ob das Vereinigte Königreich die festen Wechselkurse zu der Zeit aufrecht erhalten könnte. Das Land zog das Pfund aus dem ERM (European Exchange Rate Mechanism = Wechselkursmechanismus) am 22. September 1992 und Soros machte mehr als eine Milliarde Pfund mit seinen Trades.

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Ein Beispiel einer Positionstrading Strategie

Nachdem Sie nun einige allgemeine Informationen über das Positionstrading erhalten haben, wird der folgende Abschnitt auf eine konkrete Strategie für das langfristige Forex Trading eingehen.

Nehmen wir an, Sie sind ein Forex & CFD -Trader aus den USA und es haben einige politische Ereignisse stattgefunden, die wahrscheinlich Auswirkungen auf den USD haben werden. Mit den Informationen, die Ihnen zur Verfügung stehen, sollten Sie nun analysieren, in welche Richtung der USD vermutlich tendieren wird.
Wenn Sie denken, dass sich eine gute Chance ergibt, weil sich das Währungspaar in die von Ihnen vermutete Richtung bewegen wird, dann wäre es ratsam, eine Position zu eröffnen. Von nun an beginnt Ihre Positionstrading Strategie.

Positionstrader sollten stets die geopolitischen Faktoren berücksichtigen, also immer die aktuellen Entwicklungen beider Länder bzw. Währungsräume im Blick behalten. Wenn Sie also beispielsweise EUR/USD handeln, sollten Sie die Nachrichten aus den USA und auch jene aus dem Euroraum aufmerksam verfolgen.

Wie funktioniert das Positionstrading im Forex- und CFD-Bereich?

Support und Resistance Zonen - H1 Chart im EUR/USD

Es gibt mehrere Tipps, mit denen Sie Ihr Positiontrading verbessern können.

Ein wichtiger Tipp Für Einsteiger: Lassen Sie Ihren Handel nicht von Ihren Emotionen beeinflussen. Denn das könnte Ihrer Performance ernsthaft schaden. Eine Position frühzeitig zu schließen und so potenzielle Gewinne zu verlieren kann eine psychologische Herausforderung sein. Aber genau das ist manchmal notwendig - Und zwar genau dann, wenn sich der Trade anders entwickelt, als Sie es erwartet haben.

Eine goldene Regel: Egal was passiert, bleiben Sie bei Ihrer Strategie!

Jedes Mal wenn Sie eine Position eröffnen wollen, schätzen Sie zuvor ab, in welche Richtung sich der Kurs bewegen könnte und wie groß die Preisbewegung sein könnte. Sie müssen auch sicherstellen, dass jeder Handel sowohl ein Gewinnziel (Take-Profit) als auch einen Stop-Loss hat. Stops sind sinnvolle Strategien, um mögliche Verluste einzugrenzen.

Die folgenden Grundsätze zur Risikobegrenzung sollten Sie immer beachten - Egal, ob sie mit dem Positionstrading oder auch mit dem Daytrading beginnen möchten.

Die besten Praxis-Tipps für das langfristige Trading

Während jeder einen anderen Ansatz für den Handel hat, gibt es einige allgemeine Richtlinien, die für die meisten Positionstrader gelten. Diese Richtlinien basieren vor allem auf dem Risikomanagement und den "Gesetzen" des Devisenmarktes.

Finden Sie hier einige Hilfestellungen, wie Sie ein besserer Positionstrader werden können.

1. Handeln Sie keine zu großen Positionen

Als Positionstrader sollten Sie nicht mit zu großem Volumen in Relation zu Ihrer Kontogröße handeln, damit immer ausreichend Margin auf Ihrem Trading-Konto verfügbar ist. Einer Ihrer wichtigsten Überlegungen für den langfristigen Devisenhandel ist es, sicherzustellen, dass Sie alle üblichen Intraday- oder sogar Intra-Week-Schwankungen problemlos überstehen können.

Da ein Währungspaar leicht ein paar hundert Pips an einem Tag schwanken kann, sollten Sie sicherstellen, dass diese "normalen" Preisschwankungen keinen Stop-Loss auslösen.

2. Achten Sie auf die SWAPs

Achten Sie auf die Swaps, also die Gebühr/Finanzierungskosten für eine Position über Nacht. Swaps können manchmal positiv sein. Aber in vielen Fällen sind sie negativ, sodass Sie diese Kosten bei Ihrer Kalkulation mit beachten.

In einigen Fällen können Sie eine Strategie verwenden, bei der der Pip-Gewinn relativ klein ist, aber somit auch der SWAP moderat bleibt.

3. Aufwand vs. Nutzen

Denken Sie daran, dass Sie auch mit der besten Strategie nicht immer Ihr Gewinnziel erreichen können. Dies könnte leicht passieren, wenn Sie einen zu geringen Hebel nutzen. Wenn Sie nur mit einer kleinen Kapitalmenge handeln, sollten Sie immer beachten, dass die Relationen stimmen – das Risiko sollte stets für das Gewinnpotential angemessen sein. Aus diesem Grund betrachten Sie immer den Zeitaufwand für den Handel im Vergleich zu den zu erwartenden Gewinnen.

In den meisten Fällen sollten Sie relativ große Mengen an Kapital verwenden, um ein gutes Aufwand vs. Nutzen Verhältnis zu erhalten. Als einen geeigneten Weg, um ein besseres Gefühl für dieses Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) zu erhalten, empfehlen wir Ihnen zunächst, unser kostenloses und vor allem risikofreies Demokonto zu nutzen!

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Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.