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So funktioniert die Trendfolgestrategie

September 07, 2020 11:03 UTC
Lesezeit: 15 Minuten

So funktioniert die Trendfolgestrategie

Wie in vielen Bereichen der Kapitalanlage gilt auch beim Trading mit CFDs (Contracts for Difference) der Grundsatz: Die Chancen des Traders, langfristig eine gute Rendite zu erzielen, sinken ohne die richtige Trading Strategie beinahe gegen Null. Deshalb ist es vor einem Einstieg in den CFD Handel wichtig, sich mit den Regeln und Grundsätzen des Marktes zu beschäftigen.

Die älteste Trading Strategie überhaupt ist die Trendfolgestrategie. Diese lässt sich nicht ausschließlich auf das Trading mit CFDs ableiten, sondern praktisch für jede mögliche Kapitalanlageform. Die Trendfolgestrategie ist in ihren Grundzügen leicht zu verstehen. Sie folgt der alten Börsenweisheit „The trend is your friend", basiert also auf der Annahme, dass es fast immer einfacher ist, bestehende Trends zu erkennen und im Anschluss zu verfolgen, als noch nicht bestehende Kurstrends ausfindig zu machen.

Wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, bleibt jeder Trend über einen bestimmten Zeitraum konstant. Für den Trader kann sich ein Aufspringen auf einen Trend somit auch dann noch lohnen, wenn dieser bereits einige Zeit besteht. Anschließend muss er es schaffen, rechtzeitig wieder abzuspringen, bevor sich der Trend ins Gegenteil umkehrt.

Um bestehende Trends zu erkennen, kann sich der Trader sogenannten Trendfolge-Indikatoren bedienen. Diese bestehen häufig aus einer Kombination von verschiedenen technischen Indikatoren, die ihm klare Kauf- und Verkaufssignale aufzeigen. Beim Handel mit CFDs kommt die Hebelwirkung als positiver Effekt hinzu. Der Trader ist aufgrund eines starken Hebels in der Lage, auch von kurzen Trendabschnitten zu profitieren. Somit ist die Trendfolgestrategie für den CFD Handel gut geeignet. Hierbei gilt allerdings zu beachten, dass der Trading Hebel nicht nur die potenziellen Gewinne, sondern auch die potenziellen Verluste vervielfacht. Er sollte deshalb nur mit größter Vorsicht eingesetzt werden.

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Was ist die Trendfolgestrategie?

Die Trendfolge zählt zu den bekanntesten Trading Strategien. Mit der Trendfolgestrategie setzen Trader auf bereits erkennbare und bestehende Kurstrends. Damit folgen sie der bekannten Börsenweisheit „The trend is your friend".

Die Idee hinter der Trendfolgestrategie: Kurstrends lassen sich kaum vorhersagen. Allerdings sind bereits bestehende Trends über einen gewissen Zeitraum konstant zu erkennen. Selbst wenn ein Trend schon länger anhält, kann ein Aufspringen auf diesen noch lohnenswert sein. Trader sind sich dann bewusst, dass sie nicht an der gesamten Kursbewegung vom Tiefststand zum Höchststand partizipieren.

Das Wichtigste bei Trendfolgestrategien: Trader müssen zum einen bestehende Kurstrends erkennen und zum anderen eine mögliche Trendwende vorhersagen können, um zum richtigen Zeitpunkt ein- bzw. auszusteigen. Sie richten ihren Fokus besonders auf die sogenannten Trendfolge-Indikatoren. Verschiedene technische Indikatoren (z. B. Moving Average Convergence Divergence Indicator, kurz: MACD) zeigen den Investoren Kauf- und Verkaufssignale auf. Dabei ist es wichtig, die ideale Kombination aus Indikatoren mit bestimmten Merkmalen - das richtige „Setting" - zu finden.

Später Einstieg mit CFDs noch möglich

Anleger setzen bei reinen Aktieninvestments nicht selten zu spät auf einen Trend und erzielen keine nennenswerten Gewinne mehr. CFDs bieten an dieser Stelle ein flexibleres Handling: Aufgrund der Hebelwirkung lässt sich mit CFDs auch dann noch eine attraktive Rendite erzielen, wenn der Investor nur an einem vergleichsweise kleinen Trendabschnitt partizipiert. Ein Trader hat zudem mehr Handlungsmöglichkeiten, denn die Trendfolgestrategie lässt sich mit CFDs nicht nur bei steigenden Märkten (Aufwärtstrends), sondern auch bei fallenden Märkten (Abwärtstrends) anwenden. Welchen Anlagehorizont der Investor wählt, obliegt ihm allein.

Zu beachten ist jedoch, dass Trader bei der Trendfolge nicht vor Fehlsignalen gefeit sind. Deshalb ist es wichtig, Stop Loss Marken an den Stellen zu setzen, die vermutlich einen Trendbruch markieren. Im CFD Trading sind Stop Loss Marken sehr wichtig und sollten für alle Trader eine Pflicht sein. Trailing Stops sind besonders geeignet. Diese werden oberhalb bzw. unterhalb des Einstiegskurses in einem angemessenen Abstand gesetzt und sollen durch automatisches Nachziehen potentielle Gewinne absichern. Ansonsten können sich Kursverluste aufgrund der Hebelwirkung bei CFDs schnell multiplizieren.

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Die Grundlagen der Trendfolgestrategie

David Ricardo (1772 - 1823) zählte zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu den weltweit bedeutendsten Ökonomen. Der britische Wirtschaftswissenschaftler und führende Vertreter der klassischen Nationalökonomie schuf mit der Theorie des komparativen Vorteils die theoretische Basis für die Erklärung des Außenhandels zwischen Ländern. Er war aber auch überzeugter Trendfolger. In Folge eines Streits mit seinem Vater wegen einer nicht standesgemäßen Heirat wurde Ricardo jr. enterbt. Sein Vater gehörte als Londoner Börsenmakler zu den reichsten Männern dieser Zeit. David machte sich daraufhin als Börsenmakler selbständig und wurde so erfolgreich, dass er sich wenige Jahre später zur Ruhe setzen konnte.

Überliefert sind die drei goldenen Regeln, mit denen David Ricardo ein beachtliches Vermögen anhäufte:

  1. Verweigere nie eine Chance, wenn du sie bekommst!
  2. Reduziere deine Verluste!
  3. Lasse deine Gewinne laufen!

Die wichtigsten Grundsätze der weltweit erfolgreichsten Handelsstrategie waren also schon vor mehr als 200 Jahren bekannt. Die Regeln beinhalten alle Elemente, die für den Erfolg an der Börse wichtig sind:

1. Handelssignale konsequent befolgen

David Ricardos erste Regel besagt, dass alle Chancen genutzt werden sollen. Auf die Handelsstrategie übertragen, heißt das: Signale sollten strikt befolgt werden. Erfolgreiche Trendfolger vertrauen dem Trendfolge-Regelwerk und versuchen nicht, schlauer zu sein als das System.

2. Verluste begrenzen

Ein zu 100 Prozent funktionierendes System gibt es an der Börse nicht. Dessen müssen sich Trader stets bewusst sein. Selbst die beste Strategie schützt nicht vor gelegentlichen Rückschlägen. Der erste Schritt in Richtung Börsenerfolg ist deshalb, die unvermeidlichen Verluste zu akzeptieren, da diese zum Börsengeschäft einfach dazugehören.

Allerdings wird ein Mensch bereits in seiner Kindheit auf Erfolg trainiert. Den meisten dürfte es schwer fallen, sich eine Fehleinschätzung einzugestehen. Wenn ein Verlust realisiert wird, geschieht nichts anderes. Aus diesem Grund halten Anleger häufig zu lange an negativen Positionen fest, in der Hoffnung, doch noch richtig zu liegen - was zumeist nicht der Fall ist. Deshalb lautet die zweite Regel, Verluste so niedrig wie möglich zu halten. Wenn eine Position ins Minus läuft, sollte sie so schnell wie möglich geschlossen werden. Dabei dient ein klares Regelwerk der Trendfolge als objektive Entscheidungsgrundlage.

3. Gewinne laufen lassen

Umgekehrt verhält es sich bei Gewinn-Trades. Hier neigen Anleger nicht selten dazu, den Gewinn viel zu früh zu realisieren. An dieser Stelle greift die dritte Regel: Grundsätzlich sollte so lange an Gewinnpositionen festgehalten werden, bis es ein klares Verkaufssignal gibt.

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Die Funktionsweise der Trendfolge Strategie

Bei der Trendfolge Strategie geht der Anleger bei einer Aufwärtsbewegung eine Long-Position und bei einer Abwärtsbewegung eine Short-Position ein. Damit folgt er dem Trend. Es gibt zwar immer auch Gegenbewegungen, diese fallen im Allgemeinen aber gering aus. Das bedeutet, dass Kursausschläge in Trendrichtung generell größer sind als Kursausschläge gegen die Trendrichtung.

Ermittelt wird der Trend mit Unterstützungs- und Widerstandslinien. Diese stellen den Konflikt zwischen Käufern und Verkäufern dar:

(a) Die Widerstandsebene: Die Investoren prognostizieren, dass der Preis fallen wird. Entwickelt sich der Preis anschließend in Richtung des Widerstands, steigen die Preise. Die Verkäufer neigen in der Folge zum Kaufen, während die Käufer weniger zum Verkaufen tendieren.

(b)Die Unterstützungsebene: Die Investoren prognostizieren, dass der Preis fallen wird. Entwickelt sich der Preis in Richtung der Unterstützung, fallen die Preise. In der Folge neigen die Käufer zum Kaufen und die Verkäufer tendieren weniger zum Verkaufen.

Wenn sich der Preis zwischen der Widerstandsebene und der Unterstützungsebene bewegt, wird der Trend mit hoher Wahrscheinlichkeit anhalten. Wird dagegen die Unterstützungslinie oder die Widerstandslinie durchbrochen, kann dies darauf hindeuten, dass es zu einer Beschleunigung des Trends oder einer Trendumkehr kommt.

Zusätzlich setzen professionelle Trader noch Moving Averages oder Oszillatoren ein, um Trends besser identifizieren zu können. Zudem lassen sich auch mit den Candlestick Charts Trends erkennen. Dabei handelt es sich um spezielle Chartformationen, wie beispielsweise die Kopf-Schulter-Formation, die auch Unterstützungen und Widerstände abbildet. Daneben gibt es Chartformationen wie zum Beispiel Flagge, Rechteck oder Dreieck, die jedoch vor allem für professionelle und fortgeschrittene Trader erkennbar sind. Einsteiger sollten sich zunächst auf die Grundlagen der Trendfolgestrategie konzentrieren und mit dieser üben.

Die wichtigste Grundlage für die Trendfolgestrategie ist ein solides Konzept hinsichtlich der Ein- und Ausstiegszeitpunkte. Dazu zählt auch, dass die Stops eng gesetzt werden, um die Positionen abzusichern. Das Setzen des Stop Loss darf auf keinen Fall vernachlässigt werden!

Trendfolgestrategie Beispiele

Weder das grundlegende Konzept des Trends, das auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgeht, noch Trendfolgestrategien sind neu. Die sogenannte „Turtle Strategie" ist eine der bekanntesten Handelsansätze. Sie wurde im den 1980er Jahren entwickelt und fand zunächst auf dem US-amerikanischen Terminmarkt Anwendung. In den vergangenen Jahren gab es aufgrund der großen Bekanntheit der nicht geschützten Bezeichnung verschiedene Signalverkäufer, die ihrerseits „Turtle-Strategien" anboten.

Die „Turtle-Strategie"

Die „Turtle-Strategie" wurde auf der Grundlage eines Handelsansatzes von Richard Donchian entwickelt. Die Strategie sah die Kombination von zwei Entry-Signalen vor. Wenn der Markt ein neues 20-Tages-Tief oder ein neues 20-Tages-Hoch erreichte, wurde das Entry-Signal 1 ausgelöst. Hatte das Signal einen Gewinn erzielt, wurde es ignoriert. In diesem Fall kam das Entry-Signal 2 zum Einsatz, das ein 55-Tages-Hoch anstelle eines 20-Tages-Hochs definierte.

Die Umsetzung erfolgte noch am selben Handelstag, wenn ein Handelssignal generiert wurde. In mehreren Schritten wurde die Position aufgebaut und mit einem Stop Loss ausgestattet. Der maximale Verlust sollte nicht mehr als zwei Prozent des Handelskontos betragen. Man berücksichtigte bei der Positionsgrößenbestimmung unter anderem die Korrelationen der einzelnen Positionen untereinander.

Die „Donchian Breakout" Methode

Die Handelsmethode Donchian Breakout funktioniert ähnlich wie die „Turtle-Strategie". Bei Erreichen eines 20-Tages-Hochs werden Long-Positionen eröffnet und bei Erreichen eines 20-Tages-Tiefs geschlossen, sofern dies nicht bereits im Rahmen der Verlustbegrenzung geschehen ist. Allerdings wird bei dieser Methode ein zusätzlicher Filter genutzt. Mit Hilfe der Average True Range sollen Bären- bzw. Bullenfallen umgangen und die Trefferquote erhöht werden.

Das „Dynamic Breakout System"

Unter der Bezeichnung „Dynamic Breakout System" werden diverse Handelstaktiken geführt. Alle Strategien konzentrieren sich auf sehr dynamische Marktkonstellationen. Einige Handelsansätze sehen die Eröffnung einer Long-Position vor, wenn sich der Markt schnell auf ein Widerstandsniveau zubewegt. Andere defensivere Handelsstrategien verwenden einen starken Anstieg der Volatilität als Filter für Ausbrüche.

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Die richtigen Tools und Indikatoren für Ihre Trendfolge Strategie

Trendfolge-Indikatoren zeigen die Marktrichtung sowie die Stärke eines bereits bestehenden Trends sowie seine Grenzen an. Sie können den Trend nicht prognostizieren und folgen ihm als nachlaufende Indikatoren. Trotzdem sind sie unverzichtbare Hilfsmittel, um Rückschlüsse zur Stärke eines Kurstrends im Verhältnis zum Gesamtmarktgeschehen zu ziehen. Es gibt kurze, mittelfristige sowie langfristige Trends. Trader können nicht alle Trends miteinander vergleichen und hieraus ableiten, ob ein bestimmter Trend derzeit überhitzt oder abflacht. Trendfolge-Indikatoren können dies aufzeigen.

Diese liefern in ausgeprägten Trends gute Hinweise. Dagegen können sie in Seitwärtsphasen Fehlsignale generieren. In einer Seitwärtsphase zeigen sie dem Trader im Idealfall auf, dass er nicht handeln sollte, zumindest keinen Trend. In ausgeprägten Trends liefern die Indikatoren wichtige Anhaltspunkte

  • zum Money- und Risikomanagement,
  • zum Einsatz von Stopps
  • und zum Nachkauf von Positionen.

Trader wenden die Aussagen von Trendfolge-Indikatoren auch ohne bewussten Einsatz auf unterschiedliche Weise an. Wer zum Beispiel im Tagesgeschehen berechnen will, wo der Stop Loss im idealen Fall stehen muss, vergleicht den Tages-Chart mit dem Wochen,- Monats- und Quartals-Chart. Dies würden ihm Bollinger Bänder, MACD und Simple Moving Average (SMA) auch sagen. Die Indikatoren nehmen die Berechnung vor, die ein Trader ansonsten manuell durchführen müsste, was im schnellen Handelsgeschehen schnell misslingen kann.

Wichtige Trendfolgeindikatoren im Überblick

Heute gibt es sehr viele Indikatoren für die Trendfolge, die seit den 1960er Jahren von Tradern immer wieder neu entwickelt wurden und sich zum Teil ähneln. Deshalb sollen an dieser Stelle nur die drei wichtigsten erwähnt werden.

Gleitender Durchschnitt (Simple Moving Average = SMA)

Der Trendfolge-Indikator Simple Moving Average (SMA) stellt die Grundlage für MACD und Bollinger Bänder dar. Er filtert sprunghafte und starke Kursbewegungen aus und stellt somit den tatsächlichen Kurstrend dar. Der gleitende Durchschnitt wird häufig von Tradern zur Trendbestimmung bzw. als Signallinie genutzt. Er kann für verschiedene Perioden berechnet werden. Wird er durchbrochen, gilt dies als Kaufsignal. Umgekehrt gilt ein Durchbrechen eines Gleitenden Durchschnitts nach unten als Verkaufssignal.

SMA werden auf der Basis von Tageslinien (5, 10, 20, 38, 50, 90, 200) angewendet. Lange Perioden können zumindest im Aktienmarkt aussagekräftigere Signale liefern als ein kurzer SMA. Der kurze SMA kann jedoch in einem intakten Trend ebenfalls sehr nützlich sein.

Die Bollinger Bänder

Die Bollinger Bänder wurden in den 1980er Jahren von John Bollinger entwickelt. Sie gehen von der statistischen Normalverteilung aus. Die Annahme: Der Kurs wird sich um die Mitte des oberen und unteren Bandes weiterbewegen.

Moving Average Convergence Divergence Indicator (MACD)

Der Indikator MACD spielt bei den Trendfolge-Indikatoren eine zentrale Rolle, da er unterschiedliche Erkenntnisse anderer Indikatoren zusammenfasst. Es ist möglich, ihn in jeder Marktsituation anzuwenden und er gilt auch als Oszillator, aber die Basis der drei gleitenden Durchschnitte kennzeichnet den Trendfolge-Charakter.

Das Programm subtrahiert für die Berechnung zwei gleitende exponentielle Durchschnitte voneinander, somit oszilliert der Verlauf um eine Nulllinie. Positive Werte über der Linie zeigen an, dass der kurze SMA über dem langen SMA liegt. Das Gegenteil zeigen negative Werte an. Je weiter der Indikator von der Nulllinie entfernt oszilliert, desto deutlicher lässt die Konvergenz-Divergenz-Betrachtung Rückschlüsse auf Divergenzen zu. Der MACD zeigt somit einen sich verstärkenden Trend an. Für den Trader ist die Annäherung und sodann das Kreuzen der Nulllinie, welches eine Trendwende anzeigt, wichtig.

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So finden Sie die richtigen Werte für Ihre Trendfolgestrategie

Für eine Trendfolgestrategie sind vor allem Basiswerte geeignet, die sich bereits recht konstant entwickeln. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Aktien: Insbesondere Technologie-Aktien wie Amazon, Tesla oder Google entwickelten sich in den zurückliegenden Jahren durchweg positiv. Aber: Durch einzelne Ereignisse (zum Beispiel der Abgasskandal in der deutschen Automobilbranche) kann es auch immer wieder vorkommen, dass bestehende Trends plötzlich umgekehrt werden.
  • Indizes: Sowohl kurzfristig als auch langfristig entwickelten sich große Indizes wie der Dow Jones oder der DAX recht konstant. Denn bekanntermaßen setzt sich ihr Wert aus zahlreichen Einzelaktien zusammen. Kommt es bei einer Aktie zu einer abrupten Wende, kann sich der Trend des Indizes insgesamt dennoch fortsetzen.

Auch wenn bei Admiral Markets viele verschiedene Basiswerte handelbar sind, sollten sich vor allem Einsteiger zunächst auf einige wenige Underlyings konzentrieren. Denn nur so können sie ein Gefühl für die Entwicklung der jeweiligen Märkte entwickeln.

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Stärken und Schwächen von Trendfolgestrategien

Wie alle Handelsansätze weisen auch Trendfolgestrategien gewisse Stärken und Schwächen auf.

Pro

Contra

Der Grundgedanke: Trends sind beständig und setzen sich fort.

Die Identifizierung eines zuverlässigen Trends kann schwierig sein.

Hieraus resultieren hohe Trefferquoten.

In ausgeprägten Seitwärtsmärkten sind lange Verlustperioden möglich.

Die Umsetzung der Handelsstrategie erfordert nur wenig Aufwand.

Die Strategie stützt sich auf der Börsenweisheit „The trend is your friend".

Der Handelsansatz funktioniert in allen Märkten und Marktlagen gleichermaßen.

Einer der größten Vorteile der Trendfolge Strategie ist, dass Trader von jedem Trend profitieren können. Bei einem Aufwärtstrend ist eine Long-Position besonders gut zu indizieren. Bei einem Abwärtstrend eröffnet der Trader stattdessen eine Short-Position. Kommt es zu einer Abschwächung oder Umkehrung des Trends, werden die Positionen geschlossen. Die größten Gewinne können Trader bei Aufwärtstrends erzielen. Ein Aufwärtstrend hält im Vergleich zu einem Abwärtstrend in der Regel viel länger an.

Der größte Nachteil von Trendfolgestrategien zeigt sich in trendlosen Märkten. Durch die auch in impulslosen Märkten vorhandenen Schwankungen werden Handelssignale ausgelöst, die letztlich mit einem Verlust enden können. Deshalb kann es in ausgeprägten Seitwärtsmärkten zu langen Verlustperioden kommen.

Sollte ich mit einer Trendfolgestrategie handeln?

Die Trendfolgestrategie eignet sich sowohl für langfristig orientierte Investoren als auch für Daytrader, denn Trends finden auf allen zeitlichen Ebenen statt. Wie erwähnt, ist eine Fortsetzung eines bestehenden Trends aus gruppenpsychologischen Gründen wesentlich wahrscheinlicher als eine Trendumkehr. Die große Herausforderung besteht darin, einen Trend zu erkennen. Dafür ist in der Regel Erfahrung nötig. Deshalb ist es empfehlenswert, das Trading zunächst in einem kostenlosen Demokonto von Admiral Markets zu üben und die gewählten Trading Strategien und Indikatoren auszutesten. Um gleich ein Demokonto zu eröffnen, klicken Sie einfach auf das folgende Banner:

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