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Wie man eine Forex Hedging Strategie benutzt, um risikoärmere Profitmöglichkeiten zu finden

Nutzen Sie eine Forex Hedging Strategie, um risikoärmere Profitmöglichkeiten zu finden!

Wenn man Hedging so kurz wie möglich beschreiben sollte, so bräuchte man dafür vermutlich nur ein Wort: Risikominderung. Jedenfalls liegt darin der Grundgedanke aller Hedging Strategien.

Die klassische Definition des Hedgings lautet wie folgt: ,,Eine Position, die ein Marktteilnehmer einnimmt, um sich gegenüber Preisschwankungen abzusichern.'' Aus diesem Grund wird der Begriff des Hedgings häufig mit ,,Währungsabsicherung'' übersetzt.

Eine Fluggesellschaft ist zum Beispiel Schwankungen der Treibstoffpreise durch die inhärenten Kosten ihrer Geschäftstätigkeit ausgesetzt. Um das Risiko steigender Treibstoffpreise zu mindern, könnte sie Ölfutures kaufen und hätte so die Möglichkeit, sich auf ihr Kerngeschäft, den Transport von Fluggästen, zu konzentrieren. Die Exposition gegenüber den Treibstoffpreisen wäre abgesichert.

Für eine ausführlichere Erklärung zu dieser Art der Absicherung lesen unserem Artikel dazu, was Forex Hedging ist.

Ein Hedger ist das Gegenteil eines Spekulanten, denn der Hedger ist bestrebt, Risiken zu reduzieren oder zu beseitigen. Im Gegensatz dazu geht ein Spekulant bewusst Kursrisiken ein, um Profit zu machen.

Gibt es also eine Möglichkeit, gleichzeitig die Risiken zu hedgen und trotzdem Gewinne zu erwirtschaften? Existieren Forex Hedging Strategien und Techniken, bei denen man Positionen mit Gewinnabsicht einnimmt und gleichzeitig seine Risiken minimiert?

Obwohl es nicht wirklich möglich ist, alle Risiken gänzlich zu beseitigen, lautet die Antwort ja. Es gibt eine Reihe verschiedener Hedging Strategien, die darauf abzielen, dies in unterschiedlichem Maße zu tun. Der wahre Trick einer Forex Hedging Strategie besteht darin, sicherzustellen, dass die Geschäfte, die Ihr Risiko absichern sollen, Ihren potenziellen Gewinn nicht aufzehren.

Die erste Forex Hedging Strategie, die wir uns ansehen werden, strebt eine marktneutrale Position durch eine Diversifizierung des Risikos an. Diese Strategie wird als Hedgefonds Ansatz bezeichnet. Aufgrund ihrer Komplexität werden wir nicht auf die Einzelheiten eingehen, sondern viel mehr die allgemeine Funktionsweise diskutieren.

Marktneutrale Position durch Diversifikation

Hedgefonds nutzen die Fähigkeit, Long und Short Positionen einzugehen, um Gewinne zu erzielen, während sie nur einem minimalen Risiko ausgesetzt sind. Im Mittelpunkt der Strategie steht die Preisasymmetrie.

Im Allgemeinen zielt eine solche Strategie auf zwei Dinge ab:

  1. Sie vermindern Marktrisiken, indem Sie mit mehreren, korrelierten Instrumenten handeln
  2. Sie nutzen Preisasymmetrien aus, um Profite zu erwirtschaften

Die Strategie basiert auf der Annahme, dass die Preise irgendwann wieder zum Mittelwert zurückkehren und damit einen Gewinn erzielen werden. Mit anderen Worten ist diese Strategie eine Form der statistischen Arbitrage (die Ausnutzung der Differenz zwischen dem aktuellen und dem zu erwartenden Preis eines Wertpapiers). Die Trades sind so aufgebaut, dass sie ein möglichst marktneutrales Gesamtportfolio aufweisen. Das heißt, dass Preisschwankungen nur geringe Auswirkungen auf den Gesamtgewinn bzw. -verlust haben. Sie hedgen also gegen die Volatilität des jeweiligen Marktes.

Ein wesentlicher Vorteil solcher Strategien besteht darin, dass sie naturgemäß in sich ausgewogen sind. Theoretisch sollte Sie diese Eigentschaft vor einer Vielzahl von Risiken schützen. In der Praxis ist es jedoch sehr schwierig, ein marktneutrales Profil aufrechtzuerhalten.

Warum ist das so? Zunächst können die Korrelationen zwischen den Instrumenten dynamisch sein. Folglich ist es eine Herausforderung, nur die Beziehungen zwischen den Instrumenten zu messen. Eine weitere Herausforderung besteht darin, zeitnah und ohne signifikante Transaktionskosten auf die Informationen zu reagieren.

Hedgefonds wenden solche Strategien in der Regel mit einer großen Anzahl von Aktienpositionen an. Bei Aktien gibt es klare und einfache Gemeinsamkeiten zwischen Unternehmen, die in demselben Sektor tätig sind. Solche engen Gemeinsamkeiten mit Währungspaaren zu erkennen, ist nicht ganz einfach. Außerdem stehen dazu weniger Instrumente zur Auswahl.

Die gute Nachricht ist, dass MetaTrader 4 Supreme Edition mit einer Korrelationsmatrix und einer Vielzahl anderer hochmoderner Tools ausgestattet ist. Dies erleichtert es, enge Beziehungen zwischen den Währungspaaren zu erkennen.

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Das Trading von Optionen in der Hedging Strategie

Eine weitere Möglichkeit des Hedgings besteht in der Verwendung von Derivaten, die ursprünglich zu diesem speziellen Zweck erschaffen wurden. Optionen sind eine Form dieser Derivate und außerdem hervorragende Werkzeuge. Eine Option ist also ein Derivat, welches effektiv wie eine Versicherungspolice funktioniert. Als solche hat sie diverse Funktionen in Bezug auf Hedging Strategien.

Optionen sind ein komplexes Thema. Dennoch wird dieser Artikel versuchen, sie in ihren grundlegenden Funktionen zu erläutern. Um nun zu erörtern, wie sie unsere Strategien zur Währungsabsicherung unterstützen können, müssen wir einige Termini für Optionen einführen.

Dazu muss zunächst definiert werden, was eine Option ist. Eine Devisenoption ist das Recht, aber nicht die Verpflichtung, ein Währungspaar zu einem festen Preis und zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei nennt sich das Recht zu kaufen ''Call-Option'', das Recht zu verkaufen heißt ''Put-Option''. Der Festpreis, zu dem die Option zum Kauf oder Verkauf berechtigt, wird als Ausübungspreis oder Basispreis (englisch ''strike price'') bezeichnet. Das festgelegte Datum in der Zukunft nennt sich Ablaufdatum.

Ein kurzes Beispiel zur Verdeutlichung:

Ein 1,22900 GBP/USD Call ist das Recht, ein Lot von GBP/USD bei 1,2900 zu kaufen. Der Preis oder die Prämie einer Option richtet sich nach Angebot und Nachfrage wie bei allem, was auf einem wettbewerbsorientierten Markt gehandelt wird. Wir können jedoch den Wert einer Option als aus zwei Komponenten bestehend betrachten:

  • Der innere Wert, auch fairer Wert genannt
  • Der Zeitwert

Der innere Wert einer Option gibt ihren tatsächlichen Wert bei Ausübung an.

Ein Call hat nur dann einen inneren Wert, wenn der derzeitige Kurs des Basiswertes höher als der Bezugspreis ist. Das Gegenteil gilt für eine Put-Option. Ein Put hat nur dann einen inneren Wert, wenn der Kurs des Basiswertes unter dem Ausübungspreis des Optionsscheines liegt. Eine Option mit einem inneren Wert von mehr als 0 wird als ''im Geld'' befindlich bezeichnet. Das bedeutet, dass ihr Ausübungspreis über dem Tageskurs des Basiswertes liegt. Wenn der innere Wert einer Option 0 ist, wird gesagt, dass sie ''nicht im Geld'' ist.

Der Preis einer Option übersteigt jedoch oft ihren inneren Wert. Dies liegt darin begründet, dass eine Option dem Käufer Schutzvorteile bietet. Aus diesem Grund sind Händler bereit, einen zusätzlichen Zeitwert zu zahlen. Je mehr Zeit also bis zum Ablauf einer Option verbleibt, desto höher ist der Zeitwert.

Um noch einmal auf das eingangs verwendete Beispiel des 1.2900 GBP/USD Calls zurückzukommen:

Der Spot GBP/USD Kurs ist Basiswert. Wenn der Basiswert nun beispielsweise zu 1,2730 gehandelt wird, ist unser Call ''nicht im Geld''. Sein innerer Wert ist 0. Wenn GBP/USD jedoch bei 1,3050 gehandelt wird, hat unsere Call-Option einen inneren Wert von 150 Punkten. Denn wenn wir die Option ausüben würden, könnten wir GBP/USD zu 1,2900, dem Ausübungspreis unseres Calls, kaufen. Dies würde es uns ermöglichen, zum Basispreis von 1,3050 mit einem Gewinn von 150 Pips zu verkaufen.

Nachdem nun die Grundlagen zu dem Thema erläutert wurden, schauen wir uns an, wie Optionen im Rahmen einer Forex Hedging Strategie gegen Verluste genutzt werden können.

Das Interessante an Optionen ist die asymmetrische Art, mit der sich ihr Preis ändert, wenn der Kurs steigt oder fällt. Eine Call-Option wird an Wert gewinnen, wenn der Markt ohne Obergrenze steigt. Aber wenn der Kurs fällt, kann der Optionspreis nicht niedriger als 0 gehen. Das heißt, wenn Sie die Call-Option gekauft haben, haben Sie unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten aber ein streng limitiertes Verlustrisiko. Dies eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, wenn es um Ihre Forex Hedging Strategie geht.

Schauen wir uns ein einfaches Beispiel an: Sie kaufen eine Option zum Schutz vor Kursschocks. Nehmen wir an, Sie sind Long in AUD/USD. Sie haben diese Position eröffnet, um von der positiven Zinsdifferenz zwischen Australien und den USA zu profitieren. Wenn der Long Swap Wert beispielsweise +0,17 Pips beträgt, bedeutet dies Folgendes: Jeden Tag den Sie diese Position halten, erzielen Sie Zinsen. Das Halten der Position birgt jedoch auch ein Preisrisiko. Solange sich das Währungspaar seitwärts bewegt oder steigt, ist das für Sie von Vorteil. Beträgt die Netto-Bewegung aber mehr als durchschnittlich 0,17 Pips pro Tag nach unten, so bedeutet das einen Verlust für Sie.

Ihre eigentliche Sorge ist ein starker Rückgang, der die Gewinne aus dem positiven Swap deutlich überwiegen könnte. Wie lässt sich dieses Preisrisiko mindern? Einer der einfacheren Wege ist es, einen AUD/USD Put-Option zu kaufen, der ''nicht im Geld'' ist. Da die Option nicht im Geld ist, wird der Preis nur aus dem Zeitwert bestehen. Je weiter aus dem Geld, desto billiger die Prämie, die Sie für die Put-Option zahlen müssen.

Das Risikoprofil einer Put-Option besteht darin, dass Sie feste Kosten haben. Gemeint ist die Prämie, die Sie zahlen, um den Put zu kaufen. Haben Sie diesen Preis aber erst einmal bezahlt, so bietet die Put-Option Schutz gegen starke Abwärtsbewegungen.

Zur Verdeutlichung sehen Sie hier einige Zahlen:

Sehen Sie hier die Kursentwicklung des AUD/USD von Juli bis September 2016!

Angenommen, Sie haben am 9. September ein Lot AUD/USD gekauft, als der Preis bei 0,7600 lag. Sie haben die Long-Position als Carry-Trade (der Verkauf einer Zinswährung mit geringerem Wert) genutzt, um vom positiven Swap zu profitieren. Sie möchten sich jedoch vor dem Risiko einer scharfen Abwärtsbewegung schützen. Sollten Sie sich entscheiden, dass der beste Weg, das Risiko zu hedgen, ist eine Put-Option zu kaufen, die nicht im Geld ist, dann gehen Sie wie folgt vor:

Sie kaufen die 0.7500 Put mit einem einmonatigen Ablaufdatum zu einem Preis von 0.0061. Bei Ablauf werden die 0,7500 Put einen Wert haben, wenn der Basiswert unter 0,7500 gefallen ist. Mit dem Kauf der Put-Option haben Sie Ihren maximalen Verlust bei Ihrem Long-Trade auf nur 100 Pips reduziert. Das liegt daran, dass der innere Wert Ihrer Put-Option steigt, sobald der Kurs unter ihren Ausübungspreis fällt.

Das maximale Risiko liegt in diesem Fall bei den 100 Pips zwischen Ihrer Long-Position und dem Ausübungspreis zuzüglich Put-Kosten. Mit anderen Worten: Insgesamt bei 161 Pips.

Das folgende Diagramm zeigt die Performance der Strategie gegen den Kurs bei Ablauf der Option:

Hier sehen Sie die Performance der Strategie gegen den Kurs bei Ablauf der Option!

Sie können sich die Kosten der Option als äquivalent zu denen einer Versicherungsprämie vorstellen.

Folgt man dieser Analogie, ist die Differenz zwischen dem Ausübungspreis und dem Niveau des Basispreises, so ähnlich wie der Selbstbehalt einer Versicherungspolice - Und dabei sind Ihren Gewinnmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Solange der AUD/USD weiter steigt, werden Sie Gewinne verzeichnen können.

Um das Beispiel nun weiterzuführen, nehmen wir an, der AUD/USD sinkt bei Ablauf auf 0,7325. In diesem Fall verlieren Sie 275 Pips auf Ihrer Long-Position. Aber Ihre Put-Option, also das Recht, AUD/USD bei 7500 zu verkaufen, ist 175 Pips wert. Sie haben also nur 100 Pips verloren. Addiert man nun noch die 61 Pip-Kosten der Optionsprämie, so liegt Ihr Gesamtverlust, wie oben angegeben, bei 161 Pips. Egal, wie weit der AUD/USD fällt - dieser Wert erhöht sich nicht.

Nehmen wir nun an, dass AUD/USD bei Ablauf auf 7750 steigt. Sie generieren 150 Pips auf Ihrer Long-Position, während Ihre Option 61 Punkte kostet. Die Differenz ergibt Ihren Gewinn, nämlich 89 Punkte.

Ein letztes Wort zu Hedging Strategien und Techniken

Hedging ist immer ein Balanceakt. Es verzögert zwar das Risiko, aber der Kompromiss besteht darin, dass es auch Ihren potentiellen Gewinn schmälern kann. Wie bereits erwähnt, hedgen einige Marktteilnehmer, um ihr Risiko vollständig zu eliminieren. Sie geben gerne ihre Chance auf einen spekulativen Gewinn im Gegenzug für eine Absicherung gegen das Kursrisiko auf.

Im Gegensatz dazu geben sich Spekulanten damit nicht zufrieden. Für Sie besteht die beste Forex Hedging Strategie wahrscheinlich darin, ein gewisses Gewinnpotenzial beizubehalten und einige Kompromisse hinsichtlich des reduzierten Gewinns als Gegenleistung für den Schutz vor Verlusten einzugehen.

Optionen sind ein äußerst nützliches Werkzeug zur Währungsabsicherung, wie wir an unserem Beispiel gesehen haben. Aufgrund ihrer Komplexität eignen sie sich jedoch besser für Trader mit fortgeschrittenen Kenntnissen. Optionen eröffnen die Möglichkeit, eine Vielzahl von Forex Hedging Strategien für unterschiedliche Risikoprofile einzurichten. Dies ermöglicht es Ihnen, die für Sie beste Forex Hedging Strategie vollständig auf Ihre persönliche Risikoaffinität abzustimmen.

Wenn Sie verschiedene Hedging Strategien für Forex ausprobieren möchten, bietet Ihnen das Trading auf einem Demokonto die optimalen Voraussetzungen dafür. Da Sie nur virtuelle Fonds verwenden, besteht kein Risiko realer Verluste und Sie können herausfinden, wie viel Risiko Sie einzugehen bereit sind und welche Art der Währungsabsicherung die geeignetste für Sie ist.

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