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Unterbewertete Aktien finden - diese Tipps sollten Sie beachten

Lesezeit: 15 Minuten

Unterbewertete Aktien finden - diese Tipps sollten Sie beachten

Was ist das Erfolgsgeheimnis am Aktienmarkt? Buy low, sell high! Günstige (sprich: unterbewertete) Aktien kaufen und teurer wieder verkaufen. Aber wie?

Wenn Sie am Aktienmarkt Geld verdienen möchten, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie folgen dem mittlerweile legendären Affenexperiment und hängen eine Liste mit Firmennamen an die Wand, werfen dann einen Dartpfeil darauf und kaufen das Unternehmen, wo der Pfeil stecken bleibt.

Oder - und das wäre die bessere Empfehlung - Sie machen ein paar Hausaufgaben und lernen das Aktien bewerten. Das kann von unschätzbarem Vorteil für Sie sein.

Die Fähigkeit, unterbewertete Aktien zu finden, ist entscheidend, wenn Sie mit Ihren Renditen den Markt schlagen wollen. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Aktien bewerten - so geht's

Zunächst eine kurze Erinnerung, was eine Aktie überhaupt ist.

Eine Aktie ist viel mehr als nur ein Tickersymbol, das neben vielen anderen Zahlen auf dem Bildschirm Ihrer Tradingsoftware angezeigt wird. Eine Aktie ist eine kleine, aber reale Beteiligung an einem Unternehmen. Die Aktien, die Sie besitzen, machen Sie im Verhältnis zur Gesamtzahl aller ausgegebenen Anteile zum Miteigentümer des Unternehmens.

Zwar gibt es verschiedene Arten von Aktien, aber in der Regel erhält der Aktionär Stimmrechte in der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft und Anspruch auf alle Dividenden, die gezahlt werden.

Versucht man herauszufinden, ob eine Aktie im Verhältnis zu den Gewinnchancen, die sie bietet, teuer (überbewertet) oder günstig (unterbewertet) ist, kommt man an den Namen Benjamin Graham und Warren Buffett nicht vorbei. Die beiden Herren stehen stellvertretend für das Konzept des Value Investing.

Was bedeutet Value Investing?

Zunächst dreht sich dabei alles um den „wahren" Wert einer Aktie. Wenn Sie Aktien bewerten, versuchen Sie, den aktuellen Kurs des Papiers mit seinem tatsächlichen Wert zu vergleichen.

Kommen Sie dabei zu dem Schluss, dass der Kurs unter dem wahren Wert liegt, die Aktie also unterbewertet ist, dann haben Sie die Chance auf Gewinn gefunden.

Aber was ist der wahre Wert?

Dreh- und Angelpunkt ist das Konzept des sogenannten intrinsischen oder inneren Werts der Aktie (kommt von dem englischen intrinsic value).

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Der innere oder auch „faire" Wert ist der angenommene oder berechnete tatsächliche Wert der Aktie beziehungsweise des Unternehmens. Der Begriff steht im Zentrum der Fundamentalanalyse und im Gegensatz zur Chartanalyse, die auf der Beobachtung von Kursverläufen aufbaut.

Um den intrinsic value zu ermitteln, können sowohl qualitative Merkmale wie Geschäftsmodell, Unternehmensführung und Produktmärkte als auch quantitative wie Finanzkennzahlen herangezogen werden. Der so ermittelte Wert wird mit dem Marktpreis verglichen, um zu bestimmen, ob das Papier über- oder unterbewertet ist.

Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Kann ich nicht einfach „unterbewertete Aktien finden" in die Suchmaschine eingeben? Die Antwort lautet: Nein, so einfach ist es nicht.

Hier ist der Grund, warum Value Investing und die Bestimmung des inneren Wertes einer Aktie immer ein individueller Ansatz ist: Jeder Trader handelt unterschiedlich und individuell.

Der innere Wert beruht stets auf bestimmten Annahmen, das Ergebnis ist also zum Teil subjektiv. Zum Beispiel: Für einige Analysten und Investoren hat das Management-Team ein größeres Gewicht, während andere Gewinne und Umsätze als die wichtigsten Kennzahlen betrachten.

Für Sie als Anleger ist es wichtig zu verstehen, dass der innere Wert einer Aktie oder eines Unternehmens nicht objektiv gemessen werden kann, wie etwa die Raumtemperatur.

Letztlich geht es immer darum, aus der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Und jeder kennt den alten Witz: Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.

Und dennoch: Auch wenn der intrinsische Wert eine Schätzung bleibt, ist er doch der beste Weg, unterbewertete Aktien aufzuspüren.

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Wann ist eine Aktie unterbewertet?

Wer diese Frage eindeutig beantworten kann, hat ihn gefunden, den Heiligen Gral des Investierens in Aktien.

Um es nochmal klarzustellen: Es gibt keine Formel, die man mit bestimmten Unternehmenskennzahlen füttert und auf Knopfdruck den korrekten Wert einer Aktie ausspuckt, den man dann nur noch mit dem aktuellen Kurs vergleichen muss, um zu wissen, ob die Aktie unterbewertet ist oder nicht.

Vielmehr ist das Value Investing eine Art „vernunftgesteuertes Raten". Vielschichtig, subjektiv und unsicher.

Zunächst gilt es, „billig" von „günstig" zu unterscheiden. Nur weil zum Beispiel das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einer Aktie darauf hindeutet, dass sie nicht teuer ist, heißt das noch lange nicht, dass man als Anleger zugreifen sollte.

Manchmal sind billige Aktien nämlich genau das: billiger Ramsch. Mit einem KGV von nur fünf kann die Aktie zwar unterbewertet sein, aber angesichts der trüben Zukunftsaussichten des Unternehmens auch überbewertet.

Der Value Investor sucht nach Wertpapieren, die günstig, aber eben gerade nicht billig im Sinne von geringer Qualität sind. Man sollte sich also nicht von Äußerlichkeiten wie der aktuellen Kursentwicklung und Nachrichtenlage oder dem momentanen Anlegerverhalten leiten lassen.

Die Analyse von Aktienkennzahlen ist zwar ein unerlässliches Hilfsmittel, um unterbewertete Aktien erkennen zu können. Aber die Aussagekraft hat ihre Grenzen. Deshalb können Sie sich nicht ausschließlich auf Kennzahlen verlassen. Ein paar Beispiele:

  • Gewinn: Es gibt verschiedene Wege, den Gewinn eines Unternehmens in die Aktienbewertung einfließen zu lassen. Einer der bekanntesten ist das bereits erwähnte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Dabei wird der aktuelle Aktienkurs zu dem Gewinn in Beziehung gebracht: Je geringer das KGV, desto günstiger die Aktie.

Das Problem dabei ist, dass der Gewinn keine verlässliche Größe ist. Erstens bezieht er sich immer auf die Vergangenheit. Und da gilt die alte Börsenwarnung, dass vergangene Performance kein Garant für die Zukunft ist.

Zweitens kann das Management einer Aktiengesellschaft auf vielfache Art und Weise die veröffentlichten Gewinnzahlen beeinflussen und so die wahre Ertragskraft des Unternehmens verschleiern.

Alternative Kennzahlen wie das operative Ergebnis ausgedrückt im EBIT (Earnings Before Income and Taxes) oder ein um Einmaleffekte bereinigter Gewinn sind in aller Regel besser geeignet, um unterbewertete Aktien zu finden.

  • Bilanzwerte: Die Kennzahl Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) betrachtet die Vermögenswerte eines Unternehmens, also zum Beispiel Immobilien, eigene Software oder Patente. Aber auch hier gilt das Motto: Trau keiner Bilanz, die du nicht selbst gefälscht hast. Die Bewertung von Vermögen ist knifflig, die in der Bilanz veröffentlichten Zahlen können zu hoch oder zu niedrig sein.
  • Dividendenrendite (definiert als gezahlte Dividende / Aktienkurs x 100). Dieser Prozentsatz soll zeigen, welche Aktie die „bessere" ist, nämlich die mit der höheren Rendite. Bei dieser Kennzahl ist eines der Probleme schnell zu erkennen: Ein niedriger Aktienkurs erhöht die Dividendenrendite. Aber warum ist der Kurs niedrig? Etwa weil die Anleger kein Vertrauen in die künftige Entwicklung des Unternehmens haben?

Diese Beispiele sollen verdeutlichen, auf welche praktischen Probleme man trifft, wenn man unterbewertete Aktien finden möchte.

Allerdings wurden im Laufe der Zeit verschiedene mehr oder weniger komplexe Verfahren entwickelt, um eine ganzheitliche und möglichst reale Bewertung eines Unternehmens und seiner Aktien vorzunehmen.

Hier im Detail auf diese Ansätze einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Daher nur der kurze Hinweis auf eine der meistgebrauchten Methoden, das Discounted Cash Flow (DCF) Verfahren.

Das DCF Verfahren harmoniert ganz gut mit der Logik des Value Investing. Zur Verdeutlichung noch ein Zitat von Warren Buffett:

„Intrinsic Value is the discounted value of the cash that can be taken out of a business during its remaining life"

Zu Deutsch:

"Intrinsischer Wert ist der diskontierte Wert der Barmittel, die in der verbleibenden Lebensdauer eines Unternehmens aus diesem entnommen werden können."

Dieser Erkenntnis folgend beruht der DCF auf folgender Grundidee:

  1. Die zukünftigen Kapitalflüsse (Cashflows) des Unternehmens werden geschätzt.
  2. Diese Cashflows werden auf den heutigen Gegenwert abgezinst (discounted).
  3. Der sogenannte Terminal Value, also der Unternehmenswert zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft (zum Beispiel in fünf Jahren), wird bestimmt.
  4. Schulden und Guthaben werden berücksichtigt.
  5. Der faire Wert je Aktie wird ermittelt.

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So finden Sie unterbewertete Aktien im Jahr 2020

Hier ein paar allgemeine Hinweise, die Sie bei Ihrer Suche nach unterbewerteten Aktien unterstützen können.

Tipp 1: Hören Sie nicht auf den Mainstream. Machen Sie nicht das, was alle anderen machen.

Tipp 2: Versuchen Sie, sich ein Gesamtbild des Unternehmens und der Aktie zu machen. Folgen Sie nicht einfachen „Wenn-dann-Schemata", etwa nach dem Motto: KGV unter 10? Los geht's!

Tipp 3: Analysieren Sie die Konkurrenzsituation des Unternehmens. Wie stark ist seine Position? Denken Sie an Nokia oder Blackberry. Firmen, die heute wie der unangefochtene Marktführer aussehen, können schon morgen von technischen Entwicklungen überrollt werden.

Tipp 4: Was machen Unternehmensinsider? Kaufen zum Beispiel die Vorstände der Gesellschaft die eigenen Aktien?

Tipp 5: Setzen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand. Wenn Sie Aktien bewerten, vertrauen Sie auch auf Ihr Bauchgefühl. Und falls Sie irgendwo im Internet einen „Geheimtipp für stark unterbewertete Aktien" entdecken, klicken Sie schnell weg. Denn wie kann etwas, das im Internet verfügbar ist, „geheim" sein?

So handeln Sie unterbewertete Aktien

Sobald Sie einige, im Idealfall stark unterbewertete Aktien gefunden haben, wollen Sie natürlich auch zur Tat schreiten.

Welche Wege gibt es nun von der Theorie in die Praxis? Wie kann auch der Kleinanleger beim Investieren in unterbewertete Aktien mitmischen?

Wir stellen Ihnen die besten Möglichkeiten kurz vor:

  • Physische Aktien handeln: Ganz klassisch die reine Aktie zu kaufen, bietet sich vor allem für Neueinsteiger an. Der Aktienhandel ist vergleichsweise gut zu verstehen und eine der besten Möglichkeiten, Tradingpraxis zu bekommen. Bei Admiral Markets können Sie mit einem Invest.MT5 Konto zu Bestkonditionen loslegen.
  • Derivate auf unterbewertete Aktien: Derivate sind Finanzprodukte, die von bestimmten Basiswerten (Underlying) abgeleitet sind. Zum Beispiel von Devisen, Aktienindizes oder Aktien selbst. Zu den Derivaten zählen:
    • Optionen: Eine Aktienoption gibt dem Inhaber des Kontrakts das Recht (verpflichtet ihn aber nicht), ein bestimmtes Papier in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen
    • Zertifikate sichern dem Investor zu, an der Kursentwicklung von Aktien teilzuhaben. Indexzertifikate folgen einem bestimmten Börsenindex, Basketzertifikate einem zusammengestellten Korb (basket) von Aktien.
    • Futures sind börsengehandelte Terminkontrakte, wobei die Vertragsparteien im Gegensatz zur Option verpflichtet sind, das vertragsgegenständliche Kauf- oder Verkaufsgeschäft zu einem festgelegten Preis und Zeitpunkt durchzuführen.
    • CFDs oder Contracts for Difference (Differenzkontrakte) sind sogenannte Hebelprodukte, mit denen Sie an der Preisveränderung des Underlyings (in diesem Fall also Aktien) partizipieren können. Und zwar unabhängig davon, ob der Kurs steigt oder fällt. Mehr zu CFDs lesen Sie im übernächsten Abschnitt.

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Unterbewertete Aktien - die Hidden Champions 2020

Bevor wir kurz drei vielversprechende Kandidaten vorstellen, noch folgender Hinweis: Wie oben beschrieben, muss jeder Anleger seinen eigenen Weg zu unterbewerteten Aktien finden. Deshalb wird hier natürlich auch keine Anlageempfehlung ausgesprochen.

Die folgenden drei Fälle dienen dazu, beispielhaft zu zeigen, wie man an die Suche nach unterbewerteten Aktien herangehen kann.

Zuerst sucht man Papiere, die ein niedriges KGV haben und vergleicht es mit dem Branchendurchschnitt. Liegt das KGV darunter, kann das zumindest ein Hinweis auf eine mögliche Unterbewertung sein.

Im nächsten Schritt kann man sich die anderen oben besprochenen Kennzahlen anschauen. Danach folgen ein paar Überlegungen zu Marktchancen der angebotenen Produkte und zur Konkurrenzsituation.

Xerox Holdings Rg (Ticker Symbol: XRX)

Die Xerox Corp. bietet heute außer Kopierern und Druckern Softwarelösungen für das Dokumentenmanagement, 3-D-Druckertechnologien und KI (Künstliche Intelligenz) Anwendungen an.

Der Vergleich von Kennzahlen wie KGV und KBV mit dem Durchschnitt der Branche fällt positiv aus. Zu einer tendenziell steigenden Marktnachfrage für die Produkte von Xerox kommt eine offenbar gut gefüllte Kasse, wie das milliardenschwere Übernahmeangebot für Konkurrent HP vermuten lässt.

Insgesamt erscheint Xerox damit für Value-Investoren eine Kaufoption, auch aus Sicht etlicher Analysten.

Bei Admiral Markets können Sie sowohl die Aktie selbst als auch den Xerox CFD darauf traden.

Xerox Kennzahlen

2022*

2021*

2020*

2019

2018

2017

Dividende je Aktie

1,00 USD

1,00 USD

1,00 USD

1,00 USD

1,00 USD

1,00 USD

Dividendenrendite

2,68%

2,68%

2,68%

-

5,06%

3,43%

Gewinn je Aktie

4,26 USD

4,09 USD

3,90 USD

3,46 USD*

1,40 USD

0,71 USD

KGV

6,95

7,26

7,61

8,57*

12,57

38,06

Buchwert je Aktie

21,51 USD

21,15 USD

20,58 USD

19,32 USD*

21,94 USD

20,79 USD

KBV

1,74

1,77

1,81

1,93*

0,91

1,41

* Prognose (Quelle: FactSet, Stand: 22. Januar 2020)

KION Group AG (Ticker Symbol: KGX)

Die im MDAX notierte KION Group ist der weltweit zweitgrößte Anbieter von Flurförderlösungen (die Gabelstapler sind vielen unter den Marken Linde und Still bekannt).

2016 hat KION mit der Dematic einen Spezialisten in Lieferketten-Automatisierung und Optimierung übernommen - in Zeiten stetig wachsenden Online-Handels eine gute Strategie-Entscheidung.

Auch im Trendthema Wasserstoff mischt KION mit. Nach Unternehmensangaben hat Still die europaweit größte Gabelstaplerflotte mit Brennstoffzellenantrieb nach Frankreich geliefert.

KION Kennzahlen

2022*

2021*

2020*

2019*

2018

2017

Dividende je Aktie

1,46 EUR

1,30 EUR

1,30 EUR

1,20 EUR

1,20 EUR

0,99 EUR

Dividendenrendite

2,34%

2,08%

2,08%

-

2,70%

1,37%

Gewinn je Aktie

4,56 EUR

4,24 EUR

4,19 EUR

3,39 EUR

3,39 EUR

3,72 EUR

KGV

10,6

11,4

11,53

14,25

13,14

20,03

Buchwert je Aktie

36,08 EUR

33,03 EUR

30,44 EUR

28,00 EUR

27,99 EUR

26,66 EUR

KBV

1,72

1,88

2,04

2,22

1,59

2,71

* Prognose (Quelle: FactSet, Stand: 22. Januar 2020)

Bei Admiral Markets können Sie sowohl die Aktie selbst kaufen als auch den KION CFD traden.

Matthews International Corp. (Ticker Symbol: MATW)

Hier noch ein etwas exotischerer Tipp. Matthews ist ein Unternehmen, das Warren Buffet vermutlich schon allein wegen seines bodenständigen Produktportfolios lieben würde.

Matthews hat sich mit Gedenktafeln und Grabsteinen für Friedhöfe aus Bronze und Granit sowie mit Krematorien und Särgen einen Namen gemacht. Mittlerweile wird aber etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes mit Verpackungslösungen und Logistikautomation verdient.

Damit setzt das Unternehmen mit 11,000 Mitarbeitern pro Jahr mehr als 1,5 Milliarden Dollar um. Apropos Bodenständigkeit: Matthews hat seit 14 Jahren denselben CEO.

Bereits im September 2019 wurde Matthews Int. verschiedentlich als eine unterbewertete Aktie identifiziert. Seitdem ist der Kurs des Papiers auch tatsächlich deutlich gestiegen, könnte aber immer noch einen Versuch wert sein.

Bei Admiral Markets können Sie sowohl die Aktie selbst als auch den Matthews CFD darauf traden.

Matthews Intl. Kennzahlen

2022*

2021*

2020*

2019

2018

2017

Dividende je Aktie

-

-

-

0,80 USD

0,76 USD

0,68 USD

Dividendenrendite

-

-

-

-

1,52%

1,09%

Gewinn je Aktie

3,80 USD

3,67 USD

3,45 USD

-1,21 USD

3,39 USD

2,31 USD

KGV

8,96

9,29

9,86

8,59*

14,98

26,9

Buchwert je Aktie

-

32,64 USD

29,31 USD

22,94 USD

27,08 USD

24,58 USD

KBV

-

1,21

1,35

-

1,85

2,53

* Prognose (Quelle: FactSet, Stand: 22. Januar 2020)

Wie handle ich unterbewertete Aktien am besten?

Was ist jetzt also besser, die Investition in Aktien oder das Trading von Aktien mit Hebel?

Das hängt in erster Linie von dem Kapital, das Sie einsetzen können, Ihrer Trading-Erfahrung, Ihrem Risikoprofil und einem passenden Anlagehorizont ab.

Aktien eignen sich hervorragend für Anfänger, um sich mit Märkten und Trading Plattformen vertraut zu machen.

Wie Aktien funktionieren, ist leicht zu verstehen. Und wenn Sie sich etwas informieren, ist das Risiko überschaubar.

Als Leitplanke können Ihnen die folgenden drei Schritte dienen:

  1. Machen Sie eine einigermaßen belastbare Schätzung über den inneren Wert der von Ihnen avisierten Aktie. Bleiben Sie dabei konservativ.
  2. Steigen Sie nur dann ein, wenn der aktuelle Kurs der Aktie deutlich unter dem ermittelten inneren Wert liegt. Ziehen Sie auch andere Informationen für eine Entscheidung zu Rate.
  3. Vergessen Sie nicht, Ihr Portfolio sinnvoll zu managen: Neben ausreichender Streuung des Risikos durch Diversifikation können Sie auch überlegen, ob es nützlich ist, nicht alle Aktien, die Sie von einem bestimmten Unternehmen haben möchten, auf einmal zu kaufen.

Diese Schritte können Ihnen auch helfen, falls Sie ein größeres Risiko gehen und mit CFDs traden möchten. CFDs handeln Sie nämlich mit einem Turbo, dem Hebel. Der entsteht, weil Sie beim Broker Ihrer Wahl nicht das gesamte Volumen eines Trades einzahlen, sondern nur eine Sicherheitsleistung, die sogenannte Margin.

Der Hebel eröffnet die Möglichkeit, um ein Vielfaches höhere Gewinne zu erzielen. Allerdings auch das Risiko, Ihre Verluste zu verstärken.

Ob Aktien oder CFDs: Wenn es Ihnen gelingt, unterbewertete Aktien finden, ist schonmal ein großer Schritt auf der Reise zum erfolgreichen Trader getan. In jedem Fall lohnt es sich, das Aktien handeln und CFD Trading zunächst in einem kostenlosen Demokonto zu üben. Dieses ermöglicht es Ihnen, Ihre Trading Strategien risikofrei in einer realistischen Marktumgebung auszuprobieren, bevor Sie sich mit echtem Geld auf die Märkte begeben.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.
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