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So setzen Sie die Take Profit und Stop Loss Order richtig

Lesezeit: 8 Minuten

Stop Loss und Take Profit richtig setzen

In diesem Artikel wollen wir Ihnen den richtigen Einsatz von Stop Loss und Take Profit näherbringen. Wir werden darin erklären, wie man eine Stop Loss Order und eine Take Profit Order richtig setzt, für welche Trading-Strategien sich Stop-Loss und Take Profit eignen, wie man Gewinnziele definiert und vieles mehr.

Wie man einen Stop Loss setzen kann, ist eine wichtige Frage für jeden Trader. Aber wofür stehen Stop Loss und Take Profit eigentlich? Diese beiden Werkzeuge sind zwei der wichtigsten Elemente im Management des eigenen Tradings. Man gibt bei seinem Broker eine Stop Loss Order auf, womit man ihm den Auftrag erteilt, die Verluste einer offenen Position oder eines Trades zu minimieren.

Beim Take Profit, der mitunter auch Zielpreis genannt wird, verhält es sich umgekehrt. Hierbei erteilt man dem Broker eine Take Profit Order, die ihn dazu veranlasst, eine offene Position oder einen Trade bei einem bestimmten Höchstpreis zu schließen.

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Die Stop Loss Order im Trading

Besonders wichtig bei der Aufgabe einer Stop Loss Order sind zwei Faktoren:

  1. Das Niveau, wo der Stop-Loss gesetzt wurde, informiert den Trader darüber, dass seine Signale nicht mehr valide sind.
  2. Das gesetzte Niveau ergibt Sinn innerhalb der bestehenden Marktstruktur.

Folgende Methoden gibt es, wenn Sie einen Trade zum richtigen Zeitpunkt verlassen wollen:

  • Lassen Sie den Kurs auf den Stop-Loss treffen, den Sie bei der Entry gesetzt haben.
  • Verlassen Sie den Trade manuell, da Ihre Price Action Strategie ein Signal gegen Ihre Position generiert hat.

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Es ist wichtig zu wissen, wie man einen Stop Loss berechnen sollte. Ebenso wichtig ist es aber auch, zu beachten, dass man als Trader manchmal aus reiner Emotion einen Exit macht. Beispielsweise könnten Sie einen Trade manuell verlassen, weil Sie davon ausgehen, er würde bald Ihren Stop-Loss treffen. In diesem Fall sind Sie emotional, weil Sie glauben, dass sich der Kurs gegen Sie bewegt, obwohl kein Price Action Muster einen solchen Exit anzeigt.

Der wichtigste Grund für einen Stop Loss ist es, dem Trader dabei zu helfen, in einem Trade zu bleiben, bis sein Trade-Setup einen Exit auslöst. Das Ziel beim Stop Loss setzen sollte es sein, dem Trade genug Raum zuzugestehen, um sich zugunsten des Traders zu bewegen. Kurzfristige Kursbewegungen gegen den Trader können das negativ beeinflussen.

Wenn Sie versuchen, die beste Stelle für Ihre Stop Loss Order zu finden, sollten Sie an das nächstlogische Niveau denken, den der Kurs erreichen müsste, um Ihre Trading-Signale als falsch nachzuweisen. Deswegen muss der Trader eine Balance finden, die dem Kurs genug Luft gibt, um sich in die richtige Richtung zu bewegen, den Stop-Loss aber auch so setzt, dass der Markt bei einer Bewegung gegen den Trader frühstmöglich verlassen wird.

Viele Trader lassen sich mögliche Gewinne entgehen, indem sie ihren Stop Loss zu nah an ihrer Entry positionieren, nur um eine größere Position traden zu können. In diesem Szenario besteht die Gefahr darin, dass sie ihren Trading-Vorteil unwirksam machen, weil sie nur daran denken, wieviel Geld sie verdienen wollen, und nicht daran, ihren Stop-Loss abhängig von ihren Trading-Signalen und den bestehenden Marktbedingungen zu setzen.

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Deshalb ist es wichtig, Ihren Stop Loss zu definieren, bevor Sie Ihre Positionsgröße festlegen. Überdies sollte das Setzen Ihres Stop-Loss immer logikgetrieben sein, aber niemals von Gier.

Den Stop Loss richtig setzen

In diesem Abschnitt wollen wir Ihnen mehrere Stop Loss Strategien vorstellen:

  1. Pin Bar Trading Strategie: Der logischste Ort, um in einem Pin Bar Setup den Stop-Loss zu setzen, ist jenseits von Hoch oder Tief der Pin Bar Lunte.
  2. Inside Bar Trading Strategie: Darin ist der logischste Ort, einen Stop Loss zu setzen, jenseits von Hoch oder Tief der Mother Bar.
  3. Trade Range Strategie: Jeder Trader kennt die Formung von Price Action Setups mit hoher Wahrscheinlichkeit an den Grenzen einer konkreten Handelsspanne (trade range). In diesen Fällen sollten Trader Ihren Stop-Loss knapp über der Grenze der Handelsspanne setzen, oder auf dem Hoch oder Tief des getradeten Setups. Dazu ein Beispiel: In einem Pin Bar Setup an der Spitze einer Handelsspanne, das sich exakt unter dem Widerstandsbereich der Handelsspanne befände, würde man seinen Stop ein wenig höher platzieren, knapp außerhalb des Widerstandsbereichs der Handelsspanne, statt nur über dem Hoch der Pin Bar.
  4. Stop Loss in einem Markttrend: Wenn sich ein Markttrend umkehrt oder auf ein Niveau innerhalb des Trends zurückzieht, gibt es üblicherweise zwei Optionen: Entweder setzt man den Stop-Loss knapp über dem Hoch oder Tief des Musters oder knapp unter dem Level.
  5. Ausbruchsstrategie in einem Markttrend: Während eines Markttrends kann man oft beobachten, dass der Kurs pausiert und sich seitwärts konsolidiert, nachdem der Trend eine starke Bewegung gemacht hat. Auf solche Konsolidierungsphasen folgen meistens große Ausbrüche in der Richtung des Trends, die für den Trader potentiell lukrativ sein können. Auch hier gibt es zwei Optionen: Entweder platzieren Sie Ihren Stop Loss in der Nähe des 50%-Levels der Konsolidierungsspanne oder auf der anderen Seite des Price Action Setups.

Den Take Profit richtig setzen

Ehrlich gesagt, ist das richtige Setzen von Stop Loss und Take Profit der aus emotionaler und technischer Sicht wohl komplizierteste Aspekt des Tradings. Wichtig beim Platzieren der Take Profit Order ist es, den Trade zu verlassen, wenn Sie einen respektablen Profit gemacht haben, statt darauf zu warten, dass sich der Kurs wieder gegen Sie bewegt und den Trade dann aus Angst zu verlassen. Die Schwierigkeit hier besteht darin, dass Sie den Trade nicht verlassen wollen, wenn er sich im Profit befindet und zu Ihren Gunsten bewegt, weil es sich so anfühlt, als würde sich der Trade weiter in die richtige Richtung bewegen.

Die Ironie besteht nun darin, dass Sie wahrscheinlich einen emotionalen Exit machen werden, wenn Sie den Trade nicht in dem Moment verlassen haben, in dem er sich signifikant zu Ihren Gunsten entwickelt hat, weil er sich dann wieder gegen Sie bewegt. Ihr Fokus beim Setzen des Take Profit sollte also darauf liegen, einen respektablen Profit mitzunehmen, oder einem Chance-Risiko-Verhältnis von 2:1 zu folgen. Dieses kann bei Verfügbarkeit auch höher sein, außer Sie haben bereits vor Ihrer Entry festgelegt, dass Sie den Trade laufen lassen wollen.

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Wie kann man den Take Profit berechnen?

Die Definition einer passenden Stop Loss und Take Profit Position ist wichtig, um das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) zu definieren. Hierbei sollten Sie weder wichtige Marktlevel noch offensichtliche Hürden auf dem Weg zu einem zufriedenstellenden CRV ignorieren, nur weil Sie in einen Trade einsteigen wollen.

Vergessen Sie außerdem nicht, das korrekte Verhältnis zwischen Stop Loss und Take Profit einzusetzen. Sie müssen die generellen Marktbedingungen, Unterstützungs- und Widerstandsbereiche, die wichtigsten Umkehrpunkte im Markt, Hochs und Tiefs der Bars und andere wichtige Elemente analysieren. Versuchen Sie herauszufinden, ob es ein bestmögliches Level gibt, die eine logische Take Profit Order zulässt, oder ob es ein Schlüsselelement gibt, das den Trade daran hindert, das gewünschte Profitniveau zu erreichen.

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Abschließendes zur Stop Loss und Take Profit Order

Jeder Trade ist im Grunde genommen ein Geschäft. Es ist für Sie als Trader unerlässlich, Chancen und Risiken dieses Geschäfts abzuwägen und zu entscheiden, ob es sich lohnt. Im Trading sollten Sie stets darüber nachdenken, ob es in der momentanen Marktumgebung realistisch ist, das angestrebte Chance-Risiko-Verhältnis zu erreichen.

Um profitabel zu traden, ist es klug, Stop Loss und Take Profit einzusetzen. Wie das geht, können Sie zunächst in unserem kostenlosen Demokonto erlernen. Damit können Sie völlig risikofrei Ihre Trading-Strategien unter realistischen Marktbedingungen auf die Probe stellen.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.