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Was sind Derivate? Alles, was Sie über den Derivatehandel wissen müssen

Lesezeit: 18 Minuten

Was sind Derivate? Alles, was Sie über den Derivatehandel wissen müssen

Derivate (lateinisch derivare ‚ableiten') sind Finanzinstrumente, die von Basiswerten (Underlying) wie Rohstoffen, Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes und auch Kryptowährungen abgeleitet werden.

Dabei bieten Derivate einen wesentlichen Vorteil: Durch ihren Einsatz werden Risiken transferiert. Durch die Vertragsgestaltung werden die Markt- bzw. Kursrisiken des Basiswerts vertraglich auf das Finanzderivat übertragen. Natürlich haben derivative Finanzinstrumente auch Nachteile, zum Beispiel besteht bei einigen das Risiko des Totalverlusts. Außerdem ist der Anlagezeitraum viel kürzer als bei Aktien oder Anleihen, was bedeutet, dass man die Entwicklung des Basiswerts viel intensiver verfolgen muss und außerdem über ein gewisses Maß an Erfahrung im Bereich des Online Tradings verfügen sollte.

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Derivate einfach erklärt

Ein wesentliches Merkmal von derivativen Finanzinstrumenten ist es, dass beim Trading mit ihnen der Basiswert selbst nicht erworben werden muss.

Weitere Merkmale:

  • Derivate haben keinen eigenen fassbaren Wert. Ihr Wert hängt vom Wert des zugrundeliegenden Instrumentes (dem Basiswert) ab.
  • Beim Derivatehandel geht der Trader eine ''Wette'' auf die Wertentwicklung dieses Basiswertes, zum Beispiel einer Aktie, ein.
  • Die Voraussetzung für den Handel mit Finanzderivaten sind die unterschiedlichen Erwartungen der zwei beteiligten Vertragsparteien an die Wertentwicklung des Basiswertes.
  • Derivate machen es damit möglich, den dinglichen Besitz am Basiswert von der Partizipation an dessen Marktchancen und -risiken zu trennen.
  • Besonders das hohe Maß an Flexibilität schafft für die Vertragspartner die Möglichkeit, die Verträge individuell nach Risikoappetit zu gestalten.
  • Derivative Finanzinstrumente werden meist für sehr kurze Transaktionen (teilweise nur wenige Sekunden bis Minuten oder Stunden) eingesetzt.

Kategorisierung von Derivaten

Eine Kategorisierung von Derivaten im Finanzbereich kann anhand bestimmter Charakteristika vorgenommen werden. Am häufigsten findet man eine Einteilung in bedingte und unbedingte Derivate.

Bei bedingten Derivaten erwirbt der Käufer des Derivats das Recht zum Kauf oder Verkauf eines Basiswertes (z.B. Aktie, Währung usw.).

Bedingte Derivate sind somit nur einseitig verpflichtend.

Der Verkäufer eines unbedingten Derivats hingegen ist eine Kauf- bzw. Verkaufsverpflichtung bezogen auf den Basiswert eingegangen. Unbedingte Derivate sind also dadurch charakterisiert, dass sowohl der Käufer als auch der Verkäufer des Derivats die Verpflichtung eingehen, zu einem späteren Zeitpunkt eine bestimmte Menge des jeweiligen Basiswerts zu einem festgelegten Preis zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Unbedingte Derivate sind folglich beidseitig verpflichtend.

Bedingte und Unbedingte Finanzderivate

Arten von Finanzderivaten - börslicher und außerbörslicher Handel

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bei Derivaten ist, ob diese im OTC-Handel (Over-the-Counter → außerbörslicher Handel) oder an einer Börse gehandelt werden.

Finanzinstrumente, die an einer Terminbörse (also börslich) gehandelt werden, zeichnen sich allesamt durch standardisierte Vertragsbedingungen aus. Die Vertragsbedingungen legen fest, wie diese Derivate gehandelt und auch verwaltet werden. Ihre Preise werden von der Terminbörse veröffentlicht.

Die Verträge der OTC-Derivate werden einzeln ausgehandelt. Sie müssen somit nicht standardisierte Größen umfassen. Oder aber sie stellen ein strukturiertes, für einen bestimmten Zweck entworfenes Produkt dar. OTC-Derivate sind damit maßgeschneidert.

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Wie werden außerbörsliche Derivate gehandelt?

Durch Online-Handelsplattformen, wie zum Beispiel die MetaTrader Handelsplattform bei Admiral Markets, haben private Anleger die Möglichkeit, den OTC- bzw. Direkthandel über einen Broker durchzuführen.

Dieser informiert über An- und Verkaufskurse, legt die Handelskonditionen fest und bietet Möglichkeiten zum Handel mit dem jeweiligen Derivat.

Der Anleger kann nun entscheiden, ob und wieviele Einheiten des betreffenden Derivates er in welche Richtung handeln möchte. Die Richtung hängt dabei davon ab, ob er von einer positiven oder negativen Preisentwicklung des Instruments ausgeht.

Allerdings funktioniert der Handel nicht für alle Finanzderivate auf die gleiche Weise

Finanzderivate 1: Optionen

Optionen können sowohl standardisiert an Terminbörsen als auch individuell im OTC-Handel gekauft und verkauft werden.

Bei einem Optionsgeschäft handelt es sich um ein bedingtes Derivategeschäft, bei dem der Käufer der Option das Recht erhält, per Termin eine bestimmte Menge an Basiswerten zu einem vorab festgelegten Preis zu erwerben oder auch zu verkaufen.

Bei einem Kaufrecht spricht man von einer Call-Option - bei einem Verkaufsrecht von einer Put-Option.

Der Käufer hat demnach das Recht zum Kauf oder Verkauf eines Basiswertes, nicht aber die Pflicht. Der Verkäufer von Optionen verpflichtet sich, am Fälligkeitstermin den zugrunde liegenden Basiswert zu liefern bzw. abzunehmen, oder einen Barausgleich (Cash Settlement) vorzunehmen. Der Verkäufer der Option (Stillhalter) lässt sich die Einräumung dieses Rechts durch eine Optionsprämie, die zu Beginn der Laufzeit fällig ist, vergüten.

Je nachdem, wie sich der Basiswert entwickelt, schwankt der Wert der Option. Da der Käufer der Option im Vergleich zum Direktinvestment deutlich weniger investiert, entsteht eine Hebelwirkung, die man sich vereinfacht wie folgt vorstellen kann:

  • Kurs des Basiswerts: 100 Euro
  • Basispreis der Call-Option: 100 Euro
  • Bezugsverhältnis: 1:1 (das heißt, man braucht eine Option, um einen Basiswert kaufen zu können)
  • Laufzeit: 3 Monate
  • Prämie der Call-Option: 10 Euro

Die Call-Option gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert am Laufzeitende zum Basispreis von 100 Euro zu kaufen.

Der Wert der Call-Option beträgt zum Kaufzeitpunkt 10 Euro. Der Kurs des Basiswerts steigt nun um 20% und notiert am Laufzeitende nach 3 Monaten bei 120 Euro. Der Optionspreis muss in diesem Fall bei 20 Euro stehen, ansonsten wäre ein risikoloser Gewinn durch Arbitrage möglich. Daraus ergibt sich ein Hebel von fünf im Vergleich zum Direktinvestment, denn der Basiswert ist "nur" um 20% gestiegen, während der Optionspreis um 100% gestiegen ist.

Hat der Käufer seine Call-Option nicht schon vor Laufzeitende verkauft, wird er nun sein Recht ausüben und vom Stillhalter den Kauf des Basiswerts zu 100 Euro einfordern. Wäre der Kurs des Basiswertes bis zum Laufzeitende auf 90 Euro gefallen, dann hätte die Call-Option keinen inneren Wert und der Käufer hätte einen Totalverlust zu verbuchen.

Analog umgekehrt zu unserem Beispiel funktionieren Put-Optionen.

Finanzderivate 2: Swaps

Ein Swap ist ein unbedingtes Derivat.

Das Swapgeschäft ist eine vertragliche Vereinbarung, durch die sich zwei Parteien zum periodischen Austausch von Zahlungen über einen vorher bestimmten Zeitraum verpflichten.

Swaps dienen in der Regel als Risikoabsicherung, können aber auch von Profis als reines Spekulationsinstrument zur Renditeoptimierung eingesetzt werden. Sie sind zwischen den Vertragspartnern frei verhandelbar und sind Wetten auf die zukünftige Marktentwicklung.

Es gibt die verschiedensten Spielarten von Swap-Geschäften, den Zinsswap, den Aktienswap, Währungsswap und viele mehr. Aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet können Swaps als eine Serie von Festgeschäften angesehen werden, die direkt nacheinander stattfinden.

Man spricht von einem Zinsswap, wenn ein Vertragspartner einen festen Zinssatz auf einen Nennbetrag zahlt, die andere Vertragspartei jedoch zusagt, einen variablen Zinssatz auf denselben Nennbetrag zu zahlen.

Beispiel:

Betrachtet wird ein am 1. Februar 2019 abgeschlossener fix-variabler Zinsswap mit dreijähriger Laufzeit, in dem sich Unternehmen A bereit erklärt Unternehmen B den 6-Monats-LIBOR (London Interbank Offered Rate) auf einen hypothetischen Nennbetrag von 100 Mio. Euro zu bezahlen. Dafür erhält A im Gegenzug von Unternehmen B den fixen Zinssatz von 3,00 % p.a. auf den Nennbetrag. Insgesamt kommt es, sofern man halbjährliche Zinsperioden unterstellt, zu sechs Zahlungsvorgängen während der Laufzeit des Swaps. In diesem Beispiel glaubt Unternehmen A fest an sinkende Zinsen, während Unternehmen B von steigenden Zinssätzen ausgeht. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht den Zahlungsstrom des dargestellten Zinsswaps.

Finanzderivate 2: Swaps

Finanzderivate 3: Forwards

Forward-Kontrakte sind ebenfalls unbedingte Derivate und beinhalten die Verpflichtung, einen Basiswert, wie etwa Devisen, Aktien, Rohstoffe oder Anleihen zu einem bestimmten Preis an einem bestimmten Datum in einer festgelegten Anzahl zu kaufen oder zu verkaufen.

Diese Vereinbarungen erlauben es Käufern und Verkäufern, aktuelle Preise festzuschreiben und damit das Risiko einer Preisänderung bis zum Lieferdatum im gegebenen Vermögensgegenstand zu entschärfen.

Angesichts der Anpassbarkeit dieser Produkte werden sie außerhalb der Börse, also OTC, gehandelt.

Beispiel:

Ein Telefonat oder Chat-Protokoll für ein typisches Termingeschäft in Euro/US-Dollar könnte zum Beispiel so aussehen:

Unternehmen A: "Kaufe 100 US-Dollar gegen Euro auf Termin in 6 Monaten"

Bank X: "Kasse bei 1,1176 plus 90 für den Termin, also hinten raus 1,1266"

Unternehmen A: "Danke, wird gemacht"

Damit wurde folgendes Geschäft abgeschlossen, das zwischen den Handelspartnern später per Vertrag bestätigt wird:

  • Handelstag: 20. September 2018
  • Starttermin für den Vertrag: 22. September 2016 (t+2)
  • Käufer: Unternehmen A
  • Verkäufer: Bank X
  • Basiswert: EUR/USD
  • Nominalbetrag: 100 Mio. US-Dollar
  • Terminkurs: 1,1266 USD (= aktueller Kassakurs 1,1176 USD + Aufgeld 0,0090 USD)
  • Laufzeit / Ausübungszeitpunkt: 6 Monate (22. März 2019)

Das Unternehmen A tritt gegenüber der Bank X in ein Forward Geschäft ein und verpflichtet sich, von Bank X am 22. März 2017 den Betrag von 100 Mio. US-Dollar zu kaufen zu einem Wechselkurs von 1,1266 USD.

Das heißt, das Unternehmen A kauft in sechs Monaten und zwei Tagen 100 Mio. US-Dollar und bezahlt dafür 88.762.649 Euro an die Bank X. Ziel des Forward-Geschäfts könnte die Absicherung einer Zahlungsverpflichtung sein. Um Planungssicherheit zu haben und sich gegen einen stark steigenden US-Dollar-Kurs abzusichern, schließt das Unternehmen schon heute dieses Forward-Geschäft ab.

Finanzderivate 4: Futures

Ein Future ist ein unbedingtes, standardisiertes Termingeschäft. Der Future-Kontrakt beinhaltet, wie der außerbörsliche Forward, eine Verpflichtung, zu einem genau bestimmten Zeitpunkt, einen definierten Basiswert zu einem festgelegten Preis zu liefern bzw. abzunehmen.

Somit verpflichtet sich der Verkäufer von Futures, am Fälligkeitstermin den Basiswert in einer vorab definierten Qualität zu liefern (Physical Settlement).

Bei vielen Futures sehen die Kontraktbedingungen kein Physical Settlement vor, sondern ein Cash Settlement, wie zum Beispiel bei Aktienindex-Futures. Die meisten Teilnehmer an den Futures-Märkten sind Spekulanten, die ihre Positionen vor dem Verfallsdatum des Futures schließen.

Sie beabsichtigen nicht, den Basiswert physisch zu liefern bzw. zu kaufen. Vielmehr verdienen oder verlieren sie Geld basierend auf der Preisänderung in den Futures-Kontrakten selbst.

Wenn ein Trader am Handel mit Futures teilnehmen möchten, muss er ein Margin-Konto bei einem Clearing-Mitglied, z.B. einem Broker oder einer Bank, eröffnen. Das Clearing-Haus (Zentralabrechnungsstelle) der Terminbörse muss vom angeschlossenen Clearing-Mitglied Sicherheiten verlangen, da es sonst zu nicht kalkulierbaren Risiken kommen kann. Sollte wirklich einer der beiden Vertragspartner ausfallen, gleicht die Clearing-Stelle dies physisch oder finanziell aus. So wird bei börslichen Termingeschäften jederzeit garantiert, dass auch bei Ausfall eines Vertragspartners alle Verpflichtungen erfüllt werden.

Der tägliche Verlust oder Gewinn aus einem Terminkontrakt wird auf dem Margin-Konto des Traders ausgewiesen. Es ist die Differenz zwischen dem Einstiegspreis und dem aktuellen Terminpreis, multipliziert mit der Kontrakteinheit.

Ist die vorzeitige Beendigung eines bestehenden Verpflichtungsgeschäfts gewollt, so reicht die Einleitung eines entsprechenden Gegengeschäfts (reversing trade). Der Trader ist damit aus dem Markt, weitere Ansprüche und Verpflichtungen bestehen dann keine mehr.

Für Trader ist ein Future vor allem wegen des Hebels interessant. Durch den geringeren Kapitaleinsatz im Verhältnis zum Kontraktwert entsteht die Hebelwirkung eines Future-Kontrakts. Die im Verhältnis zum Gegenwert der Futures-Position geringe Margin hat somit im Fall von Basiswertschwankungen eine starke Hebelwirkung zur Folge.

Beispiel:

Ein Anleger kauft einen DAX Future (FDAX) Kontrakt zum Kurs von 11.000 Punkten. Dafür hat er eine Margin von etwa 21.950 Euro (Stand 18. März 2019) zu leisten.

=> 1 Kontrakt x 25 EUR pro Indexpunkt x 878 Indexpunkte/Risikoparameter

Der Gegenwert der Handelsposition (Marktrisiko) beträgt jedoch 275.000 Euro.

=> 1 Kontrakt x 25 EUR pro Indexpunkt x 11.000 Indexpunkte

Angenommen, der FDAX steigt um 100 Punkte auf 11.100 Punkte, so steigt der Gegenwert des FDAX-Kontrakts auf 277.500 Euro.

=> 1 Kontrakt x 25 EUR pro Indexpunkt x 11.100 Indexpunkte

Dies bedeutet einen Gewinn für den Trader in Höhe von 2.500 Euro. Der Gewinn entspricht einer Wertsteigerung von ca. 11,4 %, bezogen auf das ursprünglich investierte Kapital von 21.950 Euro. Schon bei relativ kleinen Bewegungen des Basiswertes können Gewinne und Verluste einen hohen Prozentsatz des als Sicherheit hinterlegten Kapitals ausmachen.

Finanzderivate 5: CFDs (Contracts for Difference)

Bereits in den 1990er Jahren kamen Contracts for Difference (CFDs, Differenzkontrakte) unter institutionellen Händlern zum Einsatz.

Mittlerweile sind CFDs auch unter Anlegern sehr beliebt.

Der CFD-Handel findet außerbörslich (OTC), also direkt mit dem CFD-Broker oder Market Maker statt.

Admiral Markets bietet Anlegern den Handel von CFDs auf deutsche und internationale Aktien, Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle, Währungen, Anleihen, ETFs und auch Kryptowährungen an.

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Für den Privatanleger ist das CFD-Trading schon deshalb interessant, weil hier wesentlich kleinere Kontraktgrößen zur Verfügung stehen, als es bei anderen Derivaten, zum Beispiel im Future-Handel, möglich ist. Beispielsweise kann beim CFD-Trading ein DAX-Kontrakt mit einem Euro pro Punkt gehandelt werden.

Spannend ist auch der Handel von CFDs auf Rohstoffe wie Kaffee und Öl oder der von Kryptowährungen wie Bitcoin.

Was ist ein CFD?

CFDs gehören ebenfalls zu den Derivaten, da sich der Kurs eines CFDs direkt vom jeweiligen Basiswert ableitet. Anleger erwerben somit keinen realen Vermögensgegenstand. Die Trader sind stattdessen Inhaber einer Forderung gegen den Vertragspartner, also dem Market Maker.

Wie der Name schon vermuten lässt, wird die Kursdifferenz zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt gehandelt. Dabei können Anleger sowohl von steigenden Kursen (Long-CFD) als auch von fallenden Notierungen des Basiswerts profitieren (Short-CFD).

Der bedeutendste Unterschied von CFDs zum Direktinvestment ist, dass nur ein geringer Kapitaleinsatz erforderlich ist, die CFDs sich aber dennoch 1:1 zum zugrunde liegenden Basiswert entwickeln.

Beim CFD-Trading können Anleger mit einem Bruchteil des sonst erforderlichen Kapitals die vollen Kursbewegungen des Basiswertes handeln. Der Trader hinterlegt lediglich eine Sicherheitsleistung bzw. Margin. Der Marginsatz hängt dabei vom gewählten Basiswert ab.

Beispiel:

Beim Handel von einem DAX-Lot hinterlegt der CFD-Trader eine Margin von mind. 5% Prozent bezogen auf die Kontraktgröße (bei einem Hebel von 1:20).

Bei einem DAX-Indexstand von 11.000 Punkten liegt die Kontraktgröße bei 11.000 Euro und der Kapitaleinsatz bei 550 Euro. Legt der DAX dann um 100 Punkte auf 11.100 Punkte zu, reagiert der CFD exakt wie der Index, gewinnt somit 100 Euro an Wert.

Was im Direktinvestment lediglich eine Änderung von weniger als einem Prozent darstellt, kommt für den CFD-Trader dank des Hebels einer Änderung von mehr als 18% gleich, bezogen auf sein eingesetztes Kapital.

Warum CFDs traden?

Dem Privatanleger stehen bei seiner Suche nach derivativen Finanzinstrumenten CFDs, Optionen und Futures zur Verfügung.

Jedoch sind die Kontraktgrößen standardisierter Derivate an den Terminbörsen oftmals sehr groß. So liegt die Kontraktgröße eines DAX-Future-Standardkontrakts an der EUREX bei einem Stand von 11.000 Punkten bei 275.000 Euro und ein Punkt Veränderung sind mit 25 Euro Gewinn oder Verlust gleichzusetzen.

Da ein gutes Risikomanagement eine entscheidende Rolle für den Erfolg beim Handel mit Derivaten spielt, kann grundsätzlich gesagt werden, dass die großen Futures-Kontrakte für die meisten Privatanleger kein adäquates Risikomanagement ermöglichen.

Deshalb haben die Terminbörsen Mini-Futures auf einige Basiswerte eingeführt. Zu den Mini-Futures der Terminbörsen ist jedoch zu sagen, dass die Transaktionskosten aufgrund von Brokerkosten, Börsengebühren und Spread relativ hoch sind.

CFDs schneiden im Kostenvergleich mit den Mini-Futures wesentlich besser ab.

Ein weiterer Vorteil von CFDs gegenüber standardisierten Futures ist die Anzahl an handelbaren Basiswerten. Gerade Mini-Futures sind auf nur sehr wenige Basiswerte anwendbar. Mit Admiral Markets erreichen Trader über ein einziges Konto den Zugang zu einer riesigen Auswahl von CFDs. Um eine vergleichbare Auswahl an Basiswerten zu erlangen, bräuchte ein Futures-Trader den Zugang zu vielen verschiedenen Terminbörsen rund um die Welt. Das bedeutet oftmals mehrere Konten bei unterschiedlichen Brokern.

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Der richtige Broker für den Derivatehandel

Bei der Wahl des geeigneten Brokers für den Handel mit derivaten Finanzinstrumenten wie CFDs gilt es, verschiedene Punkte zu beachten.

So kann zum Beispiel der Anlegerschutz nicht groß genug geschrieben werden. Darum sollte bei der Wahl des Brokers die gesetzliche Regulierung Priorität genießen.

Admiral Markets zum Beispiel unterliegt der englischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA), der estnischen Finanzaufsichtsbehörde auch und erfüllt die Richtlinien der Europäischen Union über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II). Darüber hinaus unterliegen alle in der EU regulierten Broker den Vorgaben der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die vor allem den Kleinanlegerschutz im Fokus hat.

Seriösität beweist ein Online Broker vor allem dann, wenn er neben der gesetzlichen Regulierung weitergehende Schutzvorkehrungen für den Kunden anbietet. So bietet Admiral Markets seinen Kunden neben einem freiwilligen Schutz vor Nachschusspflichten von bis zu 50.000 GBP fuer Professional Clients auch die überaus hilfreichen Volatility Protection Settings. Und das komplett kostenfrei.

Gerade beim aktiven Trading sollte dem Anleger mit zusätzlichen Werkzeugen für Order- und Risikomanagement unter die Arme gegriffen werden. Admiral Markets zum Beispiel bietet auf den Handelsplattformen MetaTrader 4 und 5 das einzigartige MT4/5 Supreme Edition Tool an, welches neben vielen hilfreichen Analysewerkzeugen auch Handelsgrößenrechner, Margin-Rechner, fortgeschrittene Ordertypen, zeitbasierte Stopps, Hedging-Einstellungen und Smart Lines für Stop Loss und Teilschließungen beinhaltet.

Der Kunden-Support ist ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Wahl seines Brokers. Gerade wenn Dinge mal nicht so laufen, wie man sich das vorgestellt hat, ist es enorm wichtig, kompetente Betreuung durch engagierte Mitarbeiter zu erfahren. Nur das führt am Ende zu zufriedenen Kunden und Auszeichnungen als bester Broker.

So hat Admiral Markets in der Vergangenheit, nicht zuletzt durch die vielen Premium-Auszeichnungen mehrfach bewiesen, dass das Unternehmen zur ersten Garde der CFD Broker gehört.

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Sind Finanzderivate eine Alternative zu klassischen Anlageformen?

Wenn Sie die fundamentalen Regeln für den Handel mit Hebelprodukten beachten, dann sind insbesondere CFDs zumindest für das kurz- bis mittelfristige Trading ein geeignetes Produkt, da Sie dank des Hebels wesentlich weniger Kapital investieren müssen. Damit geht jedoch auch das Risiko einher, dass Sie höhere Verluste machen. Deshalb ist es für jeden Trader unerlässlich, ausreichendes Risikomanagement zu betreiben.

Als erstes wäre hier die Aneignung von Basiswissen zu nennen. Wer wenig Lust verspürt, sich tiefgreifendes finanzmathematisches Wissen anzueignen, wie es für Optionen und teilweise auch für Futures vonnöten ist, für den könnten CFDs die beste Wahl sein.

Denn CFDs sind denkbar einfach und transparent strukturiert - ohne Zeitwert, Verfallstermine, spezielle Handelsusancen, Margin-Konten usw..

Die zweite wichtige Regel für das Derivate-Trading ist die strikte Einhaltung des Risikomanagements. Wer diesen Punkt vernachlässigt, der wird in der Welt der Derivate schnell an seine Grenzen stoßen.

Hier kann die Handelsplattform des Brokers großartige Dienste leisten. Um Ihnen das Risikomanagement so leicht und komfortabel wie möglich zu gestalten, bietet Admiral Markets viele zusätzliche Trading-Tools in der exklusiven MetaTrader Supreme Edition an.

Der dritte Punkt ist eine gute Recherche im Vorfeld. Bevor Sie die ersten Finanzderivate kaufen, sollten Sie genau wissen, wie diese funktionieren. Dabei können Ihnen neben Artikeln wie diesem auch Live-Trading-Webinare von großem Nutzen sein. Sehen Sie professionellen Daytradern dabei zu, wie Sie live im Webinar ihre Trades platzieren und Ihnen nützliche Tipps für Ihren Derivatehandel geben. Sie können sogar direkt im Webinar Ihre Fragen stellen und erhalten kompetente Antworten von den Profis.

Wenn Sie diese Punkte beachten, dann wird Ihnen mit CFDs ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem Sie Ihr individuelles Rendite-Risiko-Profil optimal umsetzen und klassische Anlageformen outperformen können. Bevor Sie mit dem echten CFD Handel beginnen, können Sie jederzeit ein kostenloses Demokonto eröffnen, mit dem Sie Ihre Trading Strategien völlig risikofrei austesten können.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmenberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.