Die Volatilität im Handel: Fluch oder Segen?

Die Volatilität kann beim Handel an den Märkten Fluch und Segen zugleich sein. Ohne die Auf- und Abbewegung an den Märkten verändern sich die Handelskurse nicht und ohne sich verändernde Handelskurse gibt es keine Gewinne (oder Verluste). Die Frage für aktive Trader lautet also stets: Wie viel Schwankung an den Märkten ist normal und gut und wann wird die Volatilität zur Gefahr? Wie kann man sich also gegen allzu großer Volatilität wappnen?

Warum Volatilität wichtig ist

Volatilität ist die Schwankungsintensität der Kurse und entsteht durch die Meinungsänderung der Marktteilnehmer, die in der Veröffentlichung bestimmter Berichte oder andere Nachrichten begründet liegen kann. Da sie anhand der Kursveränderungen gemessen wird, kann niemals zu einem bestimmten Zeitpunkt sondern nur über eine bestimmte Zeitspanne betrachtet werden. Sind die Kursschwankungen des betrachteten Instrumentes während dieser Zeitspanne hoch, dann spricht man von einer hohen Volatilität, während geringe Kursschwankungen im gleichen Zeitraum das Gegenteil bedeuten. Es gilt also: Je höher die Vola (so die geläufige Abkürzung unter den Tradern), desto stärker schwanken die Kurse und die aktiven Händler wissen: ohne Volatilität keine Tradingchancen. Nur Bewegung an den Märkten bringt Kursänderungen und nur diese können getradet werden. Der wesentliche Unterschied zwischen dem aktiven Trading und einem traditionellen Investment, wie zum Beispiel dem Aktienkauf, ist die Haltedauer. Während es bei Aktien üblich ist, sie nach dem Erwerb über Monate oder gar Jahre zu halten, beträgt die Haltedauer beim Online Trading mit Produkten wie CFDs (Contracts for Difference), oft nur Stunden, Minuten oder beim Scalping sogar Sekunden. Ohne eine ausreichend hohe Volatilität in den gehandelten Instrumenten bieten sich einfach zu wenig Gelegenheiten für das Trading mit CFDs und Co. Der Vorteil bei CFDs ist, das auf diese Kursänderungen sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen gesetzt werden kann: Bekannt als Long und Short Trading. Die Hauptsache dabei ist, dass die Kurse sich bewegen.

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Volatilitätsbedingte Risiken

Oftmals hat die Volatilität allerdings einen negativen Beigeschmack, da eine Erhöhung der Volatilität nicht nur stärkere Kursbewegungen mit sich bringt, sondern auch dazu führt, dass diese Bewegungen unberechenbarer werden. Eine Kursumkehr bei hoher Volatilität kann entsprechend aggressiver ausfallen und dazu führen, dass ein unerfahrener und unbedachter Trader, der sich auf der falschen Seite der Bewegung befindet, einen großen Verlust erleidet. Um dem entgegenzuwirken sollte man sich vor zu hoher Volatilität schützen. Wenn es zu stürmisch an den Märkten wird, bietet Ihnen Admiral Markets mit den Volatilty Protection Settings einzigartige Schutzmechanismen für das gesamte Handelskonto an.

Was bieten die Volatilitäts Schutzeinstellungen?

Die Volatility Protection Settings für das gesamte Handelskonto von Admiral Markets bieten vor allem den aktiven Tradern eine enorme Hilfe für den Handel in allen Marktlagen: So können auch hochvolatile Zeiten an Schrecken verlieren, wenn die Kontoeinstellungen angemessen genutzt werden. Die generellen Marktrisiken bleiben bestehen, aber durch die individuellen Settings werden viele gängige Vola-Risiken begrenzt!

  • Limitieren Sie die maximal akzeptierte Slippage in Pips bei Market & Stop Order.
    Wenn die Slippage für Sie zu groß ist, erfolgt keine Tradeausführung!
  • Kurs-Gaps und Stops: Limitieren oder verhindern Sie Verluste von Pending Orders, die in Kurs-Gaps fallen.
    Der Schutz vor plötzlichen Verlusten, die ansonsten möglich wären, falls Ihre Pending Order ein vordefiniertes Stop Loss Level hat und beide über denselben Tick ausgelöst würden.
  • Große Handelsvolumen mit Teilausführungen: Erhalten Sie Orderausführungen auch bei großen Trade-Volumen, indem Sie Teilausführungen erlauben.
  • Spikes: Ausführung von Limit und Take Profit Orders sogar bei Spikes, durch Übertragung als Market Order.
  • Ausgeweitete Spreads: Vermeiden von Orderaktivierung bei ausgeweiteten Spreads, sofern keine (entsprechende) Marktbewegung vorhanden ist.

Details, "voher/nachher"-Schaubilder und weitere Informationen zu dem Schutzangebot vor zu großer Volatilität finden Sie hier.

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Live in der Handelssoftware:
Die Schutzeinstellungen vor zu großer Volatilität

Was genau der Volatility Protection Service von Admiral Markets beinhaltet und wie Sie ihn richtig auf Ihr Trading anwenden, erfahren Sie in unserem Video zu der Thematik.

Slippage: wieviel Kursveränderung ist normal?

Auch zum Thema Slippage (die Kursveränderungen in den Sekundenbruchteilen der Orderausführung) helfen die Volatility Protection Settings den aktiven Daytradern weiter! Oft kommt aber die Frage auf, wie viel Slippage normal ist.

Die Statistik zur Qualität der Orderausführung bei Admiral Markets zeigt Ihnen das wahre Bild. Bei der Market Execution, also der Orderausführung zum nächsterreichbaren Kurs an den Märkten, kommt sowohl positive als auch negative Slippage vor. Von positiver Slippage spricht man bei Kursverbesserungen zu Gunsten des Traders, und die negative Slippage beschreibt die Verschlechterung. Faire Broker geben beides komplett weiter.
Und natürlich gibt es auch eine hohe Prozentzahl an Trades, die "at price" ohne Slippage ausgeführt werden.

Wenn Sie Ihre Trades überprüfen bzw. mit dieser aktuellen Statistik vergleichen, ist alles "normal" beziehungsweise üblich, was in etwa an diese statistischen Daten herankommt. Einzelne Trades können stets abweichen, aber die Gesamtheit der Trades wird gut wiedergegeben.
Ohne Slippage kann kein Trading zur Market Execution stattfinden, das heißt: Ohne Slippage ist kein Handel möglich. Eine gewisse Slippage sollte daher jeder Trader für sein Trading einkalkulieren und sich vor allzu großer Slippage mit den exklusiven Schutzeinstellungen schützen!

Abschließendes

Wie in diesem Artikel dargestellt, ist ein gewisses Maß an Volatilität für das aktive Trading dringend erforderlich, birgt aber auch Risiken für den Trader. Wir hoffen, dass Sie nun über sämtliche Vorzüge und Risiken der Volatilität im Bilde sind und darüber hinaus wissen, wie Sie sich vor den negativen Folgen starker und unvorhersehbarer Kursbewegungen so gut es geht schützen können. Dieser Artikel ist Teil einer 20-teiligen, kompakten und gut strukturierten Reihe von Artikeln über das Daytrading. Sie möchten Daytrader werden oder einfach Ihr Wissen erweitern? Dann schauen Sie sich alle unsere Themen an!


Risikohinweis

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 83% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.